Chorleben - S-Chorverband

Eugen-Jaekle-Chorverband

„Nie mehr Hass und Streit“ – Notenhüpfer bauen Noah´s Arche

Johannes Pfeffer, 20.11.2013, Eugen-Jaekle-Chorverband, Kinderchöre, Kommentare geschlossen

Die kleinen Sängerinnen und Sänger des Kinderchors Notenhüpfer aus Bühlertann präsentierten beeindruckend die musikalische Erzählung über Noah und den Bau der Arche vor voll besetzter Kirche.

Die Tierkarawane zieht in die Arche.

Bühlertann. Sie haben ihr Publikum in die Arche geholt, die Notenhüpfer aus Bühlertann. Von der Maus bis zum Elefant, alle Tiere konnte der kleine Noah (Jakob, 9 Jahre) am vergangenen Sonntag in der St. Georg-Kirche in Bühlertann vor der Sintflut in die Arche retten. Chorleiterin Margit Gröhler und ihr Team erzählten eine der ältesten Geschichten der Welt in so herzlicher Inszenierung, dass der Beifall nicht abebben wollte. „Einfach nur toll“, „wahnsinnige Kulissen“, waren oft gehörte Worte, die sich die Besucher beim Verlassen der Kirche zuwarfen.

Der Bau der Arche

Die Kirche ist dunkel. Das Konzert beginnen die Notenhüpfer von der Empore: „Gott sah die Erde an und es bekümmerte ihn in seinem Herzen, dass alle Menschen, die er geschaffen hatte, so böse waren“, rufen sie die Geschichte von Noah ihrem Publikum mit dem ersten Lied wieder ins Gedächtnis. Der Dialog zwischen Gott und Noah über den Auftrag zum Bau der Arche wird vorgelesen, die Notenhüpfer übernehmen die Geschichte in Ton und Schauspiel. In faszinierender Einfachheit gestaltet, bauen die kleinen Sänger die Arche selbst auf: Sie schleppen und hämmern, stapeln unterschiedlich lange Holzschwarten aufeinander und schon ist der „Kasten“ fertig. Jetzt nimmt die Geschichte ihren Lauf: „Noah nahm den Wanderstecken“, wiederholen sie mehrmals und holen alle Tiere in die Arche. Dabei sind beeindruckende Masken zu sehen: Riesige Giraffen, Elefanten mit großem Rüssel, winzige kleine Mäuse und Bienen. Große Sorge macht sich Noah um die beiden Schildkröten gespielt von Samuel und Eileen, weil sie doch „gar so langsam sind.“ weiterlesen »


Sommerprojekt des Jungen Kammerchor Ostwürttemberg mit einer Uraufführung

Johannes Pfeffer, 26.08.2013, Chorpraxis, Eugen-Jaekle-Chorverband, Jugendchöre, Nachwuchsarbeit, Kommentare geschlossen

Der Junge Kammerchor Ostwürttemberg und Junge Philharmonie Ostwürttemberg veranstalten ein außergewöhnliches Gemeinschaftsprojekt. Hauptwerk des diesjährigen Sommerprojektes wird die Auftragskomposition „Mare + Mare = Maria“ von Martin Smolka sein. Er komponiert regelmäßig für das SWR-Vokalensemble. Außerdem hat Thomas Baur Werke von Bruckner, Gjeilo, Matsushita im Programm.

Die Proben finden vom 28. August – 4. September 2013 auf Schloss Kapfenburg statt. Interessierte Sänger, vorallem Männer, sind eingeladen auch kurzfristig noch teilzunehmen.

Weitere Informationen unter: http://www.jko.heidenheim.com/


Musical der Bolheimer Kinder begeistert das Publikum

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 7.08.2013, Chorgattung, Eugen-Jaekle-Chorverband, Kinderchöre, Kommentare geschlossen

„Hochverehrtes Publikum, ich bin ganz beglückt, Sie heute alle hier zu sehen bei unserem Zirkusstück“, so begrüßte der junge Direktor des Zirkus Buntelli, gespielt von Ronja Waller, die vielen Besucher amSonntagnachmittag in der Oskar-Mozer-Halle.

„Der Tag an dem der Zirkus verboten werden sollte“, so der Titel des Musicals, für das verschiedene Bolheimer Gruppen ein halbes Jahr lang geprobt hatten. Respekt und anerkennende Worte für ein Projekt, das immerhin ca. 70 Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren, gemeinsam auf die Bühne brachte, sprach auch Gemeinderatsmitglied Martin Müller in Vertretung der Herbrechtinger Stadtverwaltung aus. Bei seinem Grußwort betonte er die Bedeutung dieses gemeinschaftlichen Projektes und bedankte sich für das Engagement der Verantwortlichen. Diesem Dank schloss sich auch Michaela Ruf an, die Initiatorin des Projekts, sie zeigte sich außerdem sehr erfreut über die Bereitwilligkeit einiger Bolheimer Sponsoren, ohne die so ein Projekt nicht zu realisieren wäre.

 

Dass sich die lange Probenphase auch gelohnt hatte, bewiesen die jungen Zirkuskünstler und Sänger in der einstündigen Veranstaltung, die sie begeistert auf der Bühne, genauer gesagt in der zur Manege eines Zirkuszelts umgewandelten Bühne, vorführten: die  Jongleure der Tanzmäuse zeigten ihre Kunststücke, der Magier Monsieur Schepperfeld zauberte Wunderdinge, der starke Otto verbog Eisenstangen, jede Menge Clowns des Kindergartens St. Martin trippelten im Gänsemarsch begleitet von Instrumentalisten der Musikfreunde über die Bühne und die hübschen Prinzessinnen der

 

Ballettschule Costa drehten ihre Pirouetten. Fetzigen Melodien und pfiffigen Liedern steuerten die Sänger  des Kinderchors und des Schulprojektchors unterstützt von einigen Erwachsenen Sängern des Gesangvereins zum Geschehen bei, die musikalische Leitung lag in den Händen von Claudia Bühler. weiterlesen »


Die eigene Jazzstimme entdecken und fördern – Seminar

Johannes Pfeffer, 9.03.2013, Eugen-Jaekle-Chorverband, Fortbildungen, Jugendchöre, Kinderchöre, Kommentare geschlossen

Die Chorjugend im Schwäbischen Chorverband und die Jugend im Eugen-Jaekle-Gau bieten am 04./05. Mai 2013 in Aalen das Seminar Jazz, Jazz, Jazz mit der Jazzgesangspädagogin Reinette van Zijtveld-Lustig. Van Zijtveld-Lustig ist Expertin für Improvisation und Circlesongs, sowie die die Besonderheiten der Jazzstimme. Im Seminar in Aalen wird Reinette van Zijtveld-Lustig für die Teilnehmer neben dem Seminar eine Einzelstimmberatung anbieten, in der genügend Zeit sein wird die eigene Stimme und den Klang zu erforschen. Als Stimmphysiologin aber auch Scat-Expertin ist van Zijtveld-Lustig in ihrer unnachahmlichen Art erlebenswert.

Circlesongs

Circlesongs sind auf Endlosschleifen musikalischen Materials aufbauende Improvisationen. Durch ihre schnell zu erlernende Struktur sind sie ideal um in die Improvisation mit Jazzharmonien einzusteigen. Dabei lässt sich der Schwierigkeitsgrad beliebig steigern, so dass auch versierte Jazzsänger ihre Herausforderung finden. Der wohl bekannteste Jazz-Stimmimprovisation Bobby McFerrin hat 1997 ein ganzes Album mit Circlesongs herausgebracht.

Im Seminar Jazz, Jazz, Jazz werden die Teilnehmer lernen Circlesongs wirkungsvoll aufzubauen und ihre eigene Stimme für Improvisationen zu nutzen.

Alle Informationen zum Seminar gibt es hier.


Gesangsworkshop Jazz, Jazz, Jazz im Mai

Johannes Pfeffer, 26.02.2013, Eugen-Jaekle-Chorverband, Fortbildungen, Jugendchöre, 1 Kommentar

Die Chorjugend im Schwäbischen Chorverband veranstaltet in Kooperation mit der Jugend im Eugen-Jaekle-Gau einen Workshop zum Jazzgesang in Jugend- und Jungen Chören. Dozentin ist Reinette van Zijtveld-Lustig, die Jazzgesang an den Musikhochschulen in Würzburg und Nürnberg lehrt. Der Workshop findet statt vom 04. bis 05. Mai 2013 in Aalen. Kursinhalte sind  Jazzgesang – Stilistik und Stimmeinsatz, Stimmbildung, Einstudierung leichter jazziger Stücke, Circlesongs und Improvisationstechnike. Zielgruppe sind Sängerinnen und Sänger ab 15 Jahren mit interesse an Jazzgesang, sowie ChorleiterInnen und angehende ChorleiterInnen.

Die Fakten auf einen Blick:

Zeit: 04. – 05. Mai 2013
Beginn: 04. Mai um 9 Uhr;
Ende: am 05. Mai um 18 Uhr
Ort: Sängerheim Hofherrnweiler, Hofherrnstr. 47, 73434 Aalen

Übernachtung: Jugendherberge Aalen, Stadionweg 8, 73430 Aalen, ca. 15 Min. zu Fuß entfernt
Dozentin: Reinette van Zijtveld-Lustig
Kursgebühr: 60,00 €
Übernachtung und Verpflegung: 50,00 €
Ermäßigung: Der SCV gibt einen Zuschuss für seine Mitglieder von 20,00 € zur Kursgebühr und ggf. 30,00 € für Ü/VP
Max. Teilnehmerzahl: 30 Personen

Anmeldeschluss: 20. März 2013, es gilt die Reihenfolge der Anmeldung

Anmeldung in der Geschäftsstelle des Schwäbischen Chorverbandes.


Gospelworkshop in Westhausen

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 2.05.2012, Eugen-Jaekle-Chorverband, Regionalchorverbände, Kommentare geschlossen

Am 3. und 4. März 2012 fand im Musiksaal der Propsteischule in Westhausen ein Gospelworkshop mit der Sängerin Siyou Isabelle Ngnoubamdjum und ihrem Pianisten Joe Fessele statt. Organisiert und veranstaltet wurde der Workshop vom Gesangverein Concordia Westhausen, auf dessen Einladung hin sich rund 90 Sängerinnen und Sänger aus insgesamt 24 verschiedenen Chören und Chorgemeinschaften zusammengefunden hatten.

Ein Experiment – gewagt, spannend, interessant und erfolgreich

Siyou und Joe, ein eingespieltes Team, das es versteht, die Workshopteilnehmer vom ersten Moment an zu begeistern. Schon das Einsingen wird dabei zum Erlebnis. Nicht nur die Stimmbänder, der ganze Körper wird zum Instrument.

Die Sängerinnen und Sänger erwartete in diesen beiden Tagen kein klassischer vierstimmiger Chorgesang nach Noten. Vielmehr galt es, die eigene Stimme auszuprobieren und die Tonlage zu finden, in der sich jeder einzelne wohl fühlte. Die Texte wurden an die Wand projiziert oder von Siyou vorgesprochen, die Melodien von Joe vorgespielt und von Siyou vorgesungen. Lernen durch aufmerksames Zuhören – für viele eine neue, ungewohnte Erfahrung.

Ziel des Workshops war es nicht, etwas perfekt einzustudieren, sondern Erfahrungen zu sammeln, das Instrument „Stimme“ kennen zu lernen und zu nutzen. Durch die Auswahl der Lieder bot sich den Teilnehmern außerdem eine Plattform, sich einmal selbst als Solist auszuprobieren. Auch dabei ging es nicht darum, möglichst perfekt zu sein, sondern darum, eine Beziehung zu dem jeweiligen Lied aufzubauen, ein Gefühl dafür zu entwickeln – Improvisation war gefragt.

Immer wieder ließ Siyou etwas Neues ausprobieren. So sollten sich die einzelnen Stimmgruppen im Kreis aufstellen, um in die Mitte zu singen; ein anderes Mal sollten die Sängerinnen und Sänger Rücken an Rücken stehen, um die Stimme des anderen nicht nur zu hören, sondern sie zu spüren und immer wieder hieß es, beim Singen durcheinander im Raum umherzugehen. So abwechslungsreich und interessant – und für manche viel zu schnell – ging der erste Probentag zu Ende. weiterlesen »


Bewerbung als Beisitzerin im Präsidium des SCV

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 30.04.2012, Eugen-Jaekle-Chorverband, Regionalchorverbände, Kommentare geschlossen


Jutta Mack, wohnhaft in Herbrechtingen, Kreis Heidenheim, verheiratet, zwei erwachsenen Kinder und drei Enkelkinder.

Ich arbeite als Verwaltungsleiterin und stellvertretende Hausdirektorin in einem großen Altenzentrum in Heidenheim.

In meiner Familie wurde schon immer gesungen, mein Vater war Mitglied des Männerchors des Gesangvereins Bolheim. Zunächst sang ich im Schulchor, mit 16 Jahren war ich mit dabei als der Frauenchor im GV Bolheim gegründet wurde. Auch meine „Karriere“ im Ehrenamt hat in diesem Verein begonnen, als stellv. Vorsitzende, dann Vorsitzende. Wichtig war mir immer, dass der Verein Angebote für alle Altersgruppen hat. Für die ganz Kleinen wurde der „Mäuseclub“ und für Sängerinnen und Sänger, die eine etwas andere Literatur singen wollten, der Junge Chor „Kreativ 2000“, heute “K2“, gegründet.

Im Eugen-Jaekle-Gau war ich zunächst als stellv. Vorsitzenden und Geschäftsführerin tätig, seit  2010 bin ich die Vorsitzende. Der Eugen-Jaekle-Gau ist einer der größten Gaue im Schwäbischen Chorverband. Er kann in diesem Jahr das 125jährige Bestehen feiern. Bei diesem Großereignis konnte und kann ich meine Erfahrungen und Kompetenzen im Planen und Organisieren einbringen.

Ganz entscheidend für mich ist, dass die Basis nie aus den Augen verloren wird, denn nur, wenn wir alle aus der Chorfamilie mit im Boot haben, ist unser Fahrwasser ruhig und führt uns erfolgreich zum Ziel. Deshalb sehe ich den Kontakt zu Ihnen, liebe Sängerinnen und Sänger, als meine Hauptaufgabe. weiterlesen »


Liederkranz Unterrombach feiert mit einem Konzert das 25-jährige Jubiläum des Frauenchores

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 28.12.2011, Eugen-Jaekle-Chorverband, Frauenchöre, Regionalchorverbände, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Der Liederkranz Unterrombach begeistert mit einem breit gefächerten und raffiniert arrangierten Konzert unter dem Motto „25 Jahre Frauenpower im Liederkranz Unterrombach“. Birgit Lutz zieht alle Register bei dem Konzert anlässlich der 25-jährigen Jubiläums des Frauenchores.

In einem bunten Reigen beleuchteten die Sängerinnen und Sänger alle Aspekte rund um das Thema Frau unter dem Motto „Mit Kompetenz und Temperament zum Happyend“. Der Frauenchor begann mit Liedern aus der Kantate Frauenpower, in der aktuelle Texte zum Thema Frau mit bekannten Melodien verknüpft wurden. Ganz unerwartet war der Anfang mit ruhigem, gregorianischem Gesang mit dem Titel „Im Paradies als stolzer Mann“. Dem Lied „Ein Blick in die Geschichte lehret“ liegt die Melodie des Triumpfmarsches aus der Oper Aida zugrunde. „Auch Österreichs Theresia“ folgte dem Donauwalzer. Der Abschnitt endete in der Art eines Regimentsmarsches mit dem Lied „Welch ein bewegender Moment“.

Unter den Klängen des Hummelflugs eroberten die Männer in einem ungeordneten Bienenschwarm die Bühne. Der Männerchor beleuchtete die Eigenarten der Frauen mit hervorragend vorgetragenen Liedern. Das Lied „Ilsebill“ nimmt die Geschwätzigkeit der Frauen aufs Korn. Die Männer zeigten im rasant vorgetragenen Text, dass sie genau so schnell sprechen können wie die Frauen. Es folgten „Ach, mein Schatz ist durchgegangen“ und das allseits bekannte Lied „Ach, die Weiber“ aus der Operette „Die Lustige Witwe“. Die Geschichte des Frauenchores wurde kurz von den Anfängen unter Otto Spranz im Jahre 1958 mit vereinzelten Auftritten im Jahreskonzert über die offizielle Gründung im Jahre 1986 unter dem Vorsitzenden Rudolf Schlipf auf Anregung des damaligen Chorleiters Maximilian Fischer bis zu ihrer aktuellen Bedeutung für das Vereinsleben skizziert. Danach präsentierten die Frauen ihre Stimmungslage mit den Liedern „Stimmen“, „Wenn ich vergnügt bin“ und „Freundinnen“. Besonders hervorzuheben ist die Moderation von Isabell Gauß zu dem Lied „Männer mag man eben“, in dem sie sich schmachtend an die Männer heranmachte. Mit dem modernen a cappella Lied setzten die Männer einen fulminanten Höhepunkt und trafen den Nerv des Publikums. Sie zeigten, dass auch ein Männerchor modernen Chorgesang überzeugend vermitteln kann. weiterlesen »


Neue Jugendleiterausbildung beginnt am 21. Mai 2011 in Neresheim

Johannes Pfeffer, 14.04.2011, Eugen-Jaekle-Chorverband, Fortbildungen, Kommentare geschlossen

Der Kinder- und Jugendleiter ist mit Fragen zur Aufsichtspflicht, Haftung, Spielideen, Motivation u.a. ständig konfrontiert. Bei allem, woran er oder sie beteiligt ist und Verantwortung für Kinder und Jugendliche im Namen des Vereins übernimmt stehen Fragen wie diese im Raume:

  • Was muss ich machen, wenn etwas passiert?
  • Wann fängt Aufsichtspflicht an?
  • Wo finde ich wichtige Informationen, Adressen und Ansprechpartner über Themen die mich bewegen
  • Was muss ich eigentlich machen als Kinder- und Jugendleiter?
  • Warum stehe ich immer nur dann im Vordergrund, wenn was passiert?
  • Wer stärkt mir den Rücken?
  • Worauf muß der Verein, und damit ich als Verantwortlicher für Kinder und Jugendlich bei Chorproben, Freizeiten etc. vorbereitet sein?
  • Welche Vorkehrungen muß ich treffen, müssen getroffen werden?

Diesen Fragen wollen wir auf der ersten Kinder- und Jugendleiterausbildung des Eugen-Jaekle-Gaues in Kooperation mit dem Schwäbischen Chorverband nachgehen und für uns passende Antworten finden.
Rahmenbedingungen :

Eine durchgängige Teilnahme an den Kursen ist Voraussetzung und wird mit einer anerkannten Bescheinigung bestätigt. Bei kurzfristigen Problemen ist Rücksprache mit den Kursleitern zu halten

Gearbeitet wird in und mit unterschiedlichen Methoden, die zur Erweiterung der Methodenkompetenz beitragen.
Kursleiter: Matthias Wallisch
Termine: 21./22. Mai 2011, 04. Juni 2011, 3. Termin noch unbekannt
Dauer: jeweils von 9.00 – 17.00 Uhr
Veranstaltungsort: Pfarrgemeindeheim, Jahnstr. 7,73450 Neresheim-Elchingen
Kosten pro Kurs: Gesamt: 180,00 € inkl. Verpflegung

Hier weiteres zu den Modulen als pdf.

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Eugen-Jaekle-Gau gestaltete größtes Einzelkonzert beim Chorfest in Heilbronn

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 17.07.2009, Eugen-Jaekle-Chorverband, Singen und Stimme, 1 Kommentar

Es war ein Chorfest der Superlative: Noch nie hat es in der langen Festreihe – der frühere Schwäbische Sängerbund und heutige Schwäbische Chorverband (SCV) feiert alle zehn Jahre ein Chorfest und ist mittlerweile 160 Jahre alt – eine solche Vielfalt im Bereich des chorischen Singens gegeben. Dies betonte sein Präsident, der frühere Staatssekretär und Leiter der Stuttgarter Staatskanzlei, Dr. Lorenz Menz, bei der Abschlussveranstaltung. Und Heilbronns Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach meinte auf die Frage von SWR-Moderator Markus Brock, welche Einzelveranstaltung ihm am besten gefallen habe, dass dies das mächtige Singen des Eugen-Jaekle-Gaues (EJG) im großen Saal der Harmonie gewesen wäre. 

Es ist ein Verdienst des Gauvorsitzenden Dr. Karl Buschhoff, der weit über 1400 Personen aus Ostwürttemberg motiviert hatte, nach Heilbronn zu fahren. Aus über 60 Chören waren Sängerinnen und Sänger angetreten in zwei Konzerten die Vielfalt des Chorgesanges darzubieten. SCV-Präsident Dr. Menz und Heilbronns Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach ließen es sich nicht nehmen, bei einem Angebot von über 200 einzelnen Chor-Darbietungen an diesem Wochenende ein Konzert des EJG komplett zu besuchen.

Den Auftakt des ersten Konzerts machten die Männerchöre unter der Leitung von Hans Ambrosi mit bekannten Schubert’schen Abendliedern und einer Reverenz an die Weinstadt Heilbronn, „Bacchus, edler Fürst des Weins“. Roswitha Maul, stellvertretende Gauchormeisterin, präsentierte danach die Gattung der Frauenchöre mit „Butterfly“ und „Der Papagei“ sowie „Wenn die Farandole klingt“. Kaspar Grimminger, Chorleiter des EJG-Bezirks Bopfingen, stellte bei seinem Kooperationsprojekt Schule-Verein mit der Deutschordensschule Lauchheim und Kindern aus den Chören von Hülen, Röttingen und Unterriffingen Lieder aus den Liederkalendern der Stiftung „Singen mit Kindern“ vor. Mit Chorsätzen aus verschiedenen Gauchorheften demonstrierte die mächtige Gruppe der Gemischten Chöre unter dem Dirigat von Peter Waldenmaier, Bezirkschorleiter von Aalen, ihr Können. Dabei bewährten sich wieder einmal die Gauchorhefte und ihre große Verbreitung im Eugen-Jaekle-Gau, weil hier auf ein gemeinsames Chor-Repertoire zurückgegriffen werden kann. Mit Udo Jürgens „Lieder sind so unentbehrlich“ und Giuseppe Verdis mächtigem „Gefangenenchor“ vereinte Gauchormeisterin Susanne Behounek abschließend gut 1.000 Stimmen zu einem mächtigen Chorklang. Ein Instrumentalensemble begleitete dieses Werk, das vielen einen Schauer über den Rücken laufen ließ.

Das zweite Konzert wurde vom Bezirksmännerchor Ellwangen unter der Leitung von Johannes Bolsinger eröffnet. Sie hatten sich ein gefälliges „Spanienpotpourri“ ausgesucht und stimmten mit ihren Strohhüten auch optisch in die Sommersaison ein. Viel Beifall erhielt der Gaujugendchor für zwei „Wise Guys“- Interpretationen und einem „Footloose-Medley“, die Birgit Lutz einstudiert hatte. Ein weiteres Highlight war der „Junge Kammerchor Ostwürttemberg“, der von Thomas Baur und Wilfried Lang geleitet wird.  Sie interpretierten überwiegend zeitgenössische Chormusik und beendeten ihren ausgezeichneten Vortrag mit „Toast pour le nouvel an“, einem Rossini-Chorstück. Aus der „Ethno-Mass for Peace“ von Lorenz Maierhofer trug der Projektchor des Eugen-Jaekle-Gaues unter der Leitung von Susanne Behounek wichtige Texte des ermordeten Erzbischofes Arnulfo Romero und des Indianerhäuptlings Seattle vor. Den fulminanten Schluss gestalteten die rund 400 Sängerinnen und Sänger auf der Bühne und das überraschend gut besetzte Auditorium im Theodor-Heuss-Saal der Harmonie gemeinsam und überzeugend mit Pete Seegers „We shall overcome“. Dr. Karl Buschhoff dankte allen, die an diesen beiden Konzerten beteiligt waren und meinte, dass der Funke übergesprungen sei und durch diese Veranstaltung die Freude am chorischen Singen vermittelt werden konnte. Ein besonderes Dankeschön richtete er an die Moderatorin der beiden Konzerte, Gauchormeisterin Susanne Behounek, für ihre erfrischenden Einführungen in die Chorwerke und an die Chorleiter der über 60 beteiligten Chöre, die bereit und willens waren, das gemeinsame Chorprojekt mitzutragen. Herzlich dankte er Gauchormeisterin Susanne Behounek und dem Musikbeirat des Eugen-Jaekle-Gaues, die das Projekt seit drei Jahren vorbereitet hatten. „Es ist wiederum gelungen“, so der Gauvorsitzende, „Tradition und Moderne gekonnt zu verbinden und zu vermitteln“. Ein extra Dankeschön galt der Gaujugendchorleiterin Birgit Lutz; mit ihr und dem von ihr geleiteten Gaujugendchor sei erstmals auch der Jugendchorbereich bei einer solchen Gauveranstaltung vertreten gewesen, meinte Buschhoff. Ganz herzlich bedankte er sich bei der Gaugeschäftsführerin Petra Kempf – sie hatte die hauptsächliche organisatorische Vorarbeit geleistet – und bei seinen Stellvertretern Martin Balle und Sieger Götz; vor allem letzterer hatte überall helfend und unterstützend diese Veranstaltung mitgetragen und habe sogar seine Geburtstagsfeier zurückgestellt und sei mit nach Heilbronn gefahren. 

Den beiden Konzerten vorausgegangen war ein vormittäglicher Stehempfang im Sitzungssaal des Heilbronner Rathauses, bei dem Repräsentanten aus Politik und Stadtverwaltung die wichtige kulturelle Arbeit der Gesangvereine für das Gemeinwohl betonten. Kulturbürgermeister Harry Mergel stellte dabei die Stadt Heilbronn vor; Heilbronns CDU-MdB Thomas Strobl richtete an die Vertreter der Ostalbvereine ein Grußwort. Umrahmt wurde der Empfang vom „Jungen Kammerchor Ostwürttemberg“ unter der Leitung von Thomas Baur und Wilfried Lang. Dr. Karl Buschhoff dankte der Stadt Heilbronn für die Einladung zum Sektempfang – organisiert hatte diesen der stellvertretende Gauvorsitzende Martin Balle. 

Hermann Sorg, Gaupressereferent


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