Chorleben - S-Chorverband

Chöre 50+

„Jeder Chor muss unterstützt und gefördert werden.“

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 24.01.2011, Chöre 50+, Frauenchöre, gemischte Chöre, Jugendchöre, Männerchöre, sonstige Chöre, Vereinsführung, Kommentare geschlossen

Chorwettbewerbe, Sponsoring und die globale Reiselust

Gemessen an den Fußballmannschaften und ihren Fans haben Chöre in Sachen Reiselust noch einiges nachzuholen. Dass Chorreisen heute mehr sein können als städtepartnerschaftlicher Stimmaustausch, ist vor allem unserem Interview-Partner Günter Titsch und der von ihm aufgebauten  Organisation Interkultur aus Pohlheim zu verdanken, die in Sachen Chorreisen und Chorwettbewerbe in den letzten 20 Jahren zum „Global Player“ geworden ist.

SINGEN: Vietnam, Budapest, Venedig, Reno (USA), Linz, Graz, Wernigerode, Rom und Malta sind im Jahr 2011 die Veranstaltungsorte von Festivals und Wettbewerben, die Ihr Unternehmen zielstrebig und erfolgreich aufgebaut hat. Damit haben Sie ganz wesentlich zum Chor-Boom der letzten 15 Jahre beigetragen. Wird dieser Boom anhalten oder langfristig nur eine Welle der Begeisterung sein, die in ein paar Jahren vielleicht wieder abebbt?

Günter Titsch: Wie man weiß, bin ich selber ein passionierter Chorsänger und lebe in der Gemeinde mit den meisten Chören Deutschlands (Pohlheim bei Gießen) In den 80er Jahren ergab sich für mich eine ganz andere und neue Aufgabe: Singen im Chor schafft Frieden durch Begeisterung! Gibt man den Chorsängern einen spannenden Wettstreit und Auftritt auf einer internationalen Bühne, wird ihre Musik zu einer alle Grenzen überschreitenden Verbindung zwischen den Völkern!

Aber das ist nicht alles. Es hat sich in den Jahren gezeigt, dass der persönliche Kontakt zu den Chorsängerinnen, Chorsängern und den Chorleitern eine entscheidende Rolle spielt. Wir möchten nicht nur tolle Wettbewerbe und Festivals veranstalten und anbieten, sondern auch die Anregungen und Wünsche unserer Teilnehmer in die verschiedenen Konzepte mit einbauen. Als Beispiel nenne ich die Ihnen World Choir Games, (WCG). Wir haben es mit dem neuen Konzept geschafft, dass  Chöre mit und ohne Wettbewerbserfahrung Spaß am Singen und Teilnehmen haben. Das Resultat der letzten Jahre zeigt, dass die Motivation zu singen und gerade im Chor zu singen immer weiter steigt. Selbst in der breiten Bevölkerung und in den Medien wächst das Interesse für Chormusik. weiterlesen »


Große Attraktion: Eröffnung eines Lieder-Wanderweges

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 9.10.2010, Chöre 50+, Chorverband Ludwig Uhland, Eltern-Kind-Musik, Frauenchöre, gemischte Chöre, Jugendchöre, Kinderchöre, Männerchöre, sonstige Chöre, Kommentare geschlossen

Zehn Liedertafeln am Wanderweg im Chorverband Ludwig UhlandLudwig Uhland-Wanderweg im Chorverband Ludwig Uhland wurde bei herrlichem Herbstwetter eröffnet.

Große Beachtung und Aufmerksamkeit fand die Eröffnung eines Lieder-Wanderweges im Chorverband Ludwig Uhland, der vom Schloss Hohentübingen bis zur Wurmlinger Kapelle verläuft. Anlässlich des 90jährigen Jubiläums des Chorverbandes hatte Präsidentin Irmgard Naumann diese Idee, die von den Verantwortlichen im Chorverband und den Vereinen begeistert mitgetragen wurde. Zur Eröffnung im Schloss Hohentübingen konnte Irmgard Naumann dann auch viel Prominenz aus Politik, Kultur und der Tourismusbranche vorstellen. Ein Projektchor unter Leitung von Sibylle Brückel umrahmte die ersten Ansprachen, die sich dann bei der Enthüllung aller zehn Liedertafeln fortsetzten.

Zunächst konnte Irmgard Naumann die Designerin und Gestalterin der Tafeln, Susanne Wahl, vorstellen. Susanne Wahl wiederum führte in ihrer Rede ein Gespräch mit Ludwig Uhland, dem sie bei ihrer Arbeit an den Liedertafeln sehr nahe gekommen war. Sie erhielt großen Beifall und später bei der Besichtigung der großartig gestalteten Liedertafeln viel Anerkennung für ihre Mitwirkung an diesem Projekt.

Mehr als 400 Wanderfreunde, Sängerinnen und Sänger aus den Chören und ihre Angehörigen machten sich nun auf den Weg, bei der Enthüllung der Tafeln dabei zu sein. Jedesmal gab es Grußworte zu hören, die mit großem Interesse verfolgt wurden. Von jedem Redner wurde die Idee zu diesem Liederweg als großartige Idee gewürdigt, sei dies doch wirklich eine neue Idee, einen deutschen Dichter zu ehren, dessen Werke von bedeutenden Komponisten vertont wurden. An jeder Tafel wurde das betreffende Lied vom Ludwig Uhland-Chor unter Leitung von Chormeister Jürgen Knöpfler gesungen und hier erwies sich vor allem der Wald als wunderbarer Konzertraum mit beeindruckender Akustik.

Über Schäfers Sonntagslied, Abreise, Es zogen drei Burschen, Frühlingsfeier, Der weiße Hirsch und andere Lieder kam die Wanderschar dem Ziel immer näher. Mit Blick auf die Wurmlinger Kapelle hörte man nun endlich das unvergessene Lied „Droben stehet die Kapelle“, das gemeinsam mit allen Anwesenden wiederholt wurde. „Der gute Kamerad“ direkt bei der Kapelle bewegte alle sehr und endlich landete man unter einem alten Apfelbaum am Ende des Wanderweges und hörte hier noch „Bei einem Wirte wundermild“.

Die Tourismusverbände zeigten sich erfreut über diesen Liederweg, der offensichtlich einmalig im Land ist. Gäste werden durch Wanderkarten und Werbematerial auf den Weg hingewiesen. Besonders aber sind Chöre, Chorfamilien, Sängerinnen und Sänger eingeladen, hier die Erinnerung an den Dichter Ludwig Uhland zu pflegen und sich oft längst vergessene Lieder in Erinnerung zu rufen. (Text und Fotos: Fahr)


Am Ende bleibt die Emotion

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 9.02.2010, Chöre 50+, Fortbildungen, Kommentare geschlossen

Singen mit Demenzkranken – Eine Einführung von Katrin Schwarz

Die Gesellschaft hat die Jugend entdeckt. Tatsächlich und als Postulat der Jugend als immerwährend und ewig. Das Dogma der Aktivität, der Flexibilität, der Fitness, des Interesses an allen möglichen und unmöglichen Dingen von Kindesbeinen an bis ins hohe Alter hat uns fest im Griff. Der Markt der Kindheit und Jugend ist riesig: Kulturanbieter, Freizeitaktivitäten, ganze Wirtschaftszweige (angefangen bei der „Hochkultur“, endend bei eher profanen Dingen wie Spielzeug, Bekleidung bis hin zum Tourismus). Das hat nämlich Zukunft.

Der Markt der postulierten Jugendlichkeit auch. Silversurfers, das 3. und 4. Leben, die Generation der Grauen, welche die Welt bereisen und keinen Kulturevent auslassen. Die gleichen Angebotspaletten wie für die Kleinen, adaptiert für die Bedürfnisse der älteren Großen. Das hat nämlich auch Zukunft. Mitmachen kann man, solange man fit, mobil, aktiv ist, mithalten kann, den anstrengenden Anforderungen, die man selbst/die Gesellschaft an einen stellt, gewachsen ist.
Kann man das nicht mehr, zeigt man sich besser nicht mehr. Zeigt man sich zwangsläufig nicht mehr. Darf man sich nicht mehr zeigen?

Da bereitet der Anblick von Tante Else, die leicht bekleidet in Nachthemd und Hausschuhen durch die Fußgängerzone spaziert, schon Schwierigkeiten. Weil sie einfach nicht mehr weiß, wie man normalerweise durch die Fußgängerzone geht. Oder was eine Fußgängerzone überhaupt ist. Oder Oma, die im Pflegeheim vor sich hindämmert. Die vergessen hat, dass sie Oma, Mutter, Ehefrau war, die ihre eigenen Kinder nicht mehr erkennt, die in Unkenntnis ihrer eigenen Identität in die Grauzone der Selbstvergessenheit geraten ist, in der nicht mehr viel von der früheren Person erkennbar ist.

Nicht mehr von der Person. Aber vom Mensch. Und wir werden bei genauer Beobachtung immer wieder auf Elemente zurückverwiesen, die spezifisch menschlich, eine menschliche Eigenart sind. Der Mensch erscheint als gestalterisches, als schöpferisches Wesen, egal, wie es um die Gesamtleistungsfähigkeit bestellt ist. Ein singendes Wesen. Tief beeindruckend sind Zitate von Pflegekräften, auf die ich in der Vorbereitung für diesen Artikel gestoßen bin. Eines sei an dieser Stelle zitiert:

„Ein tief beeindruckendes Erlebnis während meiner Krankenpflegeausbildung war der Gottesdienst auf einer geriatrischen Station, bei dem ich hochbetagte Patienten, die ich aus dem Pflegealltag sonst nur mit starken körperlichen und geistigen Behinderungen kannte, plötzlich mehrere Strophen von Kirchenliedern fehlerlos singen hörte – Menschen, die ihre Erinnerung zu großen Teilen verloren hatten, über ihr eigenes Leben kaum mehr etwas wussten, manchmal noch nicht mal ihren eigenen Namen nennen konnten und bei der die Verständigung überwiegend nicht mehr über Sprache möglich war, beherrschten auf einmal lange Texte: das hatte was von einem Wunder!“ (Damman)

Musik bietet offensichtlich andere, weitreichendere Möglichkeiten, wo Sprache und Handlungserinnerung versagt. Das musikalische Gedächtnis scheint tiefer und fester verankert zu sein. weiterlesen »


1 Jahr „Singen mit Senioren“ in Poppenweiler

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 25.11.2009, Chöre 50+, Regionalchorverbände, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Kommentare geschlossen

Singen Mit Senioren > kurz SMS genannt <  ist die „Jüngste“ Abteilung im Gesangverein Eintracht e.V. in Poppenweiler (gegründet im September 2008), beherbergt mit Abstand aber die „Ältesten“ Stimmen im Verein.

Die Singfreudigen, mit einem Durchschnittsalter von 77 Jahren sind mächtig stolz, dieses Probejahr singend gemeistert zu haben. Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 15 – 16 Uhr trifft sich der kleine, feine Chor im Saal der Zehntscheuer in Poppenweiler. Volkslieder, Schlager aus alten Zeiten, Schunkellieder und Lieder im Jahres-Kreislauf stehen immer auf dem Programm.

Um mehr Klangfülle im SMS-Chor zu erreichen, wird noch die eine oder andere mutige singfreudige Stimme zwischen 65 und …!!! gesucht. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich!

Fragen zum SMS-Chor beantworten wir gerne unter Tel. 07144 807240.

Schnuppern Sie mal bei uns rein! Wir freuen uns auf Sie!

Gisela Bura


Hilfe für die Stimme im Alter

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 14.06.2008, Chöre 50+, Chorgattung, Fortbildungen, Singen und Stimme, 1 Kommentar

bengtson-opitz.jpg Prof. Elisabeth Bengtson-Opitz ist Autorin des Buches

Dass sich die Stimme im Alter verändert, merkt fast jeder, der die 50 überschritten hat. Meistens stehen Sänger und Chorleiter diesem Phänomen hilflos gegenüber.  Vor allem Sopranstimmen leiden darunter, wenn sie plötzlich in den Alt versetzt werden. „Das ist eben so“ heißt es dann.

Auf dieses Buch haben nicht nur zahlreiche Chöre und ihre Chorleiter gewartet, sondern auch die Sängerinnen und Sänger dieser Chöre.  Viele unserer Traditionschöre haben erfreulicherweise einen hohen Altersdurchschnitt. Denn wenn Sänger/innen mehr als 50 Jahre im Chor singen, dann zeigt das, wie wichtig ihnen dieses Hobby ist. Mit dem Alter ändert sich auch die Stimme. Elisabeth Bengtson-Opitz, Gesangsprofessorin an der Musikhochschule Hamburg, ist Spezialistin für älter werdende Stimmen und hat soeben das Buch „Anti-Aging für die Stimme“ veröffentlicht. SINGEN sprach mit ihr.

anti-aging-buchcover.jpg

SINGEN: Ihr Buch „Anti-Aging für die Stimme“ nennt sich im Untertitel „Handbuch für gesunde und glockenreine Stimmen“.  Gesundheit ist die eine, die „glockenreine“ saubere Intonation die andere Sache.  Inwiefern hängen Intonationsprobleme mit den Stimmveränderungen zusammen?

Bengtson-Opitz: Da im Alter Muskeln, Bänder, Sehnen usw. ihre Elastizität und Spannkraft  stufenweise verlieren, kann es schwierig werden, während des Singens die richtige Einstellung zu finden und zu erhalten – man singt zu tief.  Dem kann man entgegenwirken durch gezieltes und regelmäßiges Training. So wie man beispielsweise die Beinmuskulatur dehnen und ohne viel Aufwand trainieren kann, lässt sich das auch mit der für die Stimmgebung notwendigen Muskulatur erreichen. Das bedeutet gezieltes Atemtraining und Training der Muskulatur der Ansatzräume.

Intonationsschwierigkeiten bei älteren Menschen können allerdings auch an vermindertem Hörvermögen liegen. Das Ohr verliert im Laufe des Lebens die Fähigkeit, Obertöne zu hören. Wenn das eintritt, wird sauberes Singen schwierig. Es gibt zwei Möglichkeiten, dieses etwas abzumildern: ein GUTES, MODERNES Hörgerät oder Spezialtraining durch Sensibilisierung des kinästhetischen Empfindens. Oft kommt beides in Frage.

SINGEN: „Anti-Aging für die Stimme ist kein Zaubermittel“ schreiben Sie, „sondern ein Weg“.  Wie sieht dieser Weg aus?
Bengtson-Opitz: Der Weg besteht aus diszipliniertem Training der für das Singen wichtigen Muskulatur. Viele Chorleiter nehmen an meinen Kursen teil in der Hoffnung, zwei bis drei neue Übungen zu lernen, womit sie ihren zu tief singenden, zu viel tremolierenden Chor mit hohem Altersdurchschnitt zum Schönklang bringen können. Das ist ein törichter Wunsch.  Lebenslange schlechte Singgewohnheiten lassen sich nicht mit zwei bis drei Übungen verbessern. Ein kompetenter, engagierter, wissender Chorleiter kann aber durch bewusstes Training seinen alten Chormitglieder zu einem neuen Singverhalten verhelfen – mit Geduld und mit genauer Kenntnis darüber, wie die Stimme funktioniert.
SINGEN: Ihr Buch thematisiert nicht nur, es handelt auch und bringt neben dem theoretischen Teil  eine Menge hilfreicher Übungen, sowohl für die Körperarbeit wie für Atmung und Stimme. Dank der zahlreichen Abbildungen ist es eigentlich für jeden Sänger ein Muss, nicht nur für Chorleiter. Welche Bedeutung der Körper und die Körperhaltung für das Funktionieren der Stimme bei älteren Menschen haben, macht die aktive Sängerin, Diplomsportlehrerin und Sporttherapeutin Sophie Opitz im 2. Kapitel Ihres Buches deutlich. „Die Körperhaltung wird von unten nach oben aufgebaut“ ist ein wichtiger Satz, der nichts anderes besagt, als dass der Sänger auch „mit den Füßen singt“.
Bengtson-Opitz: „Der Sänger singt auch mit den Füßen“. Man hat in Sängerkreisen immer die Ausdrücke „durchlässig sein“, „auf dem Körper singen“ benutzt. Damit hat man den intuitiven Eindruck gehabt, dass der ganze Körper am Singen beteiligt ist.  Der Laie hat diesen Ausdruck nicht verstehen können, weil sein Organismus nicht so trainiert ist, dass er eine Koordination der Funktionskreise erlaubt. Durch ganz gezieltes Körpertraining verbessern wir die für das Singen notwendige Zusammenarbeit verschiedener Körperteile: Atembereich (umfasst den ganzen Rumpf), Kehlkopfbereich und Ansatzräume. Körperlich betrifft dieses die Lendenwirbelsäule, die Brustwirbelsäule, die Halswirbelsäule – also die ganze Wirbelsäule und die von ihr abhängige Muskulatur.

SINGEN: Singen und das Gesungene bilden eine untrennbare Einheit. Mit dem Alter ändern sich die Lieder, sagt man. Brauchen wir eine neue Chorliteratur für Senioren? Oder was soll ich singen und was nicht, wenn sich meine Stimme zu verändern beginnt?

Bengtson-Opitz: Nein, wir brauchen keine neue Chorliteratur für Senioren. Älteren Menschen steht das ganze wunderbare alte, deutsche Literaturgut zur Verfügung. Ältere Menschen kennen noch die herrlichen alten Lieder, die Herder, Brentano und Achim von Arnim gesammelt haben. Ein Schatz! Ein wertvolles Kulturgut! Jahrhunderte alte Lieder mit einem zeitlosen Inhalt! Leider ist das alte Liedgut durch den Missbrauch des Verbrechers Hitler und Consorten in Verruf geraten. Dadurch ist ein irreparabler Schaden entstanden. Deutschland hat als erste Nation in der Welt seine Lieder verloren und die Fähigkeit zu ganz normalem Singen im Alltag. Also mögen doch die Senioren diese Lieder singen! Sie kennen die Lieder und lieben sie. Ausserdem gibt es unzählige Werke, die Senioren leicht bewältigen können.

SINGEN: Eine gesunde Stimme gibt Selbstbewusstsein und ist gleichbedeutend mit einer kraftvollen Persönlichkeit. Es geht also nicht nur um die singende Stimme, sondern um das Fenster des Menschen nach außen und nach innen. Depressionen gehen bekanntlich einher mit einer akuten Stimmschwäche. Ist Anti-Aging auch ein wenig „Healing“ für den Menschen?

Bengtson-Opitz: Ja – Anti-Aging ist ein Healing für den Menschen!!!!!
Ein Mensch, der frei strömend singen kann, kann auch frei strömend leben. Blockaden lösen sich, das Wohlbefinden steigert sich – die Persönlichkeit befindet sich „im Lot“.
Prof. Elisabeth Bengtson-Opitz:
Anti-Aging für die Stimme
Ein Handbuch für gesunde und glockenreine Stimmen

Co-Autorin: Sophie Opitz
Mit Illustrationen von: Volker Kriegel, F. W. Bernstein und Holger Vanselow
und Gedichten von Robert Gernhardt und Gulle Bruns

Dieses Buch richtet sich vor allem an Chorleiter, deren Chormitglieder zum größten Teil über 50 Jahre alt sind, aber gerne weiterhin im Chor singen möchten, und natürlich an die Sängerinnen und Sänger selbst, die aktiv etwas für ihre Stimme tun wollen – denn: Wer aktiv etwas tut, erhält sich seine Stimme buchstäblich bis zum letzten Seufzer!

„Anti-Aging für die Stimme“ ist ein Handbuch für eine gesunde Stimme auch im Alter. SINGEN wird das Buch in seiner Juli-Ausgabe vorstellen. Von September bis November erhalten Sie dann jeweils ganzseitige Einblicke in Ideen und Struktur des Präventionsprogramms „Anti-Aging für die Stimme“, das zum Patent angemeldet ist.

Das Buch kostet 18 €, ist erhältlich über den Verlag Edition Omega, E-Mail bestellungen@edition-omega.de oder  www.edition-omega.de oder Fax 04238-943613 oder an die Postadresse:Eschweg 12, 27308 Kirchlinteln


Singen mit älteren Menschen – Literaturliste

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 27.05.2008, Chöre 50+, Singen und Stimme, 2 Kommentare

Tageszentrum am Geiersberg, Wetzlar:
Verschiedene Liederbücher (Volkslieder, Fahrtenlieder, Weihnachtslieder, Stimmungslieder, Schlager der 20er bis 40er, Schlager ab 45, Kirchenlieder) im Großdruck, ohne Noten; dazu gibt es Begleit-CDs mit und ohne Führungsstimme. Tel: 06441/43742, Homepage: www. tageszentrum-am-geiersberg.de

Liederbuch „Wo man singt, da laß dich ruhig nieder“, Ev. Heimstiftung, ISBN: 3-929912-14-7,
Homepage: www.ev-heimstiftung.de (8,50€)

„Kein schöner Land“, 2 Bände, Großdruck, mit Noten, z.T. mehrere Lieder auf einer Seite,
Strube Verlag / 1.Band ISBN: 3-89912-027-2 / 2. Band ISBN: 3-89912-026-4

„Singen mit Spaß“, Komplettpaket: Handbuch für Leiter, CD, Liederbücher im Großdruck mit Noten,
Schott ISBN: 3-7957-5608-1, Homepage: www.schott-musik.de

„Lieder aus meiner Heimat“, Paket: Handbuch, CD, Liederbücher im Großdruck mit Noten,
Schott ISBN: 3-7957-56605-7, Homepage: www.schott-musik.de

„Freude am Singen“,
Sammlung beliebter Lieder mit Akkordsymbolen und Anmerkungen zu jedem Lied
Schulz-Kirchner Verlag – ISBN: 3-8248-0170-1

„Musik im Leben älterer Menschen“, Inge Latz,
Dümmlers Verlag – ISBN: 3-427-58586-7

„Mit Musik Demenzerkrankte begleiten“,
Mechthild Hamberger, Deutsche Alzheimer Gesellschaft
Homepage: www.deutsche-alzheimer.de

Tanzanleitungen und CDs des Bundesverand Seniorentanz e.V., Bremen, Tel: 0421/441180

„Musik erleben und gestalten mit alten Menschen“,
Heidrun Harms, Gaby Dreischulte, Urban und Fischer, ISBN: 3-437-45036-0 (mit CD)

„Beschäftigung mit alten Menschen“, Gisela Mötzing, Urban und Fischer, ISBN: 3-437-46500-7

„Musizieren mit dementen Menschen“, Ratgeber für Angehörige und Pflegende, gerontologische Reihe Reinhardt Verlag, ISBN 3-497-01877-5 (mit CD)


Auf der Suche nach dem verlorenen Klang

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 15.05.2008, Chöre 50+, Chorverband Friedrich Schiller, Männerchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Männerchöre sind ebenso wenig altmodisch wie eine Silbermannorgel, ein Barockorchester oder ein Jagdhorn. Ihr Klang hat Musikgeschichte geschrieben, ihre Lieder haben Millionen von Menschen berührt und begeistert. Mozart, Beethoven, Schubert, Mendelssohn, Schumann, Brahms, Wagner, Gounod, Verdi… und immer wieder Friedrich Silcher. Millionen Sänger, vor allem Männerchöre haben in den zurückliegenden 175 Jahren seine Lieder gesungen. Im heutigen Medienzeitalter würde er gleichrangig neben den Beatles, ABBA und Andrew Lloyd Webber stehen. Nur die starken Männerchöre von einst werden immer weniger. Was liegt näher als der Wunsch und der Versuch, dem Klangrausch von einst wieder ein Stück näher zu kommen und wenigstens 50 Männerchöre von heute zu einem gemeinsamen Singen zu vereinen.

1000 Männer singen SILCHER. Es geht um keinen Rekord fürs Guinnesbuch der Rekorde, sondern um  dieses unvergleichliche Gefühl, Teil von einem großen Ganzen zu sein. Männerchorsätze sind zeitlos, Männerchöre leider nicht. Über 600 Männerchöre hat der Deutsche Chorverband in den letzten 10 Jahren verloren, Tendenz: weiter steigend. Einst stolze Männerchöre mit dreistelligen Mitgliederzahlen singen heute mit rund 20 Sängern. Weil 20 Tenöre und Bässe aber nicht den Klang bieten können wie 60, 80 und mehr Sänger, kennen viele junge Männer den Klang auch nicht. Damit fehlt den meisten Männerchören in unserem Land das klingende Argument fürs Singen im Männerchor. 
„sicherSILCHER“ macht sich auf die Suche nach dem verlorenen Klang und nach dem überwältigenden Klangerlebnis „Männerchor“. Gesungen werden zwölf der bekanntesten und der beliebtesten Männerchorsätze von Friedrich Silcher. Das Pianissimo wird so zart sein wie das Rauschen des Windes, und das  Fortissimo bis Stuttgart zu hören sein. Ein Ereignis, auf das es sich schon vorher in der Singstunde zu proben lohnt!

Ereignis wird all dies beim Landes-Musik-Festival in Bietigheim-Bissingen
Samstag, 28. Juni 2008, 16-17 Uhr Bürgergarten, vor dem Enz-Pavillon
beim Jeder-Kann-Mitmachen-Konzert für alle Männer und Männerchöre sicher SILCHER


©2020 - Chorleben - Weblog des Schwäbischen Chorverbandes, Fritz-Walter-Weg 19 70372 Stuttgart, Tel: 07 11 / 46 36 81Die Seite für alle Sänger und Sängerinnen - Chöre, Chorvereine, Chorverbände - Kontakt - Impressum - AGB - Datenschutz Projekt: agentur einfachpersönlich