Chorleben - S-Chorverband

Eugen-Jaekle-Gau: Hallo Heilbronn – wir kommen vierstellig!

Eugen-Jaekle-Gau in Berlin 2003Noch ist’s nicht ganz exakt, aber es werden wohl so um die 1200 Personen sein, die mit dem Eugen-Jaekle-Gau nach Heilbronn fahren. Den Ostwürttembergern sind solche Veranstaltungen wichtig: Sie stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl, sie pflegen alte Freundschaften und knüpfen neue Bande, auf Chorfesten ist eine außergewöhnliche Fülle von Chormusik in oft neuen Präsentationsformen zu hören (und zu sehen) und jede/jeder kann sich vor Ort sein persönliches Musikprogramm zusammenstellen. 

So war’s schon beim DSB-Chorfest 1992 in Köln, wo der EJG mit einem Sonderzug an- und abreiste. Zum SSB-Jubiläum 1999 in Ulm war er mit über 20 Bussen gekommen und zum DSB-Chorfest 2003 in Berlin war der EJG mit ebenfalls über 1000 Sängerinnen, Sängern und Fans gefahren – mit mehr Chorfestbegeisterten, als damals der ganze Badische Sängerbund nach Berlin brachte!

Einen hohen Motivationsfaktor hatte dabei die jeweilige Chorfeier. Gemeinsam gestaltete man in Köln, Ulm und Berlin Chorkonzerte, die eine breite Öffentlichkeit hatten. Allein auf dem Berliner Gendarmenmarkt lauschten mehrere Tausend Zuhörer den rund 800 EJG-Sängerinnen und Sängern auf der Freitreppe zwischen dem Deutschen und Französischen Dom. Natürlich war dabei „Schwäbisches“ angesagt, auf der Chorpalette wurde jedoch noch manches andere von allen möglichen Chorformationen angeboten. Die dazu jeweils neu herausgegebenen Gauchorhefte sorgten für ein gemeinsames Liedgut. Dieses wird selbstverständlich auch intern gepflegt und sorgt bei Gauveranstaltungen bis heute für gemeinsam gesungene Lieder – ein nicht zu verachtender (und durchaus gewollter) Nebeneffekt.  

Wer ein (Chor-)Fest feiern will, der muss auf die Bedürfnisse der Teilnehmer eingehen. Diese sind bei Chorfesten das eingangs Genannte – aber auch der Wunsch nach eigener Präsentation von Chormusik. Manche mögen’s klein und fein (und abgehoben), ein echtes Gemeinschaftsgefühl kommt dabei nicht immer auf – eher schon ein Konkurrenzdenken, was der Qualität sicher nicht schadet, das Verbindende aber eher zurückstellt.  

Der EJG wird’s wieder so machen wie in Köln, Ulm und Berlin – denn der Schwäbische Chorverband möchte viele Gäste haben: Bitte schön, wir kommen vierstellig! Übrigens: Wir singen am Samstagmittag (11.07.) um 13:15 Uhr und um 15:00 Uhr im Großen Saal der „Harmonie“. Wer ist noch dabei?
 
Hermann Sorg – Gaupressereferent

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 12. Mai 2009, Eugen-Jaekle-Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0,Kommentare geschlossen.

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