Chorleben - S-Chorverband

Nachwuchsarbeit

Vocals On Air mit Jazz im Chor

Johannes Pfeffer, 7.01.2015, Nachwuchsarbeit, Kommentare geschlossen

Unsere Gäste: Jazzchor Freiburg und der Bonner Jazzchor

VoA_49_Das Radiomagazin Vocals On Air präsentiert zu Beginn des neuen Jahres eine Themensendung rund um den Musikstil Jazz im Chor. Der Jazzmusiker Dave Brubeck sagte einmal: „Jazz ist wahrscheinlich die einzige heute existierende Kunst- form, in der es die Freiheit des Individuums ohne den Verlust des Zusammengehörigkeitsgefühls gibt“. Moderator Holger Frank Heimsch will Lust auf Jazz im Chor machen. Dazu begrüßt er Vertreter des Jazzchores Freiburg und des Bonner Jazzchores in der Sendung. Zudem gibt es einen Medientipp, wie auch Jazzmusik im Laienchor funktioniert.

Jazzchor Freiburg: Stimmgewalt aus dem Breisgau mit Weltniveau

Der Jazzchor Freiburg unter der Leitung von Bertrand Gröger wurde im Jahre 1990 gegründet und begeistert seitdem das Publikum und die Presse in der ganzen Welt. Tourneen durch Deutschland, Korea, Japan und Russland und Dänemark, die Zusammenarbeit mit Weltstars wie Bobby McFerrin,  die Veröffentlichung von CDs sowie die Teilnahme an Chorwettbewerben, machten den Chor national und international bekannt.
Zusammen mit Holger Frank Heimsch sprechen Chorleiter Betrand Gröger und Chormangerin Nina Ruckhaber über die Chorarbeit mit dem Musikstil, die Bedeutung von Jazz und die aktuellen Projekte. Zudem wird die neue CD „Schwing“ vorgestellt. weiterlesen »


Arnhold Budick erhielt die Goldene Ehrennadel des SCV

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 11.12.2014, Chorverband Schwarzwald-Baar-Heuberg, Nachwuchsarbeit, Regionalchorverbände, Singen und Stimme, Themen, Kommentare geschlossen

Seifert-BudickEine beispielhafte „Karriere“ im Gesangverein und regionalen Chorverband

Die Goldene Ehrennadel des Schwäbischen Chorverbands – eine „Auszeichnung für besondere Leistungen und Verdienste um den Chorgesang und damit die heimatliche Volkskultur“ – wird meist bei der Verbandstagung verliehen. Doch manchmal gibt es Terminprobleme wie im Falle von Arnhold Budick. Da bot sich eine Feier zum 70. Geburtstag des Schramberger Jubilars an, an der SCV-Präsident Dr. Eckhart Seifert sehr gerne teilnahm, wie er betonte. Wir zitieren auszugsweise aus seiner Laudatio:

„53 Jahre singen und 50 Jahre im Ehrenamt vom ‚Unterkassier‘ bis zum Vereinsvorstand sowie stellvertretenden Vorsitzenden des Schwarzwaldgaus, das ist kurz und knapp Ihre beispielhafte ‚Karriere‘ im Gesangverein und regionalen Chorverband. In dieser Zeit haben Sie die Chorszene Ihrer Heimatstadt, ihres regionalen Chorverbands, ja sogar darüber hinaus geprägt und Maßstäbe gesetzt. Vor allem haben Sie diese Chorszene entwickelt und sind neue Wege gegangen.  Man darf Ihnen bestätigen: Sie haben immer nach vorn geblickt.

Sie haben für die Zukunft gedacht und so für Zukunft gesorgt. Den ersten Nachweis für diese Lebensleistung erbrachten Sie damit, dass Sie Ihren Verein, den Männergesangverein Frohsinn in Schramberg, zu einer vitalen Chorgemeinschaft weiterentwickelt haben, beginnend mit der Gründung eines eigenständigen Frauenchores. Chorleiter war Hans Martin Werner, damals noch im Studium an der Universität in Mannheim, heute Musikreferent im Kultusministerium Baden-Württemberg. Ihm trauten Sie diese Aufgabe zu, und er hat sie erfolgreich gelöst und viele Jahre die musikalischen Geschicke des Frohsinn geleitet. weiterlesen »


Chorpatenschaft der Internationalen Bachakademie Stuttgart

Johannes Pfeffer, 7.12.2014, Jugendchöre, Nachwuchsarbeit, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Seit dieser Spielzeit bietet die Internationale Bchakademie ein Patenprojekt an. Die Gächinger Kantorei Stuttgart wird Hand in Hand mit einem Schulchor durch das Schuljahr gehen! Sängerinnen und Sänger des Ensembles besuchen den Chor in der Schule und arbeiten mit den einzelnen Stimmgruppen zusammen. Hans-Christoph Rademann wird die Arbeit des Chores persönlich unterstützen und mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam proben. Dazu stimmt der Chor seine Arbeit mit dem Repertoire der Gächinger Kantorei Stuttgart ab, so dass ein gemeinsamer Auftritt der beiden Ensembles im professionellen Rahmen der Akademiekonzerte den Höhepunkt der Zusammenarbeit bildet.
In diesem Jahr fiel die Wahl für eine Zusammenarbeit auf den Schulchor (60 Schülerinnen und Schüler) des Otto-Hahn-Gymnasiums in Nagold.

Weitere Informationen über Bach bewegt im Netz


Fachtag Internationale Jugendchorprojekte am 31.01.2015

Johannes Pfeffer, 3.12.2014, Jugendchöre, Kinderchöre, Nachwuchsarbeit, Singen und Stimme, 1 Kommentar

Eingeladen sind alle, die ein internationales Jugendchorprojekt planen, durchführen oder auswerten möchten, sowie die Chorvereine, die überlegen, einen Antrag auf Förderung einer Internationalen Jugendbegegnung mit dem Chor in den Jahren 2015/2016 aus dem Kinder? und Jugendplan des Bundes zu stellen.

Inhalt: Die Jugendlichen in den Chören begeistern sich schnell für die Idee, eine Auslandsreise mit dem eigenen Chor zu machen oder junge Sänger_innen aus anderen Ländern einzuladen. Sie freuen sich darauf, zusammen unterwegs zu sein, neue Menschen und Kulturen kennen zu lernen, gemeinsam neue Chorliteratur auszuprobieren, viel Zeit mit Gleichaltrigen zu verbringen. So unterschiedlich die Beweggründe sind, so verschieden können auch die einzelnen Projekte gestaltet werden. In dieser Fachtagung geht es darum, den Schritt von der ersten Idee bzw. vom eigenen Projekt zu einem Förderantrag zu machen. Zum einen sind da die Formalitäten, die häufig abschreckend scheinen. Die Teilnehmer_innen erfahren aus erster Hand, welche Formblätter, Vordrucke, Anlagen oder Merkblätter wichtig sind, und wie sie im Förderablauf von der Antragsstellung bis zum Verwendungsnachweis eingesetzt werden. Viel wichtiger ist jedoch die Frage, wie aus einer Chorreise eine Internationale Jugendbegegnung wird. Die Programme müssen pädagogischen und jugendpolitischen Ansprüchen gerecht werden und zugleich die chorspezifischen Belange berücksichtigen. Bildungsreferentin Anna Wiebe schildert mögliche Ansätze zur Programmentwicklung. Davon ausgehend können die mitgebrachten Ideen der Teilnehmer_innen in Gruppenarbeiten vertieft und konzipiert werden. Eine anschließende gemeinsame Auswertung soll der Konkretisierung einzelner Ansätze dienen und ermöglicht es allen Teilnehmer_innen, ein Gefühl für die Förderfähigkeit eines Projektes zu entwickeln.

Abschließend wird auf die Methoden eingegangen, die im Laufe einer Internationalen Jugendbegegnung hilfreich sein können. Die Teilnahme wird von der Deutschen Chorjugend bescheinigt und berechtigt den Chorverein für die  Antragsstellung in den Jahren 2015 und 2016. weiterlesen »


Scala Vokal – Die Jury

Johannes Pfeffer, 24.11.2014, Jugendchöre, Kinderchöre, Nachwuchsarbeit, Kommentare geschlossen

Die Chorjugend im Schwäbischen Chorverband veranstaltet in Kooperation mit dem Scala Ludwigsburg am 14. März 2015 den ersten A-cappella-Wettbewerb Scala Vokal. Von 17 bis 21 Uhr werden Ensembles ohne Instrumente auf der Bühne im Scala in Ludwigsburg vor der Jury singen. Aber auch das Publikum wird genau zuhören und -sehen, denn es vergibt den Publikumspreis. Wir stellen euch heute die Fachjury für den Wettbewerb vor.

Barbara Bürkle

Barbara Bürkle, Fotograf: Klaus Mellenthin

Barbara Bürkle, Fotograf: Klaus Mellenthin

Barbara Bürkle war bereits 2009 Jurorin beim Wettbewerb für Nachwuchsvokalensembles des Schwäbischen Chorverbandes in Heilbronn. Sie ist Sängerin, Arrangeurin, Komponistin und Gesangspädagogin. Sie schloss 2003 erfolgreich ihr Studium der Jazz- und Popularmusik mit Hauptfach Gesang in Mannheim ab und besuchte Workshops bei namhaften Künstlern wie den New York Voices, Sheila Jordan und Bob Stoloff. Seit 2011 ist sie Dozentin für Jazz-/Popgesang an der Hochschule für Kirchenmusik Tübingen. Darüber hinaus leitete Bürkle diverse Workshops und ist als Komponistin und Arrangeurin tätig. Daneben ist sie regelmäßig live zu erleben mit der „Barbara Bürkle Band“(Jazz/Latin/Pop), dem Crossover-Trio „BATIST“(Jazz/Klassik/Weltmusik), ihrer Frauenband „Barbara Bürkles Quoten  Quartett“ (Modern/Mainstream) und anderen Ensembles.

Sebastian Schröder

Sebastian Schröder von Maybebop, Foto: Warnermusic

Sebastian Schröder ist „der Bass“. Bekannt ist er vorallem als das stimmliche Fundament der Vokalpopband „Maybebop“. Das Maybebop-Arrangement des Rammstein-Titels Engel wurde 2009 zum Pflichtstück für den deutschen Chorwettbewerb bestimmt. 2013 gewann er mit Maybebop den CARA, A-cappella-„Grammy“ für das „Best European Album“. Bei der chor.com 2013 gab Maybebop für Vocals on Air ein Exklusivinterview.

Florian Städtler

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Florian Städtler

Florian Städtler (geb. 1970) studierte E-Gitarre und Gesang an der Jazz- und Rock-Schule Freiburg. Nach zehnjähriger Tätigkeit als Künstlerischer Leiter und internationaler Tourmanager verschiedener Ensembles, gründete er 2003 die Agentur SpielPlanVier EventMarketing. Als Drehbuchschreiber und Eventregisseur erarbeitet er Genre über-greifende Live-Kommunikationskonzepte für mittelständische Unternehmen sowie Industriekunden wie E.ON, BASF und Adidas.

Neben einem breiten Wissen in den 11 Bereichen der Kreativwirtschaft hat sich Florian Städtler als weltweit führender Experte für Vokalmusik etabliert. In diesem Zusammen-hang betreibt er das Online-Portal Acappellazone, das in Zusammenarbeit mit den Branchenverbänden CASA (Contemporary A Cappella Society of America), Vocalasia, EVA (European Voices Association) und Vocalaustralia zu einer globalen Community-Plattform ausgebaut wird. Als 1. Vorsitzender der European Voices Association ist er ein Treiber der globalen A Cappella-Community und arbeitete zuletzt an einem TV-Format für Südafrika.

Julius Pfeiffer

juliuspfeifer3Julius Pfeifer wurde 1974 in Augsburg geboren. Von Kindesalter an erhielt er Klavier- und Querflötenunterricht. 1995 nahm er in Stuttgart das Schulmusikstudium auf, in dessen Rahmen er auch den ersten Gesangsunterricht erhielt. Von 1998 bis 2002 studierte er Gesang bei Gisela Krenkel und in der Oratorienklasse von Prof. Dieter Kurz. Im Sommer 2000 besuchte er einen Meisterkurs von James Wagner und erhielt ein Stipendium des internationalen Richard-Wagner-Verbandes.

Inzwischen entfaltete er eine rege Konzerttätigkeit als Oratorien- und Liedsänger und entwickelte ein breit gefächertes Repertoire von der Renaissance bis zur Neuen Musik. Seit 2000 ist er Mitglied des SWR-Vokalensembles. Seit 2005 ist er ebenfalls Mitglied im Solistenensemble „Sette Voci“ unter Leitung von Peter Kooij, das zuletzt beim Oude-Musiek-Festival in Utrecht und beim Resonanzen-Festival in Wien für Aufsehen sorgte.

Vorlaut. Johannes Wollasch vorne rechts

Johannes Wollasch

Johannes Wollasch ist Beisitzer im Vorstand der Chorjugend im Schwäbischen Chorverband. Geprägt durch seine Eltern lernte er Cello und Schlagzeug. Im Knabenchor capella vocalis entdeckte er seine Liebe zum Gesang. Dort singt er bis heute und ist Mitglied des Vorstandes. Johannes Wollasch ist Manager und Sänger der A-cappella-Band vorlaut. Mit dieser nahm er 2009 am ersten Wettbewerb für Nachwuchsvokalensembles des Schwäbischen Chorverbandes teil.

Zum Anmeldeformular für Ensembles


Ansporn und Ehre – Jugendchöre bei Vocals on Air

Johannes Pfeffer, 29.10.2014, Jugendchöre, Nachwuchsarbeit, Kommentare geschlossen

VoA_44_JugendchorIn der neuen Folge zum Thema Jugendchor stellt Vocals On Air zwei Jugendchöre vor, die auf besondere Weise ausgewählt sind. Der Landesjugendchor Baden-Würtemberg wählt seine MitsängerInnen aus dem ganzen Land aus. Der Neue Kammerchor Heidenheim wurde ausgewählt: das SWR Vokalensemble ist sein Patenchor. Moderator Holger Frank Heimsch spricht mit seinen musikalischen Gästen über die Arbeit im Chor und auch die Herausforderungen bei fehlenden Männerstimmen. Zudem werden zwei neue Publikationen für den Jugendchor vorgestellt.

Landesjugendchor Baden-Württemberg

Der Landesjugendchor Baden-Württemberg wurde 1979 gegründet, um jungen, besonders begabten Sängerinnen und Sängern im Alter von 15 bis 25 Jahren die Gelegenheit zu geben, neben ihren Tätigkeiten in anderen Chören und Ensembles in mehreren Arbeitsphasen pro Jahr unter einem hervorragenden Dirigenten wichtige Werke der Chorliteratur kennenzulernen und professionell zu musizieren.
Derzeit erarbeitet der Chor in der Landesakademie Ochsenhausen sein Programm für die kommenden Konzerte. Vocals On Air wird kurz vor dem ersten Konzert mit Chormanager Daniel Roos sprechen.

Neuer Kammerchor Heidenheim: Patenchor des SWR Vokalensembles

Der Neue Kammerchor Heidenheim unter der Leitung von Thomas Kammel wurde in der Saison 2014/2015 für das Patenchorprojekt des SWR Vokalensembles ausgewählt. Für Chorleiter Thomas Kammel ist es „Ehre und  Ansporn, dass sein jährlich sich erneuerndes Ensemble von diesem weltbekannten Paten aus dem ganzen Sendegebiet ausgewählt wurde. Wir möchten anspruchsvolle Literatur kennen lernen und erleben, wie Profisänger enorme künstlerische Herausforderungen mit Leichtigkeit meistern.“
Vocals On Air spricht über die neue CD des Chores und die bevorstehenden Projekte mit dem SWR Vokalensemble. weiterlesen »


Spendenübergabe für neu gegründeten Chor der Grundschule Remseck-Hochberg

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 26.10.2014, Chorverband Friedrich Schiller, Kinderchöre, Nachwuchsarbeit, Kommentare geschlossen

Hinter dem neu gegründeten Chor der Grundschule Hochberg v.l.n.r.: Chorleiter Tobias Burkardt, Manfred Käß (stv. Vors. CVFS), Marga Wiesheu (Karlheinz und Marga Wiesheu-Stiftung), Franz Stegner (gf. Gesellschafter Stechert Stahlrohrmöbel), Anita Gnann-Hass (Vors. CVFS), Timo Speer (Regionaldirektor Kreissparkasse Waiblingen), Dieter Allgaier (Bürgermeister Kornwestheim), Gotthilf Fischer (Präsident BEDL), Wolfgang Kinzelmann (Rektor Grundschule Remseck-Hochberg)

Hinter dem neu gegründeten Chor der Grundschule Hochberg v.l.n.r.: Chorleiter Tobias Burkardt, Manfred Käß (stv. Vors. CVFS), Marga Wiesheu (Karlheinz und Marga Wiesheu-Stiftung), Franz Stegner (gf. Gesellschafter Stechert Stahlrohrmöbel), Anita Gnann-Hass (Vors. CVFS), Timo Speer (Regionaldirektor Kreissparkasse Waiblingen), Dieter Allgaier (Bürgermeister Kornwestheim), Gotthilf Fischer (Präsident BEDL), Wolfgang Kinzelmann (Rektor Grundschule Remseck-Hochberg)

Einen neuen Kinderchor hat der Chorverband Friedrich Schiller gemeinsam mit dem Rektor der Grundschule Remseck-Hochberg, Wolfgang Kinzelmann, initiiert.

Als der stellvertretende Chorverbandsvorsitzende Manfred Käß erfuhr, dass seit vier Jahren mangels qualifizierter Fachkräfte keine Chor-AG an der Grundschule stattfinden konnte, berichtete er der Verbandsvorsitzenden Anita Gnann-Hass davon, auch von dem Wunsch der Kinder, die viel Freude am Singen haben. Gemeinsam mit Grundschulrektor Wolfgang Kinzelmann suchte man nach einer tragfähigen Lösung. Da die örtlichen Vereine keine Möglichkeit sahen, einen Kinderchor unter ihre Fittiche zu nehmen, beschloss der Chorverband Friedrich Schiller, selbst die Initiative zu ergreifen, und recherchierte, wie ein solches Projekt organisiert werden könnte. weiterlesen »


Orpheus aus der Unterwelt in die Herzen des Publikums

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 22.10.2014, Chorgattung, Chorverband Johannes Kepler, Chorverband Otto Elben, Nachwuchsarbeit, Singen und Stimme, sonstige Chöre, Kommentare geschlossen

Leonberg – „Orpheus und Eurydike“ meistern in der Stadthalle ihren ausweglos erscheinenden Weg zum Glück. Unterstützung erhalten die professionellen Solisten von den Sängern des Chorverbandes, dem Sinfonieorchester und Tänzern.

Orpheus betrauert den Tod seiner Geliebten

Orpheus betrauert den Tod seiner Geliebten

So berichtete die Leonberger Presse am 20.10.2014 über die vor 1.000 Zuschauern an zwei Tagen aufgeführte Operninszenierung des Chorverbands Johannes Kepler.

Im Rahmen der diesjährigen Chortage sollte neben zwei weiteren Veranstaltungen im Februar (AIDA) und November (Verdi-Requiem) ein besonderes Gemeinschaftsprojekt für die 32 Vereine entstehen, um auch das Miteinander der Chorsänger und Chorleiter verschiedener Vereine zu fördern und besonders engagierten Einzelmitgliedern die Möglichkeit zur Mitwirkung geben. Mit der Oper „Orpheus und Eurydike“ wurde die Idee unserer Verbandschorleiterin Wiebke Huhs umgesetzt. Sie überzeugte das Präsidium, dass diese Oper auch mit einem Amateurensemble professionell aufführbar ist. Auch wenn ein Chor in einem Musical oder hier in der Oper nicht die tragende Rolle hat, so demonstrieren doch die Chorsänger ihre Vielseitigkeit und schauspielerische Bühnenpräsenz und können damit manchem überholten Klischee von einem „Gesangverein“ entgegenwirken.

Eine Inszenierung, die im letzten Jahr begonnen wurde und die fast alle neben Beruf und Studium in ihrer „Freizeit“ auf die Beine gestellt haben. Für viele Mitwirkenden war es das erste Mal, dass sie in die Welt der Oper eingetaucht sind. Dazu gehört neben der Passion auch viel hartes Training, nicht nur mit der Stimme oder dem Instrument, sondern auch an der künstlerischen Gestaltung auf der Bühne. Oper wirkt immer so einfach und leicht – als würden die Akteure sich wie selbstverständlich auf der Bühne bewegen. Aber es bedeutet hinter den Kulissen viel Arbeit und Disziplin. weiterlesen »


Was hat frühmusikalische Bildung mit Gesangvereinen zu tun?

Johannes Pfeffer, 16.10.2014, Eltern-Kind-Musik, Fortbildungen, Nachwuchsarbeit, Kommentare geschlossen

Eine große Chance wird selten ergriffen

SBS-WebDer Wert musikalischer Förderung ist grundsätzlich kaum umstritten, vor allem angesichts der heutigen Alltagssituation und gesellschaftlichen Situation. Aktives Singen, Musizieren und Tanzen ist in den meisten Familien und aus dem Alltag verschwunden, in Kindertagesstätten und Grundschulen wird darum gerungen und es hängt oft an Einzelnen, die genug Mut und Übung mitbringen oder es ist ein lustloser Pflichtteil, um dessen Wert man zwar kennt, der aber nicht wirklich gelebt werden kann. Die Musik als praktisches Tun wird weitgehend ersetzt durch Rezeption und mehr oder weniger unbewusstem Konsum. Das natürlichste und körpereigne Instrument des Menschen, die Stimme, und die erste mögliche Ausdrucksform oder Gestaltungsform von Musik über Stimme und Körper-Bewegungen sind uns mitsamt dem Drang, sie zu nutzen und zu erleben, uns damit zu beleben und beseelen, in die Wiege, ja quasi bereits in den Bauch gelegt. Stimme und Körper, kombiniert mit einfachen Gegenständen, die sich bewegen lassen und Geräusche erzeugen und später kombiniert mit einfachsten Rhythmus- oder Begleit-Instrumenten sind die Basis einer musikalischen Frühförderung. Die live erlebte (Sing-)Stimme mit ihren Schwingungen und ihrem Klang erreicht und bewegt uns und unsere eigene Stimme am direktesten, nicht nur das ganze Kind mitsamt Gemüt und Motorik, auch speziell die Stimmlippen und die gesamte Stimmmuskulatur wird durchs das Singen von außen angeregt und, vereinfacht formuliert, auch passiv geübt.

Das Singen hat in der frühmusikalischen Bildung zunächst natürlicher Weise einen zentralen Stellenwert – und damit sind wir im Zentrum eines jeden Gesangvereines angekommen: beim Singen für und mit anderen. Und unser Körper als Muskelbündel und (Klang-)Träger mit seinen Haltungen, Möglichkeiten der Spannung und Entspannung, mit seinen Muskeleinstellungen und als gestaltender Faktor, über den Musik immer auch visuell wahrgenommen wird, spielt in jeder Chorprobe eine entscheidende Rolle. weiterlesen »


Workshops und Chorkonzert beweisen Klasse

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 14.10.2014, Chorgattung, Jugendchöre, Kinderchöre, Nachwuchsarbeit, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Am Sonntag, 05.10.2014, dem Tag nach der Open Stage ging es gleich um 09 Uhr für viele Teilnehmer weiter. Es standen die Workshops Beat Box, Stimmbildung und Showtanz auf dem Programm. Bei der Ergebnispräsentation zeigten die Teilnehmer das Gelernte und bestätigten, dass sie Spaß hatten. Beim Chorkonzert zeigten die auftretenden Chöre mit dem Kinder- und Jugendchor Baustetten, den Young Dreams aus Ertingen, den Projektchor Hohes Cis und vor allem Ohrinvarkt, dass Chorsingen viel Spaß macht und sich nicht verstecken muss.

Der Kinder- und Jugendchor Baustetten mit ihrer Leiterin Simone Rieger

Der Kinder- und Jugendchor Baustetten mit ihrer Leiterin Simone Rieger

Die Halle wurde von zahlreichen freiwilligen Helfern in einem Kraftakt nach der Open Stage umgebaut, um am Sonntag reibungslos zu den nächsten Themen überzugehen.  Die drei Workshops begannen bereits um 09 Uhr auf der Hallenbühne (Beat Box), Stimmbildung im Foyer und Showtanz im Übungsraum des Jazztanz Äpfingen.

Der Beatboxer Paul Brenning, der tags zuvor aus Hamburg von einer Veranstaltung anreiste, war bei der Open Stage noch als Juror und als Headliner eingespannt. Gut gelaunt übernahm er pünktlich den Workshop Beat Box. Den Teilnehmern brachte er die Grundlagen des Beat Box bei. Die Beatboxer haben eine eigene Sprache, wo die einzelnen Buchstaben nicht ausgesprochen sondern geräuschvoll imitiert werden. Die Teilnehmer im Alter von 14 bis 51 Jahre waren allesamt begeistert von dem Angebot und zeigten dies mit einer hervorragenden Abschlusspräsentation nach dem Chorkonzert. weiterlesen »


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