Chorleben - S-Chorverband

Chorverband Ludwig Uhland

Reutlinger Liederkranz in der Landeshauptstadt

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 7.07.2008, Chorverband Ludwig Uhland, Kommentare geschlossen

Reutlinger Liederkranz in der LandeshauptstadtDaß unsere Chöre sehr unternehmungslustig sind und gern auf Reisen gehen, bewies wieder einmal der Reutlinger Liederkranz. Diesmal ging es in die Landeshauptstadt Stuttgart, wo man bei einer Stadtführung teils zu Fuß, teils per Bus, viel über Geschichte, Architektur und Kultur erfahren konnte. Die Stadtführerin konnte auf spannende, kompetente und sehr humorvolle Weise den interessierten Zuhörern ihre Heimatstadt näher bringen. Danach war ein Besuch des Mercedes-Benz-Museums angesagt. Selbst die weniger technisch begabten waren von diesem Musem begeistert. Zum Abschluß traf man sich im VFB-Haus zu einem gemeinsamen Essen. Man bedankte sich beim Kultur-Ausschuß Elsbeth Reich und Robert Trost für die Organisation dieses gelungenen Ausflugs.


Benefizkonzert zu Gunsten AMSEL ein voller Erfolg

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 24.06.2008, Chorverband Ludwig Uhland, Regionalchorverbände, Kommentare geschlossen

Benefizkonzert zu Gunsten AMSEL ein voller Erfolg Benefizkonzert zu Gunsten AMSEL ein voller Erfolg

Die Chorgemeinschaft Mössingen lud in die Peter- und Paulskirche zu einem Gospel-Konzert ein und wurde durch einen überwältigenden Besuch der Mössinger Bürger belohnt. 

Der Chor wurde am Piano begleitet von Herwig Rutt.

Bevor Pfarrer Joachim Rieger die Zuhörer begrüßen konnte, stimmte der Gesamtchor mit „Heaven is a wonderful place“ – der Himmel ist ein wunderbarer Ort, voller Glanz und Gnade – die vielen Zuhörer auf diesen Abend ein. Pfarrer Rieger, der sich an diesem Abend als ein Fan der spirituellen Gospelgesänge bekannte, freute sich ebenfalls über den großen Andrang zu dieser Kirchenmusik der etwas anderen Art. Schließlich sei die Bewegung aller Gospels, Gott als Retter und Befreier zu preisen.

Martina Becker, selbst an MS erkrankt, wurde nach vielen guten Nachrichten, die singend wiederum durch den Gesamtchor mit „Good news“ vorgetragen wurden, das Mikrofon gereicht. Sie bedankte sich im Namen von AMSEL bei den Mitgliedern der Chorgemeinschaft für dieses Benefizkonzert und wünschte den Zuhörern einen erlebnisreichen Abend. Wenn es nach der Chorgemeinschaft Mössingen geht, dann ist der Himmel ein Ort voller Rhythmus, Tempo und Swing. Die Erde dagegen ist so klein, dass sie in Gottes Hand passt (He’s got the whole world). Weiter sangen sich die Sängerinnen und Sänger durch die Wüste, wateten mit den Kindern Israels durchs Wasser, ließen sich an Abrahams Busen die Seele durchrütteln (Rock my soul) und sagten Pharao, dem Unterdrücker, musikalisch ordentlich die Meinung. Es folgten einige sehr lebhafte Weisen aus Afrika, mit den für dieses Land typischen Wechselgesängen zwischen Männern und Frauen. Die Begeisterung der Sängerinnen und Sänger zeigte sich in der fast schon ausgelassenen Fröhlichkeit, wie man sie in der Mössinger Kirche sicherlich noch selten gehört hat.

Kein Wunder, die Begeisterung unter den vielen Zuhörern wuchs von Vortrag zu Vortrag. Da der Chor schon von Anfang an mit Hüftschwingen und Fingerschnipsen seine eigene Lust zum Singen an diesem Abend zeigte, liessen die Zuhörer ihrer emotionalen Begeisterung durch jeweils lang anhaltenden Applaus freien Lauf.

Auch die Mitglieder des Kinderchores „Steinlach-Teens“ und „Steinlach-Kids“, die in ihren toll gesungenen Vorträgen in den Bergen von der Geburt Christi berichteten (Go tell it on the mountains) und die sich von Engeln begleitet sanft schaukelnd nach Hause bringen ließen (Swing low). Die fünf absolut jüngsten der Chorgemeinschaft, die in der ersten Reihe standen, sangen dabei sprachlich ihren Englischkenntnissen weit voraus, so als ob ihnen diese Sprache bereits in die Wiege gelegt worden wäre. Zum Schluss ließen die voller Begeisterung und Freude auftretenden Teens und Kids“ mit Gottes Hilfe die Mauern von Jericho zusammenbrechen (Joshua fit the battle).

Nach den Teens und Kids sang der Frauenchor von der heiligen Königin Maria auf dem Himmelsthron (Sister Act), ein Arrangement vom Chormitglied Rafael Winniger. Solistin war sein Schwester Sofia Winniger. Weitere Solisten waren Liane Braun, Ulrike Rein, Cordula Funk, Peter Kuch und Hans Rommel.

Mit unbefangener Sangesfreude und Lust am Improvisieren war Cordula Funk zu hören zum Schluss mit „Don’t fear“ und dem allseits bekannten „O happy day“. Die vielen Zuhörer waren begeistert und forderten Zugaben. Der Chor liess sich das nicht zwei mal sagen und gab noch zwei weitere Stücke zum Besten bevor die Vorsitzende der Chorgemeinschaft Mössingen, Klara Dittrich-Rommel, sich bei den vielen begeisterten Besuchern für ihr Kommen und bei den Chormitgliedern für ihr Engagement für dieses Benefizkonzert zu Gunsten von AMSEL als Verein zur Untertützung von MS-Erkrankten bedankte. Ein ganz besonderer Dank galt dem Chorleiter Martin Koller für seinen Mut, seine Ausdauer und seiner Begeistertung, dieses Gospel-Konzert durchzuführen.


Sommerserenade im Rottenburger Zwinger

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 24.06.2008, Chorverband Ludwig Uhland, Kommentare geschlossen

Sommerserenade im Rottenburger Zwinger

Mitte Juni war beim Rottenburger Zwinger im Stadtgraben eine Sommerserenade zu hören. Der Liederkranz Rottenburg 1822 e.V. und der Chor der Grundschule im Kreuzerfeld in Rottenburg haben eine in früheren Jahren schon gemachte Singkooperation zwischen Verein und Schule neu aufleben lassen. Bei schönem Wetter treten die Sängerinnen und Sänger des Liederkranzes und die etwa 100 Kinder des Schulchores der 3./4. Jahrgangsklassen auf und gestalteten im Zwinger ein abendliches Open-Air-Konzert unter der Leitung von Dieter Kempf und Birgit Kugler. Auf dem etwa einstündigen Programm standen gemeinsame Lieder , dabei wurde der Grundschulchor von Matthias Rehfeldt am Keyboard begleitet. Vom Spaß am Singen, von Tanz und der Heimat wie auch von Ohrwürmern und anderen Dingen zum Staunen und Wundern erzählten die dargebotenen Lieder. Die zahlreichen Besucher spendeten anhaltenden Applaus für die Chorvorträge.


75 Jahre Chorgemeinschaft Tübingen

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 2.06.2008, Chorverband Ludwig Uhland, Kommentare geschlossen

75 Jahre Chorgemeinschaft Tübingen75 Jahre Chorgemeinschaft TübingenFestkonzert mit Ehrungen im Bezirk Tübingen

Die Chorgemeinschaft Tübingen feierte am 26. April 2008 mit einem Festkonzert ihr 75-jähriges Bestehen. Gegründet im Jahr 1933 von sieben Vereinen, stellt sie heute mit 15 Gesangvereinen aus der Stadt Tübingen und deren Stadtteilen und mit über 650 Sängerinnen und Sängern die älteste und größte Chorgemeinschaft im Chorverband Ludwig Uhland dar.

Die zwölf am Festkonzert mitwirkenden Vereine boten ein breites Spektrum chorischer Vielfalt innerhalb der Chorgemeinschaft. Gemischte Chöre und Männerchöre, berufsständische Chöre und Junge (oder jung gebliebene) Chöre, einfache und gehobene Volkslieder, geistliche Lieder, Spirituals und Evergreens zeigten (fast) die ganze Bandbreite der Chorliteratur auf.

Der Vorsitzende der Chorgemeinschaft, Ernst-Moritz Friedrichs, gab in seiner Begrüßung einen kurzen Rückblick auf die Geschichte der Chorgemeinschaft. Anerkennende Grußworte und Glückwünsche sprachen Oberbürgermeister Boris Palmer, Tübingen, die Vorsitzende des Chorverbandes Ludwig Uhland, Irmgard Naumann, und der Vorsitzende des Bezirks Tübingen, Klaus-Peter Hanser, aus.

Eingebunden in das Festkonzert war die Ehrung von 35 Sängerinnen und Sängern aus Vereinen des Bezirks Tübingen für langjähriges Singen im Chor durch den Deutschen Chorverband, den Schwäbischen Sängerbund und die Chorgemeinschaft Ludwig Uhland. Im einzelnen konnten für 70 Jahre Singen eine Sängerin, für 60 Jahre drei Sänger/innen, für 50 Jahre sechs Sänger, für 40 Jahre elf Sänger/innen und für 30 Jahre 14 Sänger/innen geehrt werden. Die jeweiligen Ehrenurkunden und Ehrennadeln wurden von Mitgliedern des Präsidiums und des Beirats des Chorverbandes übergeben. Durch die gute Organisation und die Einstreuung der Ehrungsblöcke in das Festkonzert erhielten die Ehrungen den verdienten würdigen Rahmen.

Vor Beginn des Festkonzertes, in der Pause und nach dem Ende des Konzertes verschaffte die Bewirtung durch den Gesangverein Bühl gute leibliche Voraussetzungen für viele wertvolle Gespräche zwischen den Sänger/innen und deren Gästen.


Bundesversammlung in Reutlingen

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 2.06.2008, Chorverband Ludwig Uhland, 2 Kommentare

Bundesversammlung in ReutlingenBundesversammlung in ReutlingenBundesversammlung in ReutlingenBundesversammlung in ReutlingenBundesversammlung in ReutlingenBundesversammlung in ReutlingenBundesversammlung in ReutlingenBundesversammlung in ReutlingenBundesversammlung in ReutlingenDer Chorverband Ludwig Uhland  war in diesem Jahr Gastgeber für die Bundesversammlung des Schwäbischen Sängerbundes. 504 Delegierte waren in der Listhalle eingetroffen und erlebten eine bestens organisierte und wunderbar vorbereitete Veranstaltung. Aufmerksame Zuhörer erkannten deutlich, wieviel Arbeit hinter einer solchen Aktion steckt, mehrfach wurden die Verantwortlichen der Geschäftsstelle sowie im Chorverband Ludwig Uhland für ihre Mühen gelobt. Schon die musikalische Eröffnung durch den Ludwig Uhland Chor unter Leitung von Chormeister Jürgen Knöpfler liess erahnen, auf welch hohem Niveau der Tag ablaufen würde. Die Begrüßung durch Präsident Dr. Lorenz Menz zeigte deutlich die Ziele der Chorvereine auf. Auch die übrigen  Redner zu Beginn betonten immer wieder die wichtige Bedeutung des Chorgesanges in der heutigen Zeit, ganz gleich in welchen Altersgruppen. Die Kulturstadt Reutlingen wurde ausführlich von Oberbürgermeisterin Barbara Bosch vorgestellt und sie betonte auch ihr persönliches großes Interesse an den Gesangvereinen.

Bevor es zur Tagesordnung ging, sorgte die Chorgemeinschaft Mössingen unter Leitung von Martin Koller mit zwei flotten Songs für beste Stimmung und danach konnte man Berichte der verschiedenen Referenten bzw. Referentinnen über die Arbeit in den zurückliegenden zwei Jahren hören. Unglaublich viele Termine wurden genannt, Schulungen, Seminare, Fortbildungsmöglichkeiten für jede Gruppierung. Zwischendurch musste die Tagesordnung unterbrochen werden, denn die eingeladenen Kinder aus den Reutlinger Kindergärten waren nicht mehr zu halten. Etwa 300 Kinder mit Eltern und Erzieherinnen stürmten auf die Bühne, um zu singen und ihre Felix-Plakette entgegen zu nehmen. Im Saal herrschte aufgrund dieser bei einer Bundesversammlung völlig ungewohnten Situation eine fröhliche Stimmung und die Kinder ernteten stürmischen Applaus.  Dr. Burkhard Rahn, Vorsitzender beim Liederkranz Reutlingen, war der Initiator dieser Aktion, die Irmgard Naumann und Sybille Brückel in den Kindergärten durchführten. Das Thema „Jugend“ stand damit wirklich im Mittelpunkt der Veranstaltung und man erfuhr auch vom Bundeschorleiter Thomas Preiß, welche Wege der SSB den Kindern und Jugendlichen  in Zukunft ebnen wird. Die Felix-Kinder zeigten deutlich: ohne Kinder und Jugend geht es nicht.

Dr. Menz informierte über die am Tag vorher stattgefundenen Wahlen: zum Bundeschorleiter wurde Marcel Dreiling gewählt, sein Stellvertreter ist Dieter Aisenbrey, Bundesjugendchorleiter Thomas Preiß wurde in seinem Amt bestätigt, als Stellvertreterin wurde Katrin Schwarz gewählt. Sabine Eberspächer ist neu im Beirat und Frau  Wiltrud Reusch-Weinmann ist  weiterhin als Frauenchorreferentin tätig.

Die drei Vizepräsidenten  im SSB wurden von der Versammlung gewählt: künftig werden es Irmgard Naumann, Susanne Blessing und Wolfgang Oberndorfer sein.

Der Tag hatte darüber hinaus eine historische Dimension: nach 159 Jahren wurde über einen neuen Namen des SSB entschieden: er nennt sich nun Schwäbischer Chorverband.

Eine ganz besondere Situation ergab sich durch die Verabschiedung des bisherigen Bundeschorleiters Alfons Scheirle. Der Nachmittag war ihm gewidmet und man spürte bei allen gesungenen Liedern und der Laudatio von Dr. Menz, wie schwer dieser Abschied fällt. Manche Träne glitzerte in den Augen bei den wunderbaren Chorvorträgen von La Chorella, d’aChor, den chooories und dem Chor Ochsenhausen. Alfons Scheirle wird jedem, der mit ihm sang, bei ihm lernte und ihn kennen lernen durfte, unvergessen bleiben. Und auch beim Abschied zeigte er sich wieder beispielhaft, in dem er einen Nachfolger präsentierte, der schon jetzt die Herzen der Sängerinnen und Sänger gewonnen hat: Marcel Dreiling. Mit ihm zusammen wird Scheirle aber auch künftig noch einiges bewegen. Das „Alfons-Scheirle-Motiv“ in der Musikgeschichte präsentierten die Mitglieder des Musikausschusses und überraschten mit unkonventionellen Fakten und Tönen. Gemeinsames Singen mit allen Anwesenden und ein Schlußlied beendeten einen beeindruckenden Tag.


Frühling – Liebe – Gesang beim Liederkranz Talheim

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 25.05.2008, Chorverband Ludwig Uhland, Kommentare geschlossen

Frühjahrsfeier des Liederkranz Talheim

Schon im Vorfeld zeichnete sich das Motto der Frühjahrsfeier ab: dem Mitglied Eberhard Haug wurde zu seinem 70. Geburtstag ein kleiner Vorgeschmack geboten mit „öffnet die Türen, die zur Freundschaft führen“. Musik ist sein Leben, so die Vorsitzende Ute Steinhilber, die den Jubilar beglückwünschte. Frühlingsgefühle kamen jedoch erst recht auf, als die Gäste die Festhalle als duftendes Frühlingsparadies vorfanden. Der passende gute Ton kam mit dem ersten Lied „Hello dolly“ des gemischten Chores unter der Leitung von Regina Störk. Sie führte mit heiteren Geschichten zu den Themen „Singen“ und „Liebe“ durch das Programm. Schlagermelodien drehten sich ebenfalls um diese Themen. So richtig frische Frühlingsluft und Bewegung kam mit der Kindertanzgruppe in den Saal. Zu ihrem Lieblingshit tanzten und wirbelten die Mädchen schwungvoll über die Bühne, angeleitet von Regine Plankenhorn. Farbenfroh und frisch traten auch die Jugendchor-Mädchen auf und präsentierten unter der Leitung von Regina Störk ihre Songs, die Yvonne Holzäpfel mit ihen einstudiert hatte.

Silberne Klänge aus blitzenden Blasinstrumenten waren danach zu hören. Eine Bläsergruppe der Jugendmusikschule bereicherte das Programm. Nach einer Pause wurde mit „Öfter mal was neues wagen“ ein weiterer Höhepunkt eingeleitet. Für 50 Jahre aktives Singen und Treue zum Verein ehrte Ute Steinhilber Alfred Bulmer und ihren Vater Albert Steinhilber. Dieser wurde außerdem zu seiner Überraschung vom Verein zum Ehrenvorsitzenden ernannt, nachdem er 42 Jahre lang erster Vorsitzender war, ein wohlverdienter Titel!

„Sing mit mir“ leitete zum letzten Teil des Abends über, in dem „Melodien zum Verlieben“ zu hören waren und „Rosen aus dem Süden“. Ute Steinhilber bedankte sich bei allen mit liebevollen Worten. In schönster Frühlingslaune klang die Frühjahrsfeier aus.


175 Jahre Chorgemeinschaft Liedertafel-Concordia Reutlingen

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 25.05.2008, Chorverband Ludwig Uhland, Kommentare geschlossen

175 Jahre Chorgemeinschaft Liedertafel-Concordia ReutlingenJubiläumsmatinee im Spitalhof in Reutlingen.

Vorstand Hans Schäfer von Oberbürgermeisterin Barbara Bosch mit der Verdienstmedaille der Stadt Reutlingen ausgezeichnet.

Volles Haus zum Jubiläumsauftakt. „Willkommen seid alle von nah und fern, ihr wertesten Freunde, ihr Damen und Herrn“ – mit denselben Worten, mit denen vor 175 Jahren bei der Gründung des Vereins die Gäste begrüßt wurden, hieß Vorsitzender Hans Schäfer die Besucher der Chorgemeinschaft Liedertafel Concordia 1833 am Sonntagvormittag willkommen. Noch ehe bei der Jubiläumsmatinee die ersten Lieder erklingen, platzt der Spitalhof aus allen Nähten. Stadträte, Vertreter befreundeter Vereine und andere Wegbegleiter haben sich auf den Weg gemacht, um mit einem der traditionsreichsten Vereine der Stadt zu feiern. Den musikalischen Rahmen gestalteten die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Friedemann Becker mit einem gelungenen Programm, perfekt auf den Anlass abgestimmt. Stücke der Klassiker wie Mozart, Beethoven und Verdi waren dabei, zwei Lieder aus der Feder des langjährigen Chorleiters Hugo Herrmann, aber auch moderne Evergreens wie „Lebe dein Leben“ von Otto Groll. Das letzte Stück, mit dem sich die Lico musikalisch von ihrem Publikum verabschiedete, stammt aus der Feder des neuen jungen Chorleiters Friedemann Becker.

Und gar nicht wenige Ehrengäste haben etwas mitgebracht: Oberbürgermeisterin Barbara Bosch zauberte nicht nur den obligatorischen städtischen Jubiläumsscheck aus der Handtasche, sondern auch die Verdienstmedaille der Stadt für Hans Schäfer, der den Lico-Vorsitz vor fast einem Vierteljahrhundert übernommen hat. „Tag und Nacht denken Sie an die Lico“ , würdigte sie das unermüdliche Engagement des 70-jährigen, der Medaille, Urkunde und Scheck gut gelaunt kommentiert: „Eine Tante, die etwas mitbringt, ist besser als ein Onkel, der Klavier spielt“, frei nach Wilhelm Busch.

Barbara Bosch hat aber auch noch einen Rückblick aufs Gründungsjahr dabei, auf die 66 Mannen, die – von der Obrigkeit misstrauisch beäugt – die Lico gründeten: „Aufmüpfige Protestler und Umstürzler“, die das Gründungsverbot für politische Vereinigungen singend umgingen. Dazu passt die Zeile „alle Menschen werden Brüder“ aus der „Ode an die Freude“, einer der Beiträge des gemischten Chores zum Matineeprogramm, das außerdem mit der „Liebesfeier“ des Frauenchors und dem „Haus der Reinen“ des Männerchors aufwartete.

Und mit einem Wiedersehen mit Martin Kuhn: 32 Jahre lang hat er den Chor geleitet, zur Feier des Jubiläums erklimmt er noch einmal das Dirigentenpult für den Gefangenenchor aus „Nabucco“. Dafür erntete der Ehrenchormeister stürmischen Applaus.

Musik ist und bleibt eben eine der schönsten Ausdrucksformen und sie vereint die Menschen, unterstreicht Landrat Thomas Reumann: Musik wendet sich direkt an die Seele, wird von allen Menschen auf der ganzen Welt verstanden, kann sanfter und gütiger machen. Der Faszination Musik, der Lust, rhythmische und melodiöse Töne zu erzeugen, seien die Menschen zu allen Zeiten erleben – und tun sie es, wie im Falle der Lico, in der Gemeinschaft, trägt es obendrein auch noch dazu bei, „das kulturelle Leben im Landkreis zu bereichern und entscheidend mitzugestalten“, lobt der Landrat.

Und das mit viel Begeisterung, Gemeinschaftssinn und harter Arbeit, so Dr. Lorenz Menz, Präsident des Schwäbischen Sängerbundes: „Das sind die Elemente, die wir brauchen.“ Die große Vergangenheit der Lico sei auch ein Fundament für die Zukunft des Chorgesangs: „Der Boden rund um die Achalm ist fruchtbar für Chöre, weil die Verantwortlichen ein Gespür für gewachsene Tradition und Freude am feiern haben und offen für Neues sind.“

Trotz des hohen Alters äußerst lebendig, bescheinigt die Präsidentin des Chorverbandes Ludwig Uhland, Irmgad Naumann, der Lico augenzwinkernd. „Ein Garant für höchsten musikalischen Anspruch, weil die Mitglieder das Ich-Gefühl gegen ein Wir-Gefühl eingetauscht und die Verantwortlichen den Mut haben, Dinge zu ändern, für die es sich lohnt, Kraft einzusetzen“.


Frühjahrswanderung der LICO auf der Zollernalb

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 25.05.2008, Chorverband Ludwig Uhland, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Frühjahrswanderung der LICO auf der ZollernalbDie Tradition des gemeinsamen Wanderns wurde bei der LICO, der Chorgemeinschaft Liedertafel-Concordia Reutlingen,  wieder einmal durchgeführt. Von Reutlingen über Gomaringen – Nehren nach Hechingen – Balingen über den Lochenpass zum Ausgangspunkt beim Feriendorf Bittenhalde in Tieringen. Wanderführer Hans Schäfer führte die Gruppe weiter durch das Gewann Hülenbuch zur Grillstelle nahe dem Wanderparkplatz Hörnle. Bei herrlichem Sonnenschein wurde natürlich eine ausgiebige Mittagsrast eingelegt und frisch gestärkt ging es weiter durch das Naturschutzgebiet Hülenbuchwiesen und auf einem Trampelpfad am Trauf entlang in Richtung Hörnle. Immer wieder bot sich den Wanderern ein schöner Ausblick ins Eyachtal mit den Orten Laufen, Lautlingen und bis hinauf nach Albstadt. Auf dem Hörnle angekommen wurde wieder eine Pause eingelegt, weiter ging es zum Gedenkstein der 4. Gebirgsjägerdivision, die hier 1940/41 auf dem Heuberg zusammengestellt wurde und nach Jugoslawien, Südrussland, die Krim und bis in den Kaukasus auf den 5.633 Meter hohen Elbrus kam. Der Gedenkstein soll an die damals 10.800 gefallenen Soldaten erinnern. Auf dem weiteren Weg kam man am Aussichtspunkt Schinderlucke vorbei, dann ging es am Trauf entlang bis zu einer Wasserregelstation und auf einem Forstweg zurück zum Ausgangspunkt. Da zum Wandertag natürlich auch das Singen gehört, wurde dieser schöne Tag singend in einem Gasthof beendet.


Reutlinger Liederkranz auf Sightseeing

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 20.05.2008, Chorverband Ludwig Uhland, Kommentare geschlossen

Reutlinger Liederkranz auf SightseeingZu einer ungewohnten Frühjahrswanderung traf sich der Reutlinger Liederkranz 1827 e.V. Ein Spaziergang mit Stadtführung durch Pfullingen sollte es sein. Nachdem ein Stadtführer nicht zur Verfügung stand, führte der in Pfullingen wohnende Sänger Ingo Schumann mit launigen Worten durch die Stadt.

Zum Auftakt wurde am Marktplatz vor der Martinskirche die Pfullinger Stadtgeschichte erklärt. Man besuchte dann die historischen Gebäude und Plätze der Stadt und natürlich auch so manches Wasserrad. Man erfuhr u. a. auch, was es mit „schwarzen, weißen und anderen Pfullingern“ auf sich hat. Am Klostersee wurden die Sängerinnen und Sänger von Margret Rabe mit einem Geburtstags-Schnäpsle überrascht.

Nur 5 Tage später traf sich der Frauenchor zu seinem traditionellen „Maischollen-Essen“ im Vereinsheim Uhlandhöhe. Margret Rabe begrüsste die Sängerinnen mit schwäbischen Versen. Heitere Vorträge und gemeinsame Lieder veranlasste die anwesenden Damen zur Aussage: Das machen wir im nächsten Mai wieder.


Konzert des Chores „Lacuna“

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 7.05.2008, Chorverband Ludwig Uhland, Kommentare geschlossen

Konzert des Chores “Lacuna”Der Chor Lacuna des Sängerbundes Lichtenstein lud zur Soiree in die Brögerschule nach Lichtenstein-Unterhausen ein und viele kamen, um diesen jungen Chor zu hören und zu sehen. Und sie wurden nicht enttäuscht. Agnes Hirschmann und Sebastian de Lenardis führten durch das Programm und gaben Informationen zu Inhalt, Komponisten und Entstehung der meist englischsprachigen Lieder. So war nach dem Song „I’m walking“ zum Konzertauftakt das Lied von Elvis Presley „Can’t help falling in Love“ zu hören. Begleitet wurde der Chor hierbei von Chormitglied Philipp Backhaus auf der Gitarre.

Es folgten Lieder von den Beach Boys, Rolling Stones, Mike Jagger und Simon und Garfunkel, wobei Martin Wille, Stephanie Buss, Anna de Lenardis und Sebastian de Lenardis überzeugten. Der Chor sang diese Songs mit Bravour und beeindruckte mit hohem Gesangsniveau.

Besonders der durch Bobby McFerrin weltweit bekannt gewordene Song „Don’t worry, be happy“ wurde vom Chor hervorragend interpretiert und erhielt langen Applaus.

Das Konzert endete mit dem bekannten Country-Song „King of the road“, wobei Dominik Schott sich als guter Solist präsentierte. Doch ohne Zugaben wollte das Publikum den Chor nicht gehen lassen. Aus einer Zugabe wurden drei, nämlich „New York, New York“, „I get around“ und „St. Louis“ und das Publikum klatschte begeistert mit.

Steffen Hinger als Dirigent und famoser Begleiter am Klavier verstand es auch diesmal wieder, diesen Chor (11 Sängerinnen und 6 Sänger) so zu formen und zu einer hervorragenden gesanglichen Leistung zu bringen, dass all diese Ohrwürmer eindrucksvoll und klangfarblich faszinierend gesungen wurden und beim Publikum phantastisch ankamen. Leicht und ganz leger liessen Chor und Publikum diese Soiree ausklingen, wobei eine kleine Jazz-Band mit Musikern und Solisten aus den eigenen Reihen weiterhin für Unterhaltung sorgten.


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