Chorleben - S-Chorverband

Chorverband Ludwig Uhland

England-Konzertreise

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 8.08.2011, Chorverband Ludwig Uhland, gemischte Chöre, Kommentare geschlossen

Konzertreise des Chores ffortissimo der besonderen Art

Eine besondere Konzertreise führte den Chor ffortissimo vom Liederkranz Pfullingen vom 23. bis 26. Juni nach England. 37 Sängerinnen und Sänger samt Dirigent Jürgen Bolle folgten gerne der Einladung von Mitsängerin Barbara Frost – ihres Zeichens Britin, aber seit vielen Jahren zumindest teilweise in Pfullingen lebend – ihr Heimatland zu besuchen.

In Potters Bar, dem Wohnort von Barbara Frost, gab der deutsche Chor sein erstes Ständchen auf englischem Boden. Am zweiten Tag hatte Barbara Frost eine Besichtigung von Cambridge organisiert. Zur Freude der anwesenden Besucher gab der Chor in der berühmten „Church of St Mary the Great“ spontan einige Lieder zu Gehör. Die Interpretation von Amazing Grace hat nicht nur beim Personal der Kirche tiefe Empfindungen ausgelöst.

Der Samstag stand dann ganz im Zeichen des geplanten Konzertes mit der Royston Choral Society und der East Herts Concert Band in Comberton. Mit einer Probe am Vormittag hat Chorleiter Jürgen Bolle den Liederkranzchor ffortissimo fit für das Konzert am Abend gemacht. Nach dem Mittagessen ging es dann los zum Comberton Village College, dem Auftrittsort. Das Konzert fand in lockerer Atmosphäre statt – es war überhaupt nichts zu spüren von einer gewissen Zurückhaltung, die man den Briten ja gemeinhin nachsagt.

Das Konzert wurde im typischen Stil der BBC-Proms, sozusagen als Pre-Opening veranstaltet. Für die Konzertbesucher stellte das Repertoire des Liederkranzchores kein Problem dar, da ffortissimo ja hauptsächlich Titel in Englisch singt. Bei den beiden auf Deutsch vorgetragenen Liedern „Kriminal-Tango“ und „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ wußte die Moderatorin Barbara Frost mit ihrem feinen britischen Humor den Zuhörern den Inhalt zu erklären – und hatte prompt die Lacher auf ihrer Seite. Auch der Beifall danach ließ annehmen, dass die beiden Titel gut angekommen sind.

Aber auch die Royston Choral Society wusste die Zuhörerschaft u. a. mit „Tantum Ergo“ oder „Babar’Ann“ zu begeistern. Und bei den Stücken der East Herts Concert Band wippten nicht nur einmal die Füße der Konzertbesucher mit.

„Jerusalem“, Englands populärstes patriotisches Lied und „Pomp & Circumstance“, welches als Abschluss eines Promenadenkonzertes nicht fehlen darf, gesungen von den beiden Chören und begleitet von der Band, bildete das krönende I-Tüpfelchen des Konzertes.

Das Konzert durfte aber nicht zu Ende gehen, ohne eine Person geehrt zu haben, die dies alles möglich gemacht hatte: Barbara Frost. Für ihre außerordentlichen Verdienste verliehen ihr die beiden Vorsitzen den des Liederkranzes Pfullingen, Eugen Hilbertz und Gabriele Raisch, die Ehrenzeichen in Silber mit Brillant und Urkunde. Sichtlich gerührt nahm sie die Ehrung entgegen.

Als Eugen Hilbertz einen der Pfullinger Schirme, die er als Gastgeschenk überreichte, zum Vorzeigen öffnete, wurde er von Chorleiter David Boarder mit gespieltem Entsetzen „Oh no, don’t that!“ darauf hingewiesen, dass es am nächsten Tag unweigerlich regnet

Liederkranz Pfullingen Konzert in England

Der Chor ffortissimo vor St. Paul's Cathedral in England

, wenn ein Schirm in einem geschlossenen Raum geöffnet wird. Das Publikum zeigte sich äußerst amüsiert über diesen kleinen Zwischenfall. Zum Abschied sang ffortissimo noch „Als Freunde kamen wir“ und wurde dafür mit sehr viel Beifrall belohnt.  (Text und Foto: AZi)


Kinder singen im Gänsegarten

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 20.07.2011, Chorverband Ludwig Uhland, Kinderchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Eröffnung Spielplatz Gänsegarten in Neckartenzlingen

Die Chorwerkstatt-Jugend singt zur Eröffnung eines besonders schönen Spielplatzes

Chorwerkstatt-Jugend aus Neckartenzlingen beeindruckt mit schönen Liedvorträgen.

Neckartenzlingen hat einen neuen Spielplatz, einen ganz besonders schönen. Nach langer Vorbereitungszeit und mit vielen Helfern und Spendern konnte im ehemaligen Gänsegarten neben der Kelter ein wunderschöner, großer Spielplatz errichtet werden, der nach seiner Lage „Spielplatz Gänsegarten“ heißt. Tolle Spielgeräte und Möglichkeiten zum Matschen, Sandeln, Formen, Boccaspielen, Klettern, Schaukeln und vieles mehr warten auf die Kinder.

Die Einweihung bei herrlichstem Sommerwetter im Juli dieses Jahres wurde von vielen Gästen besucht. Die Chorwerkstatt-Jugend mit Stimmbande II in Kooperation mit der Sing and Swing-AG der Auwiesenschule sowie einige Jugendchormitglieder unter Leitung von Heike Weis sangen zum Auftakt einige Lieder, die durch Qualität und Ausdruck begeisterten. Besonders der Inhalt des Liedes „Wir sind alle Kinder dieser Welt“ – Niemals mehr Not und Leid, niemals mehr Zank und Streit, eine Hand für den, der fällt auf dieser einen unsrer Welt. Niemals mehr bittrer Tod, niemals mehr Hungersnot, erfüllte Träume statt nur Geld für jedes Kind auf dieser Welt – berührte die Zuhörer sehr. Nach einigen Ansprachen wurde endlich der neue Spielplatz geöffnet und die Kinder spielten einen ganzen Tag lang voller Freude über diese schöne Anlage.


Reutlinger Liederkranz beim „neckar-blühen“

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 19.07.2011, Chorverband Ludwig Uhland, Frauenchöre, gemischte Chöre, Männerchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Ausflug des Liederkranz Reutlingen

Unter der Federführung des II. Tenors besuchte der Reutlinger Liederkranz die Landesgartenschau „neckar-blühen“. Bei strahlendem Sonnenschein ging es per Bahn nach Horb. Am Bahnhof wurde der Chor von Frau Gerda Patulski, der Stadtführerin, erwartet.

Mehr als eine Stunde lang führte sie die Sängerinnen und Sänger durch die historische Altstadt mit ihren Kirchen. Man war begeistert von der idyllischen Lage Horbs, und von seinen vielen Fachwerkhäusern. Große Aufmerksamkeit fanden in den malerischen Gässchen die Skulpturen des Konstanzer Künstlers Peter Lenk, besonders aber die Skulpturengruppe „Leda mit Schwan“ am ehemaligen Gasthaus Schwanen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen war ein Gang durch die Gartenschau angesagt. Viele Gartenthemen, Blumen und Pflanzen entlang des Neckars erfreuten die Besucher, bis man am frühen Abend wieder den Zug nach Reutlingen bestieg. Der 1. Vorsitzende Gerharde Mench dankte den Organisatoren Walter Willim und Klaus Rösler für einen erlebnisreichen, fröhlichen Sonntag. (Foto und Text: ug)

Ausflug des Liederkranz Reutlingen zur Landesgartenschau


Ehrungsmatinee des Chorverbandes Ludwig Uhland

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 18.07.2011, Chorverband Ludwig Uhland, Frauenchöre, gemischte Chöre, Männerchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Münsingen. Mit der Ehrungsmatinee in der Zehntscheur würdigte der Chorverband Ludwig Uhland das jahrzehntelange Engagement zahlreicher Sänger im Bezirk AlbEhrung für 33 Sängerinnen und Sänger im Bezirk Alb. Sie leisteten damit Außerordentliches für die Gesellschaft.

Wer wie die 33 geehrten Sängerinnen und Sänger aus 13 verschiedenen Chören im CV Ludwig Uhland 30, 40, 50 und gar 60 Jahre seine Stimme erhebt, um damit gesellschaftliche und kirchliche Anlässe zu umrahmen, der hat es wahrlich verdient, in feierlichem Rahmen ausgezeichnet zu werden.

Bereits zum 4. Mal fand die Ehrungsmatinee in der Zehntscheur statt und bot eine hervorragende Gelegenheit, das Kulturgut des Chorgesangs in den Fokus zu rücken. Schließlich führt dieser laut Bezirksvorsitzenden Eberhard Wolf „Menschen unterschiedlichen Alters, Charaktere und Temperamente zusammen“, durch ihre Freude am Singen würden sie Werke schaffen und Musik zum Erlebnis werden lassen.

Auch Bürgermeister Mike Münzing hob die Bedeutung des Singens im Alltag hervor: „Damit werden freudige aber auch traurige Anlässe umrahmt. Wir dürfen dankbar für unser Instrument – die Stimme – sein. Immer führen wir es mit uns, stets können wir es einsetzen“. Singen könne jeder, doch singen im Chor sei am Schönsten. „Hier gibt es Platz für alle: Junge dürfen hier alt werden, Alte bleiben jung, Kleine dürfen in der ersten Reihe stehen und Nörgler dürfen auf Dissonanzen hinweisen. Egoisten erhalten eigene Noten, Ausdauernde singen in mehreren Chören, Fürsorgliche verteilen Hustenbonbons, Singles bleiben nicht lange allein und Ehepaare sehen sich zumindest im Chor“, so Münzing und bezeichnete dies alles als gute Gründe, in einen Chor einzutreten.

Als großer Fan der Musik beschrieb sich Landtagsabgeordneter Andreas Glück. Insbesondere der afrikanische Umgang mit Gesang hätte es ihm besonders angetan: „Hier hat  die Natürlichkeit und das Gespür für die stimmliche Musikalität noch eine ganz andere Bedeutung im Alltag. Bei uns ist sie leider etwas verloren gegangen“, bedauerte er. Singen sei natürlich und böte deshalb eine „Insel der Natürlichkeit“, könne so auch Hilfe auf dem Weg zu einem erfüllten, glücklichen und vielleicht auch natürlichem Leben sein. weiterlesen »


Geistliche Abendmusik

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 16.07.2011, Chorverband Ludwig Uhland, Frauenchöre, Männerchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Polizeichor Tübingen und Liederkranz Walddorf

Eine geistliche Abendmusik der besonderen Art war in der Wallfahrtskirche Weggental in Rottenburg a. N. und bereits eine Woche zuvor in der evangelischen Kirche Walddorf geboten. Gestaltet wurden die beiden besinnlichen Abende mit jeweils identischem Programm vom Polizeichor Tübingen gemeinsam mit dem Liederkranz Walddorf, der mit seinem Frauenchor und dem Männerchor vertreten war. Die Gesamtleitung lag in den bewährten Händen der Leiterin der drei Chöre, Rosi Hertl. Ihr unermüdliches Engagement und das aller Mitwirkenden war stets deutlich zu hören und zu spüren.

In der gut besuchten Walddorfer Kirche und in der beinahe überfüllten Wallfahrtskirche Weggental eröffneten der Polizeichor und der Walddorfer Männerchor gemeinsam mit der Aufführung der „Messe Nr. 5 in C aux Seminaieres“ von Charles Gounod den Konzertabend. Ein sicherer und einfühlsamer Begleiter an der Orgel war dabei Bernd Walter Schaal, der mit dem zusätzlichen Orgelspiel „Finale D-Dur“ von Felix Mendelssohn Bartholdy den  Abend bereicherte. Bereits die Messe hinterließ bei den Besuchern eine spannungsvolle Atmosphäre. Ein Frauentrio des Liederkranzes sorgte mit dem „Abendsegen“ von Engelbert Humperdink für emotionale Momente. Die drei wunderschönen Stimmen bildeten bei ihrem Vortrag eine einzigartige Harmonie.

Einen Wechsel zwischen dynamischen und gefühlvollen Klängen bot der Polizeichor Tübingen. So durfte z. B. der „Hymnus“ von Friedrich Silcher ebenso wenig fehlen wie die „Rose“ von Amanda Mc Broom. Die Sänger glänzten hierbei mit einem konzentrierten und sicheren Vortrag.

Einen weiteren, herausragenden Akzent und eine angenehme Ergänzung zu den Männerstimmen setzten die Sängerinnen des Liederkranzes Walddorf mit Gospels und Spirituals, wie „Every time I feel the spirit“ und „This little light of mine“. weiterlesen »


Singen – Sinnvolle Freizeit

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 9.06.2011, Chorverband Ludwig Uhland, gemischte Chöre, Kinderchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Frühjahrskonzert des Bürgergesangvereins Ofterdingen

„Südamerikanische Klänge“ war das Motto des BGV, der damit seine Gäste beim Frühjahrskonzert in der frühlingshaft geschmückten Burghofhalle erfreute. Der Gemischte Chor eröffnete das Konzert mit den Liedern „Sing ein Lied bei Regen oder Sonnenschein“ und „Singe, mein Herz“. Nach der Begrüßung durch die beiden Vorsitzenden Inge Renz und Bernd Honemann wurde es erstmals südamerikanisch an diesem Abend. Fridl Heuberger führte in gewohnter Reimform durch das Programm. Mit „Ai Rosinna“ aus Brasilien, „Dort am Meer“ aus Jamaico sowie „Lorencita“ aus Argentinien und weiteren Liedern zeigte der Chor südamerikanisches Temperament.

Nach den Ehrungen folgte die mit Spannung erwartete Premiere des „Burghofchörle“, das in Kooperation des BGV mit der Burghofschule unter der Leitung von Vizechorleiterin Gabi Hoß und Lehrerin Katrin Hense hervorging. Mit mehreren Liedern wie „Die Lie La Liederkuh“, „Der Stimmakrobat“ u. a. bekamen die Schüler der 1., 2. und 3. Klasse vom Publikum großen Beifall, so dass sie nicht ohne Zugabe von der Bühne kamen. Es war ein Vergnügen zu beobachten, wie unbekümmert die jungen Sängerinnen und Sänger auf der Bühne standen.

Mit chilenischer Folklore wurde das Programm fortgesetzt. Die Sängerin Victoria Zenker, in Chile geboren, ihr Ehemann Thomas und chilenische Freunde erfreuten die Gäste mit Gitarrenspiel, Singen und Tanzen. Das Publikum

Frühjahrskonzert des Bürgergesangverein Ofterdingen

Der Schulchor der Burghofschule in Kooperation mit dem BGV Ofterdingen

war begeistert und forderte eine Zugabe.

Nach der Pause folgte das s’Chörle“ des BGV. Lieder wie „Samba lele“, „Come, Missa Tallyman“, „Wenn nicht jetzt, wann dann“ und weiteren Liedern erfreuten die Zuhörer sehr und auch hier wurde ein zusätzliches Lied gefordert.

Danach sang der Gemischte Chor Lieder aus dem Liederheft „Bei den Klängen des Charango“ von Otto Ruthenberg, wiederum aus Argentinien, Chile oder Mexiko. Mit dem  Chorvortrag „Die Liebe ist gefährlich in Pelagua“ aus der Operette „Die ideale Geliebte“, gesungen vom Gemischten Chor und dem s’Chörle, wurde das Frühjahrskonzert beendet. Für den reichlichen Applaus und die Zugabe-Rufe des Publikums sang der Chor nochmals „Cielito Lindo“. weiterlesen »


Polizeichor Tübingen setzt Glanzpunkte

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 27.05.2011, Chorverband Ludwig Uhland, Männerchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Frühjahrskonzert 2011  Polizeichor Tübingen

Gemeinsames Konzert Polizeichor Tübingen und Fulda

Zwei Polizeichöre beim Sängergruß, dirigiert von Wolfgang Heil

Das diesjährige Frühjahrskonzert des Polizeichores Tübingen war gespickt mit Glanzpunkten. Für ein abwechslungsreiches Programm sorgten in der liebevoll geschmückten Tübinger Hermann-Hepper-Halle neben den Gastgebern der Polizeichor aus Fulda und die Sopranistin Heather Rice.

Den musikalischen Auftakt bildete der von Rosi Hertl geleitete örtliche Polizeichor im gut besuchten Saal. Mit den Liedern „Bunte Welt“, „Swannee River“ und „Ol’man river“ gelang den Sängern ein guter Start. Für die einfühlsame musikalische Begleitung sorgte dabei am Flügel Reinhold Halder.

Den ersten Glanzpunkt des Abends setzte die derzeit in Deutschland studierende, amerikanische Sopranistin Heather Rice. Am Flügel dezent und sicher den Abend über begleitet von Fabian Bauer intonierte sie ohne jede technische Unterstützung ausdrucksvoll die Arie „Mein Herr Marquis“ aus der Fledermaus von Johann Strauß.

Der Polizeichor Fulda, dirigiert von Wolfgang Heil, rundete den ersten Teil des Programms mit dem „Schäfer“, dem „Spielmann“ und „Glory Halleluja“ ab. Für eine heitere Note sorgte die „Hochzeit der Frösche“.

Nach der Pause erhielt das von Rosi Hertl neu gebildete Doppelquartett des Polizeichors Tübingen mit „Dry Bones“ und dem von Denys Hood facettenreich arrangierten „When the saints go marching in“ für seinen gelungenen Auftritt enthusiastischen Applaus. Mit den „Ungarischen Tänzen“ Nr. 5 und 6 von Johannes Brahms und „Heija, wir Zigeuner sind da“ zeigte sich anschließend der Tübinger Polizeichor von seiner temperamentvollen Seite.

Heather Rice verzauberte das Publikum mit „Summertime“ aus „Porgy and Bass“ bis sie mit „Glitter und Be Gay“ die Zuhörer beinahe von den Sitzen riss. Diese mit einem sehr hohen Schwierigkeitsgrad versehene Arie aus der Operette „Candide“ von Leonard Bernstein wure von ihr perfekt in atemberaubenden Koloraturen dem beeindruckten Publikum dargeboten. Klar, dass sie nicht ohne Zugabe die Bühne verlassen durfte. weiterlesen »


100 Jahre Harmonie Bempflingen

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 24.05.2011, Chorverband Ludwig Uhland, gemischte Chöre, Kinderchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Erfolgreicher Dorfabend des Gesangverein Harmonie Bempflingen

Mit einem bunten Dorfabend läutete der Gesangverein Harmonie Bempflingen sein Jubiläumsjahr zum 100jährigen Bestehen des Vereins ein. Unter Leitung von Barbara Unseld eröffneten die Top Teens, die Top Voices und der Projektchor den Abend. Mit dem „Clap snap-Song“ und „Singen macht Spass“ liefen die Chöre klatschend, schnippend und singend in die große Halle des Dorfgemeinschaftshauses in Bempflingen durch das staunende Publikum auf die Bühne.

Nachdem Vorsitzender Peter Geiger den Abend mit einer kurzen Rede eröffnet hatte, übergab er das Mikrofon an die Moderatorin des Abends, Antje Bausch. Als erstes sangen die Kleinen, die Top Minis und die Top Kids mit ihren zarten Stimmen – unter Leitung von Peter Schenk – „Lieder, die wie Brücken sind“ und zur Belustigung des Publikums mit Choregrafie „Ich wollt ich wär ein Huhn“, wo am Schluß (Filz-)Eier ins Publikum flogen.

Mit „Musik der Nacht“ aus dem „Phantom der Oper“ beeindruckten die Top Voices durch leidenschaftlichen wie auch melancholischen Gesang das Publikum. Der ABBA-Hit „Thank you for the music“ wurde von Dirigentin Barbara Unseld effektvoll aufgebaut, was sehr gut bei den Gästen ankam.

Nachdem der Projektchor „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ flott und munter zu Gehör gebracht hatte, folgte als Krönung aus der Feder der langjährigen Sängerin und ehemaligen Schriftführerin Elly Thumm das Jubiläumslied der Harmonie. Wer wollte, durfte nach diesem Beitrag mit den Sängerinnen und Sängern mit einem Glas Gratis-Sekt oder Orangensaft auf das Wohl der Harmonie anstoßen.

Mit Brillianz, Witz und Anmut, kurz passend zu den Beiträgen der jeweiligen Vereine, führte Antje Bausch anschließend durch den Abend. Die Tanzeinlage der Kinder des TVB verlangte nach einer Zugabe, die diese auch gerne gaben. Mit klangvollen, aber auch mit leisen Tönen, zeigte der Posaunenchor sein Können. Mit sowohl rhythmischen englischen als auch ruhigeren deutschen Liedern erfreute der Kirchenchor IHM-Pulse die Gäste. Der Radwanderverein brachte mit seiner Tanzeinlage die Stimmung zum Kochen.

Nach einer kurzen Pause zeigten einige Gäste – u. a. Bürgermeister Bernd Welser als schöner Prinz – das „Stand up Theater“ vom Aschenputtel. Die Jungs und Mädels von der freiwilligen Feuerwehr animierten das Publikum zum Mitklatschen, was hervorragend funktionierte. Die Bempflinger Blasmu

Dorfabend zum Jubiläum

100 Jahre Gesangverein Harmonie Bempflingen

sik schloß den Abend mit einem Geburtstagsständchen und feuriger Blasmusik ab. Antje Bausch bedankte sich nochmals im Namen der Harmonie bei allen teilnehmenden Vereinen für ihren Beitrag zu einem erfolgreichen bunten Abend. (Text und Foto: Petra Sell)


Liederabend Liederkranz Wankheim

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 23.05.2011, Chorverband Ludwig Uhland, gemischte Chöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

In Verbindung mit der 900-Jahr-Feier von Wankheim wurde unter dem Motto „Aus der Kinderwelt…“ unter der Leitung des Dirigenten Eberhard von Papp ein Liederabend durchgeführt. Bekannte Wiegenlieder wie zum Beispiel „Der Mond ist aufgegangen“, „Aber heidschi bum beidschi“, „Schlafe mein Prinzchen“, „Guten Abend, gut Nacht“ wurden vorgetragen. Außerdem mehrere Klavierstücke von W. A. Mozart und Robert Schumann sowie verschiedene, lustige Erzählungen, erzählt von Gisela von Papp. Am Klavier war Natalie Rausch und die Flöte spielte Leonie Martersteig.

Der Vorsitzende des Liederkranzes, Wolfgang Kemmler, konnte außer den Anwesenden auch den Ortsvorsteher Hannes Kurz, die Wankheimer Pfarrerin Christine Epple, die Vereinsvorsitzende des Bezirks Steinlach-HärtenWiesaz und die Vertreter des GEA und des Schwäbischen Tagblattes sowie die Vorstände der örtlichen Vereine begrüßen.

In seiner Abschlussansprache bedankte sich Kemmler bei allen Mitwirkenden, bei den Helfern, die zum Gelingen des Konzertes beigetragen haben sowie beim Dirigenten Eberhard von Papp, den Solisten am Klavier und an der Flöte. Nach den Gesangs- bzw. Instrumentalvorträgen trafen sich die Zuhörer im Bürgersaal zum gemütlichen

Konzert "Aus der Kinderwelt..."

Liederabend des Liederkranzes Wankheim

Beisammensein bei Speis und Trank. Alle waren übereinstimmend der Meinung, dass ein unvergesslicher Abend zu Ende ging. (Text und Bild: Manfred Mang)


Sommer-Konzert-Saison Kloster Bebenhausen

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 23.05.2011, Chorverband Ludwig Uhland, gemischte Chöre, Singen und Stimme, 1 Kommentar

Der Tübinger Chor Semiseria eröffnet Sommer-Konzert-Saison im Sommerrefektorium des Klosters Bebenhausen mit „Da es nun Abend ward“

Regelmäßig ausverkaufte Konzerte waren kennzeichnend für die bishlang vier Wandelkonzerte „Klangräume“ (1999, 2000, 2003, 2007) des Chores Semiseria kreuz und quer durchs Kloster Bebenhausen. Der krönende Abschluss der Konzerte erfolgte jeweils im Sommerrefektorium, das mit seiner farbigen Bemalung und dem kunstvollen gotischen Gewölbe eine feierlich-heitere Atmosphäre schuf. Für dieses Jahr war Klangräume V unter dem Motto „Da es nun Abend ward“ geplant. Als bekannt wurde, dass das Sommerrefektorium aus sicherheitstechnischen Gründen für öffentliche Veranstaltungen gesperrt sein würde, wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt, diesen für Konzerte diverser Art beliebten Raum doch noch zu retten. Es gelang:  Mit wenigen Auflagen dürfen nun wieder musikalische Veranstaltungen im ehemaligen Sommer-Speisesaal der Mönche stattfinden.

Den Beginn macht der Chor Semiseria mit seinen Nachtgedanken. Zu allen Zeiten faszinierten Abend und Nacht die Komponisten. Weil sie romantische Gefühle weckten – oder weil man partout nicht einschlafen konnte, entstanden emotional gefärbte Werke. In der Kutscherhalle wird wie gewohnt „Bodenständiges“ zu Gehör kommen. Schwerpunkte des Konzertes sind jedoch Brahms-Lieder, eine doppelchörige Motette von Homilius und Stücke des amerikanischen Komponisten Eric Whitacre, der seit einigen Jahren nicht nur in seinem Heimatland USA Furore macht mit seinen ungewohnten Klangvorstellungen und der Idee virtueller Riesen-Chöre. Auf seine Kompositionen darf man besonders gespannt sein: Cluster mit bis zu 14 Tönen wechseln sich ab mit „klassischen“ Harmonien. Sein Landsmann Morten Lauridsen, berühmt für die Erzeugung wunderschönen Chorklangs, steuert die Vertonung eines Nacht-Sonetts von Pablo Neruda bei.

Shoko Hayashizaki am Klavier rundet das Programm ab mit Kompositionen von Franz Liszt. Die künstlerische Leitung hat Frank Schlichter inne.

Termine: 27. Mai 20.30 Uhr, 28. Mai 20.30 Uhr, 29. Mai 19.30 Uhr

Karten im Vorverkauf 14 Euro, an der Abendkasse 16 Euro. (Text: Semiseria)


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