Chorleben - S-Chorverband

Chorverband Ludwig Uhland

Liederkranz Walddorf mit gesungenen Lebensweisheiten

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 16.01.2008, Chorverband Ludwig Uhland, 1 Kommentar

Liederkranz Walddorf mit gesungenen LebensweisheitenLiederkranz Walddorf mit gesungenen LebensweisheitenLiederkranz Walddorf mit gesungenen LebensweisheitenWie sich ein buntes Programm entwickelt, was alles zu beachten ist, und welche Schwierigkeiten bei der Planung übers Jahr auftauchen können, zeigte die Moderation bei der Jahresfeier des Liederkranz Walddorf. Dabei zog sich das Motto „Beiß nicht gleich in jeden Apfel….gesungene Lebensweisheiten“ mit nachdenkenswerten Sprüchen zu verschiedenen Themen und den zugehörigen Liedern wie ein roter Faden durch den Abend. So entstand ein abwechslungsreiches Programm mit unterhaltsamer Mischung aus Chorliteratur, Schlagern, Popmusik, Musical und Film.

Dabei begeisterte „Ein Freund ein guter Freund“ aus dem Film mit Heinz Rühmann die Zuhörer ebenso wie der bekannte Popsong „Money, Money“ von Abba, das „Dampfnudellied“ und das ausdrucksvoll vorgetragene „Auf der Straße zu dir“, bei dem selbst die Mandolinenklänge live gesungen wurden.

Natürlich fehlte der Schlager „Beiß nicht gleich in jeden Apfel“ ebenso wenig wie Berglieder und Chorsätze wie Italienreise oder Memory. Die Chören ließen bis zum Schlusslied „Lass die Sonne in dein Herz“ keine Wünsche offen und statt Abschiedsrede gab der Vorsitzende Hans-Dieter Heim mit den Chören den Zuhörern das Lied „Zeig mir den Platz an der Sonne“ mit auf den Weg.

Auch der Kinderchor beeindruckte mit seinen Liedern und zeigte mit deutlicher Aussprache und akkurater Intonation wieder einmal das hohe Niveau der Nachwuchsarbeit. Sowohl das Weihnachtslied „Mitten in der Nacht“  mit Echochor wie auch das von den „älteren“ Kindern gesungene „Über sieben Brücken musst  Du gehen“ war ein echtes Highlight im Programm. Beste Unterhaltung bestätigten die Gäste den Aktiven auf der Bühne und nahmen gerne eine der Lebensweisheiten als Erinnerung an einen unterhaltsamen musikalischen Abend mit nach Hause.


Un poquito cantas – Gesang aus aller Welt

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 16.01.2008, Chorverband Ludwig Uhland, Kommentare geschlossen

Un poquito cantas - Gesang aus aller WeltKonzert „Un poquito cantas – ein wenig Gesang…aus aller Welt“

Mit dem Lied „Mairi’s wedding“ – einem Hochzeitslied aus den Hebriden – begann die Chorgemeinschaft Mössingen stimmungsvoll und fröhlich ihr Konzert im Dezember 2007. Wie der Chorleiter Martin Koller – der den Chor nicht nur sicher durch dieses erste Konzert unter seiner Leitung dirigierte, sondern auch die Moderation charmant und kenntnisreich durchführte – berichtete, ist es auf den Hebriden üblich, bei einer Hochzeit um Heringe, Torf und viele Kinder zu bitten, und genau so ursprünglich und ungezwungen fröhlich klang dieses Lied. Mit einem Volkslied „Temporal“ aus Puerto Rico, bei dem die Dramatik eines Wirbelsturmes zum Ausdruck kam, leitete der Chor über zu deutschem Liedgut der Romantik; gekonnt und mit bis zum Schluss durchgehaltener Spannung und Dynamik trugen sowohl der Gesamtchor wie auch der Männerchor Sätze von Friedrich Silcher vor.

Die beiden Kinderchor-Gruppen „Steinlach-Teens“ und „Steinlach-Kids“ zeigten in ihrem Auftritt, was sie in den letzten Wochen mit Martin Koller einstudiert hatten. So waren die Großen bereits in der Lage, ihre Lieder zwei- und gar dreistimmig vorzutragen; und die Kleinen überzeugten mit sicherer Rhythmus-Begleitung zu ihren Songs. Mit unbefangenem Charme sangen sie sich spontan in die Herzen des Publikums!

Nach der Pause begeisterte der Konzert-Gitarrist Sevan Boyaciyan auf unkonventionelle Weise mit rhythmischer Flamenco-Musik, mit Sinatras „My way“ , mit „Cantare“, und es durften sogar einige Besucher aus dem Publikum sich in der Anschlagtechnik auf Sevans Gitarre versuchen!

Der Gesamtchor präsentierte anschließend lateinamerikanische Folklore, unter anderem den brasilianischen Song „Un poquito cantas“, der dem Konzert seinen Namen gab. Es gab auch afrikanische Gospelsongs, in denen die Lebensfreude der Bevölkerung in kirchlichen Liedern zum Ausdruck kommt, und – last not least – ein „ABBA-Medley“. Es groovte vor allem beim Song „Take a chance on me“, bei welchem Sopran und Alt die Melodiestimmen sangen und die Männerstimmen sicher den Groove „Take a chance, take a chance“ als rhythmisches Grundmuster skandierten!

Zum Schlusss sangen alle Chöre mit dem Publikum gemeinsam den Kanon „Schläft ein Lied“ nach Joseph von Eichendorff.


Quempas-Singen beim Sängerbund Lichtenstein

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 6.01.2008, Chorverband Ludwig Uhland, Kommentare geschlossen

Quempas-Singen beim Sängerbund LichtensteinDas Quempas-Singen, diesmal in der Johanneskirche zu Unterhausen, war wieder einmal außergewöhnlich gut besucht. Und die Zuhörer wurden auch diesmal nicht enttäuscht. Der Männerchor im Altarraum, der Kinderchor vor dem Altar und Jugendchor, Chor Lacuna und Frauenchor hatten sich auf der Empore verteilt. So in der Kirche verteilt begann das Weihnachtskonzert mit dem bekannten Hymnus-Chor „Quempas“, wobei alle Chöre einzeln und sodann auch gemeinsam zu hören waren.

Pfarrer Henning ging in seiner Begrüßungsansprache auf die Herkunft und Bedeutung dieses Eingangschores ein.

Der Kinderchor trug „Maria durch ein Dornwald ging“ und „Christ ist geboren“ sehr besinnlich vor. Der Jugendchor brachte mit „Great Day“ und „Jingle Bells“ Leben in die Kirche und an diesen Stil und Rhythmus schloß der Chor Lacuna mit „Carol of the Bells“ und „Blesses assurance“ an. Der Frauenchor ließ es mit „Mater dei“ und „Alma redemptoris mater“ wieder sehr besinnlich und feierlich erklingen. Der Männerchor brachte „Du großer Gott“ und „Friede auf Erden“ sehr beeindruckend und stimmgewaltig zu Gehör. Dazwischen sprach Fritz Kürten Worte zum „Ereignis Bethlehem“ und zur Bedeutung für uns in unserer Zeit. Wie schon Tradition beendete der Eingangschor „Quempas“ ein wunderschönes Weihnachtskonzert, wozu viele Gesangs- und Instrumentalsolisten auftraten.

Im Anschluß an das Quempas-Singen fand sich die Sängerbund-Familie im Gemeindehaus zur Weihnachtsfeier ein.


10 Jahre Sunday Singers Riederich

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 17.12.2007, Chorverband Ludwig Uhland, Kommentare geschlossen

Am 10. November 2007 feierten die Sunday Singers im Sängerbund Riederich ihr zehnjähriges Jubiläum mit einem Wunschkonzert in der Gutenberghalle. Mit dem Abba-Song „Thank you for the music“ als Auftakt wollte der Chor „Danke sagen“ für 10 Jahre gemeinsames Singen. Im Hintergrund konnte man während der musikalischen Darbietungen die jeweils passenden Bilder sehen. Von „Morning has broken“ bis „Mit 66 Jahren“ oder „California Dreamin“ und Songs aus „Sister Act“ wurde das umfangreiche Repertoire der vergangenen Jahre präsentiert.

Auch im zweiten Teil faszinierte die Zuhörer das interessante Programm. „Bunt sind schon die Wälder“ oder „First day of my life“ und „Ich geh in Falmmen auf“ sind nur einige der zahlreichen Titel dieses Konzertes. Schwungvoll und flott ging es bei „Der Löwe schläft heut nacht“ weiter. Zum Höhepunkt wurden „Killing me softly“, „Amazing Grace“ und „Oh happy day“.

Das Publikum spendete Chor und Dirigent Reiner Hiby sehr viel Beifall und der Ruf nach Zugaben wurde gern erfüllt.


Und sie folgten einem Stern

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 17.12.2007, Chorverband Ludwig Uhland, Kommentare geschlossen

Adventskonzert des Sängerbundes Riederich

Der Sängerbund Riederich 1877 e.V. lud am 2. Adventssonntag in der kath. Kirche in Riederich zu einem Konzert unter dem Motto „Und sie folgten einem Stern“ ein. Alle Gruppen zusammen hatten sich das Ziel gesetzt, in der hektischen Vorweihnachtszeit die Zuhörer mit besinnlichen Weihnachtsliedern auf Weihnachten einzustimmen. Die Sunday-Singers begannen auf der Empore mit „Sind die Lichter angezündet“ und „Joy to the world“, Leitung und instrumentale Begleitung Reiner Hiby. Danach folgten mehrere Lieder vom gemischten Chor unter Leitung von Dirigent Franz Schnieringer. Die Mäusekinder unter der Leitung von Birgit Heß sangen von Weihnachtsplätzchen und anderen Wohltaten. Auch sie wurden mit viel Applaus belohnt.

Das Krippenspiel „Und sie folgten einem Stern“ führte der Kinderchor auf. Trotz weniger Proben gelang ihnen dieses Krippenspiel vorzüglich. Auch das Publikum durfte bei zwei Liedern mitwirken. Mit weiteren festlichen Liedern wie „Es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit“ oder „Komm stille Nacht“ wurde vom gemischten Chor das Programm fortgesetzt. Die Sunday-Singers hatten noch „Hark! The herald Angels Sing“, „The Coventry Carol“ und „Wir wünschen Euch frohe Weihnacht“ im Programm. Gemeinsam erklang dann „Es kommt ein Schiff geladen“.

Der Männerchor beendete mit zwei Seemanns-Weihnachtsliedern das Konzert. Die Spenden an diesem Tag wurden je zur Hälfte für den Frühchenverein und für die eigene Jugendarbeit bestimmt. Zum Schluß beschenkte der Nikolaus die Chorkinder mit einem Froschkönigsteller, passend zum dreimal in diesem Jahr aufgeführten Musical „Gestatten Froschkönig“.


Jubiläum beim Gesangverein Raidwangen

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 10.12.2007, Chorverband Ludwig Uhland, Kommentare geschlossen

Jubiläum beim Gesangverein RaidwangenDer GV Raidwangen 1898 e.V. feierte mit einem Jubiläumskonzert 10 Jahre Kinderchor Sing Kids, 10 Jahre Chor Da Capo und 10 Jahre Chorleiter Thomas Preiß.

In der bis auf den letzten Platz gefüllten Mehrzweckhalle ließen die Chöre mit gekonnten Beiträgen die letzten 10 Jahre musikalisch Revue passieren. Herr Oberbürgermeister Heirich und Ortsvorsteher Ruckh bedankten sich in ihren Grußworten beim Gesangverein für die Bereicherung des Nürtinger Kulturlebens und der hervorragenden Jugendarbeit. „Ich brech die Herzen der stolzesten Frau’n“ – ausgestattet mit Luftballonherzen gingen die Männer des gemischten Chores auf Herzenssuche. Dieses Lied war neben anderen Evergreens ein Höhepunkt des gekonnt vorgetragenen Auftrittes. Die Sing Kids begeisterten die Zuhörer gleich zu Beginn mit dem ersten Lied, das die Kinder vor 10 Jahren gelernt hatten: „Und jetzt gang i an Peter’s Brünnele“. Das Publikum schnipste und klatschte begeistert mit. „Amadeus“ und „Alle Kinder dieser Erde“ komplettierten diesen Auftritt.

Die langjährige gute Kooperation mit der Grundschule Raidwangen ermöglicht den Kindern projektbezogene Proben mit Thomas Preiß. Das Ergebnis dieser Kooperation präsentierten die Schüler der Grundschulklassen 2 und 4 an diesem Abend. Mit viel Freude fuhren die Kinder mit der „Bummelbahn“ und verschenkten „Regenbogen“.

Mit der „Fuge aus der Geografie“ begann der Chor Da Capo seinen Auftritt. Danach folgte ein Klassiker nach dem anderen. Unterbrochen wurden die englischen Lieder von der bebilderten „Moritat von Sabinchen“ und ihrem Todesschrei.

Den Abschluss bildete der Rockklassiker „Music“ von John Miles. Bei diesem Stück konnten Thomas Preiß am Klavier und die Begleitband „Straight Ahead“ ihr ganzes Können zeigen. Bei Bollywood, einem Projekt des Vereins, zeigten die jungen Teilnehmerinnen ihre Beweglichkeit bei orientalischen Tänzen.

Mit dem Lied „Halleluja, Lied der Welt“ verabschiedeten sich alle Chöre gemeinsam.


Bezirksversammlung Tübingen

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 10.12.2007, Chorverband Ludwig Uhland, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Bezirksversammlung des Bezirkes Tübingen im Chorverband Ludwig Uhland.

Im Mittelpunkt der Bezirksversammlung standen in diesem Jahr die Form der Durchführung von Ehrungen auf Bezirksebene im Jahr 2008 und Wahlen. Der bisherige Bezirksvorsitzende Klaus-Peter Hanser und der bisherige Stellvertretende Bezirksvorsitzende Ernst-Moritz Friedrichs wurden einstimmig auf weitere drei Jahre gewählt, ebenso die bisherige Bezirkschorleiterin Sibylle Brückel; als neuer Stellvertretender Bezirkschorleiter wurde Roland Stemmler gewählt, nachdem sich der bisherige Amtsinhaber Hermann Fleck nicht mehr zur Verfügung stellte.

Die Ehrungen von DCV, SSB und Chorverband sollen in das in der Form eines Jubiläumskonzertes geplanten Chortreffens anlässlich des 75jährigen Bestehens der Chorgemeinschaft Tübingen am 26. April 2008 in der Hermann-Hepper-Halle Tübingen eingebunden werden.


Stiftungsfest und West Side Story

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 10.12.2007, Chorverband Ludwig Uhland, Kommentare geschlossen

Stiftungsfest und West Side StoryDer Gesangverein Eningen feierte sein 174. Stiftungsfest in der HAP-Grieshaber-Halle Eningen. Der Projektchor, den Chorleiterin Brigitte Neumann zusammen mit dem Eninger Jungen Chor Music and More ins Leben gerufen hatte, kann stolz sein. Als der brausende Beifall nach dem Schlussakkord der letzten Zugabe abflaute, hatte das Publikum in der voll besetzten Halle temperamentvolle, mit Leidenschaft und Können aufgeführte Szenen aus der West Side Story genießen können. Leonard Bernsteins Musical, die amerikanische Version des „Romeo und Julia“-Themas mit den weltbekannten Melodien, gesungen von den jungen Stimmen, im Chor und als Solo-Partien, traf den begeisterten Beifall des Publikums. Beeindruckend auch die Schauspiel- und Tanzeinlagen nach der von Sabrina Neumann entwickelten Choreographie. Am Flügel begleitete Friedemann Treutlein, die musikalische Gesamtleitung hatte Chorleiterin Brigitte Neumann.

Im ersten Teil des Abends, den der gemischte Chor mit „Unser Leben ist Musik“ eröffnete, konnte die Vorsitzende Christel Kinkelin wieder zahlreiche Sängerinnen und Sänger für ihr langjähriges Engagement im und für den Verein ehren. Der Frauen- und der Männerchor trugen ausdrucksstark romantische Lieder vor, die Sopranistin Adelinde Bohn bezauberte mit Liedern von Richard Strauß und Karl Böhm und, zusammen mit dem Männerchor, mit Franz Schuberts „Ständchen“. Auch die Jüngsten im Bunde, die Achalm-Finken, ernteten mit ihren unbekümmert-fröhlich vorgetragenen Liedern großen Beifall. Unter den zahlreichen Gästen konnte Frau Kinkelin Bürgermeister Alexander Schweizer, den Vizepräsidenten des Ludwig Uhland Chorverbandes Michael Ott begrüßen.

In der Begrüßungsrede erinnerte Christel Kinkelin an die unvergessliche Konzertreise mit dem Chorverband Ludwig Uhland nach Rom, wo Eningen mit einem eigenen Projektchor auftrat. Frau Kinkelin freute sich, dass so viele junge Sängerinnen und Sänger, auch von außerhalb des Vereins, am Projekt West Side Story teilgenommen hatten und äußerte die Hoffnung, dass vielleicht der eine oder andere auf Dauer bei Music and More mitsingen möchte.


Western City war ein Traum

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 6.12.2007, Chorverband Ludwig Uhland, Kommentare geschlossen

Western City war ein TraumWestern City war ein TraumWestern City war ein TraumCoole Cowboys, toughe Frauen, Gangster und Indianer – mitten im Wilden Westen fanden sich die Besucher der neuesten Musicalproduktion der Chorwerkstatt aus Neckartenzlingen wieder. Vor zweimal ausverkauftem Haus in der Nürtinger Stadthalle sangen, tanzten und spielten die Chöre das Musical „Western City“. Und trafen mit dem mitreißenden Mix aus Country, Pop und bekannten Musicalmelodien beim Publikum voll ins Schwarze.

Eine klassische Story hat sich Heike Weis von der Chorwerkstatt für das freche Westernmusical ausgedacht. Ein kleines verschlafenes Nest mitten in der Prärie – das ist ihr Western City. Beschaulich geht es hier zu, sehr zum Ärger des Undertakers Mr. Digger, der auf seinen Särgen sitzen bleibt. Nur hin und wieder schauen die berüchtigten Clark Sisters vorbei, um abzukassieren. Mit der Ruhe ist es freilich vorbei, als Helen Summerfiel aus der Postkutsche steigt. Das kleine Blondchen aus der großen Stadt sucht in Western City Abenteuer und die Freiheit.

Als die Männer des Ortes um die junge Helen herumschwänzeln, gibt es heftige Szenen der eifersüchtigen Ehefrauen, umwerfend gespielt und gesungen von den Frauen des Chores. Die Rollen der coolen Cowboys übernahmen die Männer des Chores. Sie verstanden es, einmal mit ihren Songs großen Mut zu zeigen, dann wieder bekommen sie weiche Knie, als sie von Indianern überfallen werden. Diese werden von den Jüngsten der Chorwerkstatt ganz entzückend gespielt. Als der Sheriff am Marterpfahl enden soll, gibt es Begeisterungsstürme des Publikums.

Der Jugendchor stellt die Teenager des Ortes dar, auch sie haben singend ihre großartigen Szenen und schon in dieser Altersgruppe zeichnet sich die Talentförderung der Chorwerkstatt durch hervorragende Solisten ab. Die berüchtigten Clark Sisters überfallen immer wieder die Stadt und der  große Chor musste sich bei „Wild, Wild, West“  hilflos ergeben.

Den Vogel schoss ein Sänger als „Great Pretender“ ab, der Autogrammkarten verteilend das Publikum richtig in Fahrt brachte. Die schauspielerischen und gesanglichen Leistungen aller Mitwirkender waren teilweise überwältigend, die Chorsätze beeindruckend. Der Undertaker als running gag, die Damen des Saloons, der Bräutigam von Helen aus Boston und viele andere Darsteller boten überraschende Szenen. Über ein Jahr Arbeit steckt in der aufwendigen Produktion, bei der nicht nur das variable Bühnenbild den richtigen Westernstyle hatte, sondern auch die Kostüme. Viel Zeit und Mühe steckte außerdem in den umfangreichen Choreografien. Die sogenannten Cloggings, die der Große Chor zu den Haupttiteln  tanzte, wurden in wochenlangem Training unter Leitung von Sandra Haaf einstudiert, ebenso die Square-Dance-Szenen von Caller Thomas Rieger, beide sind ausgebildete Instructoren bei der European Callers and Teachers Association.

„Wir machen das alle mit viel Leidenschaft – anders wäre das gar nicht zu schaffen“, sagt Gudrun Fahr, die Dirigentin der Chorwerkstatt stolz. Gemeinsam mit ihrer Tochter Heike Weis hatte sie die Gesamtleitung des Musicals, die Kinderchöre Stimmbande I und II unter Leitung von Katrin Werner und der Jugendchor unter Leitung von Anne de Sousa wurden vorbildlich in das Stück integriert.

Standing Ovations für eine professionelle Darbietung war der Chorwerkstatt gewiss. Auf Drängen vieler Gäste und Interessenten, die keine Karten mehr in Nürtingen bekamen, gibt es jetzt eine dritte Aufführung des Musicals am

Sonntag, 24. Februar 2008 um 17 Uhr in der Stadthalle Metzingen. Eintrittskarten gibt es bei der Geschäftsstelle der Südwest Presse, Metzinger-Uracher Volksblatt, Telefon 07123/9 45-0 oder der Chorwerkstatt, Telefon 07127/35 159.


Beethoven trifft Sister Act

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 6.12.2007, Chorverband Ludwig Uhland, Kommentare geschlossen

Beethoven trifft Sister ActGala der Filmmusik beim Liederkranz Grabenstetten

Am Eingang der Falkensteinhalle grüßte die lebensgroße Figur von James Bond, an der Bühne lehnten die Schlümpfe und Wiki: sie alle stimmten ein in die Filmwelt vergangener Jahre – das musikalische Thema des Liederkranzes Grabenstetten.

Was Chorleiter Fabian Brändle mit den Mädels Unlimited sowie dem Kinderchor Kitonus wieder auf die Bühne stellte, hatte Flair und Format. Deshalb waren auch viele Besucher aus nah und fern gekommen.

Der „Herr der Ringe“, die „Schöne und das Biest“, der „König der Löwen“ waren alle Kassenschlager in den Kinos und sie wurden charmant vorgestellt von Monika Bantel aus Köngen und Vikar Philipp Geißler aus Grabenstetten, die locker durchs Programm führten.

Kurz vor der Pause ertönte „The time of my Life“ aus Dirty Dancing mit dem Tänzerpaar Ulrike Jud und Steffen Griesinger, die einen flotten Boogie aufs Parkett legten. Außerdem sangen sich in die Herzen der Zuhörer die Solisten Stefanie Lehmann und Fabian Brändle.

Nach der Pause wurde es volkstümlich. Die Mädels Unlimited und Kitonus begannen mit Heidi, den Schlümpfen und Pippi Langstrumpf – weiter ging’s zur Familie Feuerstein. In der Interpretation des Chores in „Sister Act“ erkannte man die Melodie von Beethovens „Freude schöner Götterfunken“. Von Giorgio Moroder, dem bekannten Südtiroler Filmkomponisten, hörte man „What a Feeling“ und als Solistin Alice Weist, die sonst die Chöre am Klavier begleitet. Zum Abschluss des Abends sangen die Mädels Unlimited „Pretty Woman“. Die beiden Chöre durften den verdienten Beifall des Publikums einheimsen. Chorleiter Fabian Brändle versprach, auch im nächsten Jahr wieder mit einem Konzert aufzuwarten.


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