Chorleben - S-Chorverband

Regionalchorverbände

Gebührende Ehrung für langjährige Mitglieder

Matthias Maier, 23.07.2023, Chorverband Ludwig Uhland, Kommentare schreiben

Bereits seit vielen Jahren Tradition, ließ es sich der Gesangverein auch in diesem Jahr nicht nehmen, seine langjährigen Mitglieder im feierlichen Rahmen zu ehren. Neben den Jubilaren folgten auch viele Angehörige und Freunde des Vereins sowie „Hausherr“ Alexander Schweizer der Einladung zur diesjährigen Ehrungsmatinee in die Aula. Der Auftakt zur Feier wurde von Frauen- und Männerchor gemeinsam mit music and more gestaltet. Gesungen wurde „Der Freundschaft Band – Ein Lied für Europa, ein Lied für die Welt“ von Gerhard Rabe nach einer Melodie von Edward Elgar. Besungen wurden neben der Gemeinschaft, die im Gesangverein eine bedeutende Rolle spielt, auch „Freiheit und Frieden für die Welt“ – in der aktuellen Zeit ein berechtigter Wunsch.

Anschließend begrüßten die beiden „Alt-Vorstände“ Karl-Heinz Hüttl und Ralph Sautter die Anwesenden und übergaben sodann an die drei Neuen Ingrid Mattes, Sarah Rieker und Kira Sautter. Die drei stellten sich kurz gegenseitig vor und führten dann auch durch das weitere Programm. Wie auch bei den Ehrungen traten die Chöre nun im aufsteigenden Alter an; heißt, es begannen die Achalmfinken, der Kinderchor des Vereins. Den Auftakt machte das Erkennungslied „Wir sind die Achalmfinken“, gefolgt von zwei Stücken aus dem Uhren-Musical, bei dem die Nachwuchssänger im Frühjahr bereits den Sängerbund Lichtenstein unterstützt hatten. Kurzer Hand wurde noch „Die alte Moorhexe“ angestimmt, da das Publikum den Nachwuchs nicht ohne Zugabe von der Bühne gehen lassen wollte.

Direkt bleiben konnten Claire Maier und Fabian Merz von den Achalmfinken. Die beiden blicken schon in jungen Jahren auf 5 Jahre aktive Mitgliedschaft im Verein zurück und wurden entsprechend geehrt. Das passende Ständchen brachten die großen Achalmfinken, die heuer nur zu dritt angetreten waren. Umso mehr muss ihre Leistung bei „Can’t help falling in Love“ von George David Weiss und “An Irish Blessing” nach einem Satz von James E. Moore hervorgehoben werden – es gehört schon einiges dazu, in so einer kleinen Gruppe vor das Publikum zu treten und solch eine Leistung abzurufen.

Als nächstes wurden die 30er –-Jubilare auf die Bühne gebeten. Für 30 Jahre aktives Singen wurden Marianne Kopp und Waltraud Strohmaier geehrt; gleich lange unterstützen Gemma Lacson-Soland und Vera Späth den Verein. Auch musikalisch kam nun mit music and more, dem jungen Chor des Vereins, die nächste Generation an die Reihe. Hier gab es eine Premiere: Es war der erste Auftritt des Chores mit seiner neuen Chorleiterin Ana Sorocean. Gesungen wurde der „Irischer Reisesegen“ – es handelt sich um den Text des bereits erklungenen „Irish Blessing“ auf Deutsch und mit vierstimmigem Satz – und das schmissige „Un poquito Samba“ von Lorenz Maierhofer. Dem Applaus nach zu urteilen kam die Leistung unter der neuen Chorleitung gut an.

Zu ehren gab es als nächstes 40 Jahre Mitgliedschaft. Hier waren die fördernden Mitglieder Peter Berner, Sonja Engelke, Gerhard Sautter, Eva Walz und Wolfgang Wenz an der Reihe. Da im nächsten Ehrungsblock nur Frauen bei den Junilaren waren, sang nun auch erst einmal der Frauenchor, zum Mitschunkeln einlandend “Que sera, sera” nach einem Satz von Ralf Pohle und dem „Morgen“ von Werner Schlotmann. Warum in diesem Block nur Damen waren? Es waren die 50jährigen Jubilare und da der Frauenchor vor 51 Jahren gegründet worden war, war der Zulauf vor 50 Jahren noch einmal entsprechend groß. Geehrt wurden Erika Beck, Erika Kern, Dorlis Schall und Dorle Maier als aktive Sängerinnen, Doris Hummel und Doris Hofstetter als fördernde Mitglieder. Wieder passend zum nächsten Ehrungsblock war nun der Männerchor an der Reihe. Mit „Der Lindenbaum“ stand ein klassischer Männerchor im Satz von Friedrich Silcher auf dem Programm, gefolgt vom flotten „Ein lustiges Leben“ von Otto Ruthenberger nach einem amerikanischen Volkslied.

Die letzten Ehrungen galten vier besonders „langgedienten“ Mitgliedern. Für 65 Jahre Mitgliedschaft konnten Walter Lutz und Hans-Joachim Riedinger – mittlerweile im sängerischen Ruhestand, davor viele Jahre Sänger und Vizechorleiter im Männerchor – geehrt werden. Sage und schreibe schon seit 70 Jahren Mitglied im Verein ist Gustav Hopf und auf unglaubliche 75 Jahre bringt es Eugen Brenner.

Als letztes Stück des Tages hatte Chorleiterin Brigitte Neumann „Der Entertainer-Rag“ von Otto Groll, gesungen von Frauen- und Männerchor, gewählt. Nach langem Applaus blieb es noch an den drei Vorständinnen, sich bei Katja Smyka, die wie immer mit traumwandlerischen Sicherheit am Klavier begleitet hatte, Ana Sorocean, Chorleiterin von music and more, und Brigitte Neumann, Chorleiterin der restlichen Chöre, zu bedanken.

Im Anschluss hatte der Verein – auch das gelebte Tradition – zum Sektempfang eingeladen. Hier gab es wieder viele Gelegenheiten, die eine oder andere Unterhaltung zu führen, teilweise auch mit ehemaligen Vereinskameraden, die man vielleicht schon längers nicht mehr gesegen hatte. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle Spender für das Buffet.

Sie wollen auch einmal von uns geehrt werden? Dann schauen Sie doch einmal in einer unserer Proben vorbei oder werden förderndes Mitglied. Alle Kontaktdaten und Informationen finden Sie auf www.gesangverein-eningen.de


150 Jahre Liederkranz Neuhausen/Erms

Günter Hau, 22.07.2023, Chorverband Ludwig Uhland, Kommentare schreiben

150 Jahre Liederkranz Neuhausen/Erms, gegründet Dezember 1873

Die Zwölf-Apostel-Kirche in Neuhausen konnte die Gäste kaum fassen, die sich am Samstagabend eingefunden hatten, um dem Liederkranz Neuhausen/Erms zum 150jährigen Jubiläum zu gratulieren. Rund 140 Musizierende konnte der Vorsitzende des Liederkranzes, Günter Hau, begrüßen. Unter den rund 600 Zuhörern waren auch Oberbürgermeisterin Carmen Haberstroh, die Landtagsabgeordneten Cindy Holmberg und Rudi Fischer, sowie der Präsident des Chorverbandes Ludwig-Uhland, Eberhard Wolf zu finden. Hau hob in seinem Grußwort besonders die enge Verbindung unter den Neuhäuser Vereinen hervor. Zum Geburtstag gaben sich neben dem Chor des Liederkranzes, der mit Projektsängern insgesamt eine stattliche Zahl von 55 Sängerinnen und Sängern aufweist, auch der Gospelchor des Liederkranzes, der Posaunenchor Neuhausen und die Hofbühlmusikanten ein Stelldichein. weiterlesen »


Kleinkunstabend mit „Käthe Kächele“

Stefan Mast, 18.07.2023, Chorverband Enz, Kommentare schreiben

Der MGV Ötisheim setzt seine erfolgreiche Reihe der Kleinkunstabende im wunderschönen Ambiente der historischen Kelter in Ötisheim fort. Dieses Mal wird am Freitag, den 22.09.2023, mit „Käthe Kächele“ alias Ute Landenberger eine Hälfte des bekannten schwäbischen Bühnen-Ehepaares „die Kächeles“ mit ihrem Soloprogramm „Mänsch Männer!“ Station in Ötisheim machen.

Sie nimmt auf ihre unnachahmlich komische Weise die Unzulänglichkeiten ihres eigenen und die der schwäbischen Männer im Allgemeinen aufs Korn. Dabei bleibt kein Thema unberührt. Sei es die dem Schwaben eigene Gemütlichkeit, die Leiden der Männer beim kleinsten Anflug eines Unwohlseins, ihre angeborene Ungeschicklichkeit oder ihr begnadetes Talent, sich vor der Arbeit zu drücken.

Käthe plaudert aus dem heimischen Nähkästchen und beschreibt mit jeder Menge Augenzwinkern, was Frau Tag ein Tag aus alles anstellen muss, um den etwas trägen Mann in Schwung zu bringen. Mit herzerfrischender Selbstironie widmet sie sich aber auch ausgiebig ihren eigenen Problem(zon)en. Winkespeck, Wechseljahre, und der Kampf gegen Fältchen werden ebenso satirisch abgehandelt, wie der jahrelange Kampf der weiblichen Attribute mit und gegen die Gesetze der Schwerkraft.

Käthe Kächele ist ein unverwechselbares, schwäbisches Unikum, das an Komik, Bühnenpräsenz, Rededynamik und Charme kaum zu übertreffen ist. In Ihrem Soloprogramm ist und spielt Ute Landenberger die Käthe Kächele, die man seit über 15 Jahren vom Duo „die Kächeles“ kennt. Käthe zündet ein Pointen-Feuerwerk zu Lasten der Männerwelt, über das wahrhaftig nicht nur Frauen herzhaft lachen können!

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, Einlass ist bereits um 18 Uhr. Der MGV Ötisheim bewirtet vor und nach dem Auftritt sowie in der Pause mit Häppchen und Getränken. Die historische Kelter in Ötisheim hat eine überschaubare Kapazität an verfügbaren Plätzen, daher empfehlen die Organisatoren ihren Gästen, sich rechtzeitig Eintrittskarten zu sichern. Diese gibt es ab sofort im Vorverkauf zu 14,- EUR bei der Bäckerei Burkert und beim Salon Tischhauser in Ötisheim, sowie per Email unter kassier@mgv-oetisheim.de


Offenes Volksliedsingen

Matthias Maier, 13.07.2023, Chorverband Ludwig Uhland, Kommentare schreiben

Nach drei Jahren Corona-Zwangspause fand zum ersten Mal wieder das offene Volksliedsingen statt. Der Albverein hatte ins Frère Roger eingeladen und der Gesangverein hat es sich nicht nehmen lassen, als Partner zu unterstützen.

Hausleiter Ralf Hübner konnte viele Bewohner aber auch Angehörige und Freunde der Bewohner und der drei involvierten Vereine begrüßen.

Hauptaugenmerk lag – wie der Name vermuten lässt – auf dem Singen von Volksliedern aus dem TALIBU des Albvereins, teilweise begleitet von Brigitte Neumann am Klavier, teilweise von der Mundharmonikegruppe des Albvereins. Wie tief Musik und Lieder in einem Menschen verwurzelt sind, sah man an der Singbereitschaft der Hausbewohnen, die – im Gegensatz zu vielen Besuchern – die Lieder auswendig kannten.

Aufgelockert wurde die Singerei durch humorvolle Einwürfe von Hermann Walz und zwei kleinen Auftritten vom Männerchor des Gesangvereins.

Nach dem musikalischen Teil kam der dritte Verein des Tages an die Reihe, der Förderverein Eninger Kunstwege. MarEl Schäfer interviewte Holzkünstler Patrice Bérard, dessen neue Skulptur, die am Eingang von Frère Roger sitzt, in diesem Rahmen offiziell in die Eninger Gesellschaft „eingeführt“ wurde. Zur Feier des Tages lud das Haus Frère Roger noch zu einem kleinen Umtrunk ein, der auch Zeit für Gespräche brachte.


Frühlingskonzert

Friedrich Bothner, 20.06.2023, Nachberichte, Zabergäu-Sängerbund, Kommentare schreiben

Eindrucksvolles Frühlingskonzert des MGV Liederkranz Kleingartach am 13. Mai und zwei sicherlich seltene Ehrungen

In der bis auf den letzten Platz besetzten Stadthalle unterhielt der Männergesangverein Liederkranz sein Publikum, nach langer Konzertkarenz aus den bekannten Coronagründen, mit einem ausgesprochen anspruchvollem Programm. Insgesamt brachte es der Liederkranz auf sage und schreibe zwanzig Chorsätze, nicht etwa aus der allgemein gängigen Männerchorliteratur, sondern es waren Chorsätze, die hierzulande größtenteils unbekannt sind, aber die im perfekter Performance dargeboten wurden und dementsprechend begeistert auch vom Publikum aufgenommen wurden. Da hörte man Trink- und Jahreszeitlieder, sowie auch Popsongs und Spirituals. Höhepunkt des Abends waren neun sehr bekannte Hits aus der deutschen U-Musik. Die Begleitung hierzu bewältigte professionell und einfühlsam Joachim Hartmann am E-Piano.
Zwischen den einzelnen Auftritten des Kleingartacher Liederkranzes unterhielt der MGV Sulzfeld das Publikum mit jeweils drei Chorsätzen. Der Gastchor bestach durch blitzsaubere Intonation sowie durch homogenen Chorklang. Die Verantwortung lag in den versierten Händen der Dirigentin Monika Morgenstern.

Alles in allem war es ein gelungener Konzertabend, über den es so gut wie nichts Kritisches zu berichten gibt. alle Sänger können wahrhaftig stolz auf diesen wirklich gelungenen Konzertabend sein. Die Gesamtverantwortung des Abends hatte Jörg Paßura, der es auch verstand, in zum Teil recht amüsanter Weise durch das Programm zu Führen.
Zum Dank für den üppigen und begeisterten Applaus bat dann Jörg Paßura dann noch einmal alle Sänger des Abends auf die Bühne, und unter der Leitung von Monika Morgenstern brachte man dann doch letztendlich mit Kurt Lissmanns „Aus der Traube in die Tonne“ die Kleingartacher Stadthalle zum Kochen.

Ehrungen verdienter Sänger sind natürlich auch von Bedeutung für den Männergesangverein , und so erhielt Werner Harein die goldene Ehrennadel vom Deutschen Chorverband für 50 Jahre aktives Singen im Chor. Walter Daub wurde vom Liederkranz Kleingartach geehrt für seine 40 jährige Tätigkeit als Kassier, sowie Rolf Sachseheimer für seine 50-jährige Tätigkeit als Schriftführer.

Der festliche Rahmen des Abends fehlte natürlich auch nicht, und so fand denn auch der Blumenschmuck, sehr gekonnt von Frau Christel Stöhrer ausgewählt und an die richtigen Stellen platziert, allgemeine lobenswerte Anerkennung.
Abschließend hoffen wir, dass das nächste Konzertereignis nicht so lange aus sich warten lässt, denn das letzte Konzert lag nun schon fünf Jahre zurück.


Wir suchen Chorleitung ab September 2023

Beate Schlöffel, 5.06.2023, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Kommentare schreiben

Haben Sie Lust, bei einem gemischten Chor, mit derzeit 32 aktiven Sängerinnen und Sänger, die Chorleitung ab September 2023 zu übernehmen?
Uns gibt es seit Oktober 2000. Wir lieben junge Chorliteratur wie Rock, Pop, Gospel…
Haben Sie Interesse an einer langfristigen Zusammenarbeit?

Wir wünschen uns eine Chorleitung, der/die uns begeistern kann und neue Impulse setzt, gut Klavier spielt und uns bei unseren Auftritten begleiten kann und mit uns gemeinsam unseren Chor fördert und weiterentwickelt.
Im Laufe des Kalenderjahres gibt es drei feste Veranstaltungen, an denen wir gerne festhalten würden. Unsere Konzerte veranstalten wir im März/April.
Wir proben donnerstags von 19.30 Uhr bis 21 Uhr im Bürgerhaus Oberstenfeld.
Gerne laden wir Sie zu einer unverbindlichen Chorprobe bei uns ein.
Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

Unsere Kontaktdaten: swingingvoices2000@gmail.com
Abteilungsleitung: Beate Schlöffel 07062-22188 und Andrea Hübner 07062-675035


ModernVoices und JazzSingers begeistern beim Jahreskonzert

Iris Kunzendorf, 22.05.2023, Nachberichte, Oberschwäbischer Chorverband, Kommentare schreiben

Am 6. Mai präsentierten die beiden Chöre des Liederkranzes Kißlegg unter der Leitung von Wenzel Weiland in der vollbesetzten Mensa ihr Programm . Noch bei geschlossenem Vorhang begann der Chor die Eröffnung mit der „Bohemian Rhapsody“ von QUEEN, bei der der Funke zum Publikum sogleich übersprang. Nicht zuletzt durch die großartige Band – mit Johannes Tress am Piano, Magnus Stiefenhofer am Bass, Dominik Peter am Schlagzeug und Lukas Prasser an der Gitarre. Die Reise durch die Film- und Musicalwelt wurde mit „Aquarius/ Let the sun shine“, Solist Jan Vanmarcke, aus dem Musical „Hair“ fortgesetzt, was die Moderatoren Jan Vanmarcke und Martin Käfer an der Jukebox anschließend zum Frisurenvergleich veranlasste. Nach „Time of my life“ und „Skyfall” aus “James Bond” ging es nach Schweden. Mit dem stimmungsvollen „Gabriellas Song” aus dem Film „Wie im Himmel“, vom Chor ruhig und klar intoniert und mit Wanda Weiland als Solistin sorgten die Sängerinnen und Sänger für einen Gänsehautmoment beim Publikum. Nachdem sich die beiden Moderatoren geeinigt hatten, was hinter den Buchstaben ABBA steckt, ging es schwungvoll mit dem „ABBA – Medley“ weiter. Ein Höhepunkt war das letzte Stück vor der Pause – die Solisten Wolfgang Engelhardt und Gerlinde Weiland luden zum „TIME WARP“ aus der Rocky Horror Picture Show – der Chor setzte die Choreographie mit großem Spaß und sehr launig um. Im zweiten Teil begannen die JazzSingers. Die Moderatoren stellten klar, dass „Summertime“ aus Porgy und Bess wunderbar zur bevorstehenden Sommerzeit passt. In „America“ aus der WEST SIDE STORY versuchten die Frauen, die heimwehgeplagten Männer aus Puerto Rico von den Vorzügen Amerikas zu überzeugen. Der Jazzchor beendete mit „It´s raining men“ unter großem Beifall seinen ersten Auftritt nach langer Zeit. Einen weiteren besonderen Moment bot der Frauenchor, der „Vois sur ton chemin“ aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ auf französisch zum Besten gab. Das letzte Stück des offiziellen Teils, „This is me“ aus THE GREATEST SHOWMAN, begann mit dem berührenden Solo von Eva Laroche und endete fulminant mit dem achtstimmigen finalen Chorus, mitreißend begleitet durch die Band. Das Publikum dankte es mit tosendem Applaus und forderte die Zugabe –mit „FAME“ ließ der Chor den Puls nochmals schneller schlagen. Schließlich beendete der mit den Worten von Paulchen Panther „Heute ist nicht alle Tage – wir kommen wieder, keine Frage!“ fröhlich und entspannt das gelungene Konzert.


Chorverband SBH ehrt zahlreiche verdiente Sänger und Engagierte

Jutta Obenland, 22.05.2023, Chorverband Schwarzwald-Baar-Heuberg, Nachberichte, Kommentare schreiben

„Ausschweifende Redner unterbricht man am Besten mit einem Kuss“

„Schon ein kleines Lied kann ganz viel Dunkel erhellen“: Mit diesem Zitat von Franz von Assisi begrüßte Beffendorfs Ortsvorsteher Roland Lauble die Gäste des Ehrentags des Chorverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg (CV SBH). Dem Erhellen widmeten sich auch die GastgeberInnen vom Gesangverein Harmonie, sie sorgten für ausgesprochen gute Laune und beste Versorgung der vielen Chorsänger aus der ganzen Region.

Auch für die aus Emmingen ab Egg, und für sie hatte Dieter Kleinmann als Vorsitzender des Chorverbands eine besondere Ehrung: Seit über 175 Jahren gibt es den Gesangverein Harmonie 1845, damit gehört er zu den ältesten Vereinen im Verband. Allerdings fehlen den Emmingern ihre diesbezüglichen Unterlagen – sie wurden einst von einem Feuer vernichtet. Toppen, so Kleinmann, können das nur wenige Vereine. So feiert die Chorgemeinschaft Rottweil in sechs Jahren ihren 200. Geburtstag, der Liederkranz Spaichingen wird in 12 und der Liederkranz in Schwenningen in 14 Jahren ebenso alt.

Kleinmann ging auch auf die Namensänderung der Beffendorfer Gastgeber ein, die von „Männergesangverein Harmonie“ den ersten Teil strichen und aus MGV, nicht ganz offiziell, Monis Gesangverein machten. Denn Moni Kolb ist die neue Frau an der Spitze, und sie betonte, dass ihr angesichts so vieler verdienter SängerInnen schwindelig werde. Aber: „Hinter jeder Ehrung steht eine Lebensgeschichte.“ Dass diese nicht alle hier erzählt werden konnten, war klar, „lang ausschweifende Redner unterbricht man am Besten mit einem Kuss.“

Gute, aber besser nicht ernst zu nehmende Tipps für Chorsänger hatte Roland Lauble parat: Wer sich bei den Proben rar macht, steigert die Wertschätzung und wird als Rarität wahrgenommen. Um das eigenes Profil hervorzuheben, empfehle es sich, lautstark in den Vordergrund und in die Pausen hinein zu singen.

Diese Tipps nahmen sich die Beffendorfer Sänger nicht zu Herzen, sie unterhielten aufs Feinste mit einer bunten und passenden Auswahl: Das rheinische Fuhrmannslied trugen die älteren Herren vor, die (rein weibliche) Missharmonie hatte sich „Für Frauen ist das kein Problem“ von Annette Humpe und Max Raabe kunstvoll vorgenommen – auch hier gabs jede Menge Beifall – und die jüngere, wiederum männliche Harmonie begeisterte mit der Hymne „Du mei Schwabeland“ von Hans Schmalz. Natürlich können sie alle auch gemeinsam singen und stellten dies auch unter Beweis. Zum Abschluss des Ehrentags gab´s dann den „Wellerman“, für den der neue Verbandschormeister Dennis Heitinger die ganze Halle zum Singen brachte.

Dieter Kleinmann kam bei seinen Ehrungen um Küsse herum, allerdings nur knapp. Immerhin hatte er nach drei Jahren Pause fast 50 langjährige Chorsängerinnen und -sänger zu ehren, und sie alle bekamen ihre Laudatio, Urkunden, Ehrennadeln und süße Geschenke vom Verbandsvorstand. Die höchsten Ehrungen erhielten Sigrun Bachmann vom Frohsinn Sigmarswangen, Brigitte Schwarzwälder vom Frohsinn Böhringen, und Anton Stier von der Sängerlust Aixheim für 60 Jahre Engagement, Helmut Blessing von der Harmonie Durchhausen für 65 Jahre, Willi Frey von der Sängerlust Aixheim und Franz Schlosser vom Frohsinn Böhringen sind stolze 70 Jahre dabei.

Für ihren Einsatz als Chorleiter ehrte Vorsitzender Kleinmann Claus Penalver, der den MGV Reutin und den Gesangverein Rötenberg leitet, sowie Hans Schmalz vom Gastgeber Beffendorf, der seine Kunst trefflich präsentierte.

Die goldene Ehrennadel des Chorverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg erhielten Kai Awecker (Harmonie Beffendorf), Helmut Hirt, Maria Jauch und Herta Kopp (Liederkranz Deisslingen), Karla Heim (Harmonie Emmingen) und Willi Weiß (Liederkranz Gunningen).


Spendenwanderung 2023

Matthias Maier, 22.05.2023, Ausflüge/Chorreisen, Chorverband Ludwig Uhland, Kommentare schreiben

Auch bei der Spendenwanderung ist Corona vorbei und es konnte dieses Mal wieder in gewohnter Weise – also in großer Gruppe – für den guten Zweck gewandert werden.

Und so war am 7. Mai auch eine Eninger Delegation aus Sängerinnen, Sängern und Familie in Tübingen-Bühl am Start und machte sich auf den Weg für die große Wanderrunde durch den Rammert. Und natürlich durfte am Schluss eine Stärkung nicht fehlen.

Insgesamt hat die musikalische Wandergruppe 140 € erlaufen. Was wir leider erst hinterher erfahren haben: Es gibt die Spendenwanderungen der Kreissparkasse ja in Tübingen und Reutlingen, aber anders als früher, kann nur noch für Projekte in dem Landkreis gespendet werden, in dem die Wanderung stattgefunden hat.

Das heißt für uns: Die 140 €, die wir erwandert haben, können leider nicht unsere eigenen Projekte unterstützen. Die Wandergruppe hat sich daher entschieden, das Geld an den schwäbische mund.art e.V. bzw. deren Projekt „Schwäbische Kinderlieder“ zu spenden. Ziel ist es, durch schwäbisches Liedgut die Mundart in Kita und Schule zu fördern. Und gleichzeitig bringt es Kinder zum Singen – also ganz in unserem Sinne.

Damit die Wanderer aber nicht umsonst gelaufen sind, hat sich Vorstandsmitglied Ralph Sautter entschieden, die „fehlenden“ 140 € an unseren Verein zu spenden – herzlichen Dank.


Chorleitung ab sofort gesucht

Ulrich Krämer, 22.05.2023, Wilhelm-Hauff-Chorverband, Kommentare schreiben

Für den gemischten Pop- und Jazzchor „GeMiSchTeR SaTz“, im Turn- und Gesangverein Rotenberg, suchen wir eine neue Chorleitung.

Der Chor wurde in Nachfolge für den traditionellen Männerchor Anfang 2019 gegründet und besteht derzeit aus ca. 20 Sängerinnen und Sängern unterschiedlichen Alters (30 – 70 Jahre alt) mit unterschiedlicher Chorerfahrung.

Wir proben auf der Bühne in der vereinseigenen Turn- und Festhalle oder im Gemeindehaus in Stuttgart Rotenberg. Proben sind immer Donnerstag von 20 – 22 Uhr, außer am 1. Do. im Monat. Da bieten wir dem ehemaligen Männerchor die Möglichkeit eines Sängertreffs.

Wir suchen eine neue Chorleitung (m/w/d), die es versteht die Unterschiedlichkeiten im Chor zu einem gemeinsamen Musik- und Freizeitvergnügen zusammen zu bringen. Der Spaß an der Musik soll im Vordergrund stehen, aber auch die individuell stimmliche und insgesamt chorische Entwicklung ist uns sehr wichtig. Neben neuen Stücken für geplante Auftritte wollen wir auch ein gewisses Repertoire an Liedern erarbeiten und pflegen. Auftritte waren bisher neben einem jährlichen Konzert in der Halle die Bereicherung von vereinseigenen Festen, teilweise auch in der Dorfkirche im Ort oder in der Grabkapelle auf dem Württemberg. Aber wir sind offen für neues und freuen uns über eine Kontaktaufnahme.

Kontakt: Ulrich Krämer, 0163/6602647, chor@tgv-rotenberg.de


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