Chorleben - S-Chorverband

Eugen-Jaekle-Chorverband

Eugen-Jaekle-Gau: Hallo Heilbronn – wir kommen vierstellig!

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 12.05.2009, Eugen-Jaekle-Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Eugen-Jaekle-Gau in Berlin 2003Noch ist’s nicht ganz exakt, aber es werden wohl so um die 1200 Personen sein, die mit dem Eugen-Jaekle-Gau nach Heilbronn fahren. Den Ostwürttembergern sind solche Veranstaltungen wichtig: Sie stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl, sie pflegen alte Freundschaften und knüpfen neue Bande, auf Chorfesten ist eine außergewöhnliche Fülle von Chormusik in oft neuen Präsentationsformen zu hören (und zu sehen) und jede/jeder kann sich vor Ort sein persönliches Musikprogramm zusammenstellen.  weiterlesen »


Ehrungsabend beim Liederkranz Pfahlheim

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 4.01.2008, Eugen-Jaekle-Chorverband, Regionalchorverbände, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

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„Ehrungen, das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren guten Tag hat“, mit diesen Worten verdeutlichte der Vorsitzende des Liederkranz Pfahlheim (bei Ellwangen/Jagst), Martin Rief, welchen hohen Stellenwert der Ehrungsabend beim ältesten Pfahlheimer Verein einnimmt. Anerkennung gab es zunächst für die fördernden Mitglieder. Für 60 Jahre fördernde Mitgliedschaft zeichnete  der Liederkranz Anton Abele, Franz Abele, Rudolf Abele, Klaus Grimmeisen, Nikolaus Handschuh, Anton Hauber, August Schill, Franz Steinacker, Josef Stengel und Bernhard Veile mit einer Urkunde aus. Eine Urkunde erhielt Alois Häußler für  50 Jahre fördernde Mitgliedschaft. Herbert Häfele und Anton Hofmeister überreichte Rief für 40 jährige fördernde Mitgliedschaft die goldene Vereinsnadel. Die silberne Vereinsnadel für 25 jährige Treue zum Verein erhielten Eugen Veile, Hermann Helmle, Herbert Deutscher, Hubert Groß und Josef Groß. 40 Jahre singt Hans Rieger im Liederkranz, wofür ihn der Verein zum  Ehrenmitglied ernannte. Kreszentia Humpf und Rosemarie Schäffler sind seit 20 Jahren aktive Sängerinnen und die Jugendchorsängerinnen Anja Sekler und Ann-Katrin Kuhn können immerhin auch schon auf 10 Jahre aktive Sängertätigkeit verweisen, was der Liederkranz mit seiner „Silbernen Note“ belohnte. Der stellvertretende Eugen-Jaekle-Gau-Vorsitzende Martin Balle zeichnete die aktiven Sängerinnen und Sänger im Namen des Schwäbischen Sängerbundes und des Deutschen Chorverbandes aus. Balle verwies insbesondere auf die generationenverbindende Wirkung des Singens, was beim Liederkranz dazu führe, dass beim Ehrungsabend Großvater und Enkel gemeinsam geehrt würden. 

„Am Donnersdeg obend end dr Wenterzeit, a jeder woiß, er muaß end Sengstond heit….“mit diesem Vers, der seinem schon im Jahr 1957 verfassten Gedicht „D´Sengstond“ entstammt,  bedankte sich der Ehrenvorsitzende des Liederkranz Pfahlheim Franz Kuhn für die von Verein und Eugen-Jaekle-Gau verliehenen Ehrungen. Singende Wegbegleiter von Kuhn waren und sind Anton Rief, Josef Sekler, Eugen Zeller und Josef Wohlfrom, die vom 1. Vorsitzenden des Liederkranz Martin Rief ebenfalls für 60 jährige aktive Sängertätigkeit ausgezeichnet wurden. Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom Gemischten Chor, der erstmals unter seinem neuen Dirigenten Markus Angstenberger auftrat. Ortsvorsteher Eugen Sienz überbrachte die Grüße der Ortschaft und dankte allen Geehrten für ihren ehrenamtlichen Einsatz.


„Soirée mit Canapés“ der Eintracht Sontheim/Stubental

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 25.11.2007, Eugen-Jaekle-Chorverband, Regionalchorverbände, Kommentare geschlossen

Was haben Heinz Rühmann und Rod Stewart gemeinsam? Ganz einfach: Ihre Lieder gehörten zur „Soirée mit Canapés“ des Gesangvereins Eintracht Sontheim/Stubental. Die „Drei von der Tankstelle“ dienerten den Gästen entgegen, die vier Pilzköpfe schwenkten zum Willkommen ihre Gitarren. Das alles via Bildern, die schon beim Betreten des Saales das Motto klar machten: „Hits von damals bis heute“.  Mit Strohhut versprachen die Sänger, die Herzen der stolzesten Frauen zu brechen, während sich die Sängerinnen beklagten, dass die Männer alle Verbrecher seien. „Wir machen Musik, da geht Euch der Hut hoch“, versprach der Chor musikalisch, und traf damit den Nagel auf den Kopf. Die „Goldkehlchen“, der erst zweijährige Kinderchor unter der Leitung von Elisabeth Schnitzer, begeisterte mit einem Herbstlied und einem Kanon und bot darüber hinaus einen exquisiten „Obstsalat“ an, der ebenso appetitanregend wie erfrischend wirkte. Der Halb-Achte-Chor sollte seinen Namen schleunigst in „Wir-singen-nur-in-Achteln“ ändern: Rasant und mit hoher Präzision sang er den Oldie „Barbra Ann“. Kerstin Faisst, ebenso flott als Erscheinung wie als Chorleiterin, hat ihre Sache voll im Griff und stellt ihre Chöre vor einige Herausforderungen. „Sonst wär’s ja langweilig“, sagt sie lachend.  Und langweilig war nun wirklich das Wort, das am allerwenigsten auf diesen Abend zutrifft. Den „Banana Boat Song“ hat man selten so schmissig gehört, und bei „Dream a little dream of me“ zeigte der junge Chor, dass durchaus auch temporeich geträumt werden darf. Doch der junge Chor kann auch anders: Beim Rod-Stewart-Klassiker „Sailing“ ging er zu gefühlvollen und einschmeichelnden Tönen über.  Die Erfolgskombination aus begeisterten Choristen, guten Stimmen, gekonnter Klavierbegleitung (Ralph Reutter und Jürgen Ullmann) und hervorragender Chorleitung überzeugte auch im zweiten Teil, der nicht nur die alte Weisheit „Liebeskummer lohnt sich nicht“ und „Ob-La-Di Ob-La-Da“ der Beatles beinhaltete, sondern auch den Tonfilmschlager „Ein Freund, ein guter Freund“. Die schönsten Melodien aus My fair Lady mit „Es grünt so grün“ und „Ich hätt‘ getanzt heut‘ Nacht“ stürzte den Chor in ein Wechselbad der Rhythmen und das Publikum in helle Begeisterung. Als sich die großen und kleinen Sänger musikalisch „Hei, so eine Schneeballschlacht“ lieferten, ging ein fast dreistündiges und rundum kurzweiliges Programm mit Bravour zu Ende. Das dürfte schließlich auch die beiden herrlich komödiantischen Sängerinnen Doris Heiß und Heidi Winkler, die auf der Suche nach der „Sauerei auf dem Canapé“ waren, mit der charmanten Moderation von Sigrid Niederberger versöhnt haben.


Rhythmuschor Westhausen feierte zehnjähriges Bestehen

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 25.11.2007, Eugen-Jaekle-Chorverband, Regionalchorverbände, Kommentare geschlossen

Ein wenig Besorgnis hatten die Mitglieder des Rhythmuschores Westhausen schon gehegt: Würde das Jubiläumskonzert zu seinem zehnjährigen Bestehen auch Interesse in der Öffentlichkeit finden? Doch die Mühen hatten sich gelohnt. Die örtliche Turn- und Festhalle war mit rund 450 Zuhörern zum Bersten gefüllt. Und ihnen bereiteten die Westhausener und ihre Gastchöre einen unvergesslichen Abend. Einen jungen Sängerkreis hatte der damalige Vereinsvorsitzende Dr. Ulrich Friedrichssohn ansprechen wollen, als er den Rhythmuschor ins Leben rief. Potenzielle Interessenten sprach der Arzt damals sogar in seiner Sprechstunde an. Bei der „Musik auf Rezept“ sollten vor allem populäre deutsche und internationale Lieder im Mittelpunkt stehen und der Concordia dadurch den Bereich der Pop- und Rockmusik erschließen. 

Nach Gerlinde Thalheimer und Ulrich Friedrichssohn leitet seit 2004  Peter Waldenmaier den Rhythmuschor, eine Chorabteilung der renommierten Concordia Westhausen. Er eröffnete den Liederreigen mit dem Elvis-Klassiker „Blue Suede Shoes“ und ließ dann den Gästen den Vortritt. Die Lauchheimer „Corpus Cantare“ ließen nicht lange bitten und setzten unter der Leitung von Hubert Haf Glanzlichter wie „My Heart Will Go On“ aus dem Spielfilm „Titanic“, den Beatles-Ohrwurm „Obladi Oblada“ und „Weit weit weg“ von Hubert von Goisern. „Ad Libitum“ aus Neuler stand den Lauchheimern in nichts nach und überzeugte mit „Locomotion“ und „Hit the road, Jack“ von Ray Charles. Wiederum unter der Leitung von Hubert Haf zeigte das – bei den Männerstimmen erfreulich gut besetzte – Unterschneidheimer Ensemble „Da Capo al Fine“, was sich aus Schlagernummern wie „Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen“ oder „Marmor, Stein und Eisen bricht“ herausholen lässt. Das Medley aus dem Musikfilm „Grease“ beschloss diesen Block. 

Nach diesem Höhepunkt wussten aber auch die Gastgeber mit Enyas Hymne „Only Time“, den „Träumen“ der Zillertaler Schürzenjäger sowie Eric Claptons „Tears In Heaven“ zu überzeugen. „Music Was My First Love“ von John Miles, von dem die Westhausener das Motto des Konzerts abgeleitet hatten, bildete schließlich den gleichermaßen engagierten wie feinfühligen Schlussakkord. „Singen ist in“, resümierte Vereinsvorsitzender Hans Holl befriedigt – und auch ein großer Teil des Publikums muss zufrieden gewesen sein, denn nicht wenige Gäste des Chorfestes blieben noch bis in die frühen Morgenstunden.


Kirchenkonzert in Ellwangen-Eggenrot

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 25.11.2007, Eugen-Jaekle-Chorverband, Regionalchorverbände, Kommentare geschlossen

Die freundschaftliche Verbindung des Männergesangvereins Eggenrot mit der Kirchengemeinde St. Patrizius im gleichnamigen Ellwanger Ortsteil war der Anlass für ein Benefizkonzert zu Gunsten der Renovierung der St.-Patrizius-Kirche. Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen verursachen immense Kosten und deshalb war es für die Verantwortlichen des Männergesangvereins eine Selbstverständlichkeit zu Gunsten ihrer Pfarrkirche ein Benefizkonzert zu veranstalten. Der Verein wurde dabei durch ein Streichquartett der Ellwanger Johann-Melchior-Dreyer-Musikschule und durch die Eggenroter Bläsergruppe unterstützt. 

Der Kinderchor unter der Leitung von Markus Kuhn eröffnete mit einem „Begrüßungslied“, „Ehre sei Dir, unserem Gott“ und „Halleluja“ das Konzert. „Das Wort heißt Frieden“ wurde gemeinsam vom Kinderchor und dem Männerchor mit Begleitung des Streichquartetts vorgetragen. Markus Kuhn am Dirigentenpult hatte dabei alle Fäden in der Hand. Der voluminöse Klang des Männerchores kam bei „Komm Herr Jesu, sei unser Gast“, „Die Ehre Gottes in der Natur“ sowie „Ich bete an die Macht der Liebe“ besonders gut zur Geltung. Der Jugendchor, ebenfalls unter der Leitung von Markus Kuhn, erwies seine Referenz an die Pfarrkirche mit „Look I open my hands“ und „We are the world“ sowie „The Rose“. Den Schluss der gesanglichen Darbietungen machte der Männerchor mit „Ora pro nobis“. Das Finale des Konzertes gestaltete die Eggenroter Bläsergruppe unter Leitung von Franz Stelzer mit dessen Komposition einer „Alpenländischen Musik“. Pfarrer Anton Esswein bedankte sich beim Männergesangverein und seinem Vorsitzendem Wolfgang Maier für die gelungene Veranstaltung und wünschte weiterhin eine gute Verbindung des Vereins zur Kirchengemeinde.


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