Chorleben - S-Chorverband

April 2020

Neues Sounddesign von Vocals on Air

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 27.04.2020, Chorgattung, Nachwuchsarbeit, Regionalchorverbände, Singen und Stimme, Themen, Kommentare geschlossen

Nach mittlerweile 8 Jahren und rund 173 Sendungen haben die Redaktion und der Schwäbische Chorverband beschlossen: Vocals on Air brauchen ein neues Sounddesign! Und nach knapp einem halben Jahr ist es nun endlich soweit. Ab der 175. Sendung wird Vocals on Air ganz frisch und neu klingen. In der aktuellen Sendung bekommt ihr erstmals einen Vorgeschmack auf den neuen Sound und erfahrt von Vocals-on-Air-Redakteurin Helene Conrad, wie die Neugestaltung entstanden ist.

Redaktion: Helene Conrad
Moderation: Holger Frank Heimsch

Weitere Podcasts und Infos unter www.vocalsonair.de


Pressemitteilung: Chorverbandstag des Schwäbischen Chorverbands (SCV) in Ulm

Johannes Pfeffer, 27.05.2014, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Präsident Dr. Eckhart Seifert: Ganztagesschule braucht einen vereinsfreundlichen Zuschnitt

Ulm, den 18. Mai 2014
Beim Chorverbandstag des Schwäbischen Chorverbands (SCV) am Sonntag, 18. Mai in Ulm haben sich die 205 Delegierten mit der Situation der Laienmusik und der Gesangsvereine im Land befasst. Moderne Angebote im Chorgesang sowie die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sind die Schwerpunkte der Arbeit des zweitgrößten Laiensängerverbands in Deutschland.

Präsident Dr. Eckhart Seifert forderte die Mitgliedsvereine des SCV auf, in den Bemühungen, Jugendliche für das Singen im Verein zu begeistern, nicht nachzulassen. Im Zusammenhang mit den Plänen der Landesregierung, die Ganztagsschule auszubauen, appellierte er an sie, sich auf lokaler Ebene für einen vereinsfreundlichen Zuschnitt der Ganztagesschule stark zu machen. „Natürlich lernen die Kinder in der Schule, aber Lebenserfahrung aus eigenem Tun gibt es dort nicht“, so Dr. Seifert.

Gegenüber der Landesregierung setzten sich der Landesmusikverband als Interessensvertretung der Laienmusik und mit ihm der Schwäbische Chorverband dafür ein, dass die Rahmenbedingungen das lebendige Vereinsleben nicht ersticken, so Dr. Seifert in seinem Bericht. Als Erfolg verbuchte der Präsident dabei, dass mit den neuen Bildungsplänen in der Grundschule Musik wieder als eigenständiges Fach eingeführt werden soll. weiterlesen »


A-Cappella-Award Ulm für Muttis Kinder

Johannes Pfeffer, 7.10.2013, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Muttis Kinder, Foto: JoP

Muttis Kinder sind der große Sieger des A-Cappella-Award Ulm 2013. Das A-Cappella-Trio aus Berlin und Dortmund ersang sich den ersten Preis der Jury sowie den Publikumspreis im ausverkauften Kulturzentrum Roxy. Mit ihrem „subtilen Humor“ und ihren „kreativen Arrangements“, wie Jurymitglied Henrik Wagner es beschreibt, hatten sie auf voller Linie überzeugt. Die Komik ihrer Auftritte ist nicht schnell und aufdringlich, sie schwingt unterschwellig mit und kommt nach und nach, dafür umso stärker, zum Ausbruch. Jan Bürger, der den Publikumspreis verlieh, zeigte sich zufrieden, dass das Publikum mit der Jury einer Meinung war. Dies spricht auch für das fachkundige Publikum in Ulm, wie Projektleiterin Rita Hebenstreit betont, denn auch in den letzten beiden Wettbewerben war dies der Fall. Das Siegerensemble Muttis Kinder ist am Donnerstag, 16. Januar 2014 im Preisträgerkonzert im Roxy nochmals zu hören.

Bliss, Foto: JoP

Den zweiten Preis der Jury verlieh Reinette van Zijtveld-Lustig an das züricher Sextett Bliss. Van Zijtveld-Lustig beschrieb die Gruppe als „charmant“ und „unglaublich professionell“. Ob die für die Jury mitgebrachten Ricola und Schweizer Schokoladen die Entscheidung beeinflusst haben, sei dahingestellt. Nötig hätten es die sechs mit ihren authentischen Rock-n-Roll und Hard-Rock Imitationen nicht. Ihr kräftiger, klarer Männerstimmensound und der Hüftschwung überzeugten allemal.

Insgesamt ergab sich durch den krankheitsbedingten Ausfall von Sjaella ein leichter Männerüberhang bei den Ensembles. Lediglich Peter and the Wolvettes bildeten hier eine Ausnahme. Peter ist die Beatmaschine für drei ABBA singende Damen.

Den Auftakt des Abends bildeten mundial aus Hamburg, die den Anspruch erheben den tiefsten Bass des Nordens in der Band zu haben und sich beim starken Nebel in Ulm sehr wohlfühlten. Mit ihren Hip-Hop und Reaggae Stücken schafften sie einen schnellen Draht zum Publikum und haben dieses perfekt in den Abend hineingerissen. weiterlesen »


Gewinner des Chorpreises Deutscher Sprache 2013

Johannes Pfeffer, 11.07.2013, Jugendchöre, Kinderchöre, Kommentare geschlossen

Im Rahmen der Schulchortage wurde Anfang Mai der Chorpreis Deutscher Sprache vergeben. Dabei gingen die ersten Preise alle an Chöre aus dem Verbandsgebiet des Schwäbischen Chorverbandes.

  • 1.Chorpreis: Neuer Kammerchor des Schiller-Gymnasiums Heidenheim, Leitung: Thomas Kammel
  • 2.Chorpreis: Kammerchor des Kopernikus-Gymnasiums Wasseralfingen, Leitung: Thomas Baur
    Chor des Theodor-Heuss-Gymnasiums Mühlacker, Leitung: Regina Pitter-Eberle
  • 3. Chorpreis:Kammerchor des Mönchsee-Gymnasiums Heilbronn, Leitung: Claus Hutschenreuther
  • Grundschulpreis: Chor der Markgrafen-Grundschule Altensteig, Leitung: Johanna May

Wir gratulieren allen Gewinnern. In einer der nächsten Radiosendung „Vocals on Air“ werden wir über den Chorpreis berichten.


Jetzt bewerben für den A-Cappella-Award Ulm 2013

Johannes Pfeffer, 19.03.2013, Chorpraxis, Jugendchöre, Kommentare geschlossen

Nach dem Erfolg der Jahre 2008 und 2010 findet in diesem Jahr erneut der A-Cappella-Award Ulm statt. Der Wettbewerb wird am 6. Oktober 2013 im Roxy in Ulm ausgeführt. Teilnehmen können Vokalensembles ohne Instrumentalbegleitung mit drei bis acht Mitglieder, sowohl technisch verstärkt, als auch rein akkustisch. Die Bewerbung ist bis zum 12. April 2013 über die Internetseite möglich. Den Teilnehmern winken Geldpreisen in Höhe von insgesamt 6.000 €, sowie ein honoriertes Preisträgerkonzert für das erstplatzierte Ensemble.

Weitere Informationen auf der Internetseite des Wettbewerbes.

Den letzten Wettbewerb 2010 gewann das Ensemble JuiceBox aus Hannover. JuiceBox sangen vier selbstkomponierte englischsprachige Songs, die das Publikum zu Beifallsstürmen hinrissen. Bei ihrem dritten Song „On my own“ jubekte das Publikum zu Beatboxgeräuschen und dem „E-Gitarren-Solo“ von Lucia Schäfer. Auch der vierte Song „Sputnik“, der ohne Text war und mit eingehender Beatbox-Rthythmik, brachte das Publikum zum lachen und applaudieren. Die Jury begründet ihre Preisvergabe so: „JuiceBox hat uns am meisten überzeugt durch die unglaubliche Vielfältigkeit ihrer eigenen Songs. Sie sind kurzweilig und abwechslungreich. Der groovende Bass war fantastisch und die Percussion war perfekt.“Eine Meinung, die das Publikum teilte.


Die Zukunft gehört den singenden Kindern und der Jugend

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 2.03.2011, Chorverband Ulm, Nachwuchsarbeit, Singen und Stimme, 1 Kommentar

Jahreshauptversammlung des Chorverbandes Ulm am 26.02.2011 in Berghülen (Alb-Donau-Kreis).

Wie ein roter Faden tangierten anstehende, jugendpflegerische Aufgaben immer wieder die unterschiedlichsten Tagespunkte.

Der Reihe nach:

  • Bernd Mangold, Bürgermeister in Berghülen. „In meiner Jugend“ schwärmte er, „habe ich die Erfahrung gemacht, wie schön singen ist. Frühzeitige und stete Pflege der Musik beflügelt das körperliche und seelische Wohlbefinden, die innere Harmonie“.
  • Wolfgang Zeitler, Vorsitzender des Chorverbandes Ulm. Er setzte nach nur kurzer Begrüßung und geschäftlich bedingter Regularien, seine Akzente auf die Jugendarbeit in den Vereinen. „Es ist wichtig, starre Strukturen aufzubrechen, Netzwerke zu nutzen, die Jugend einzubinden. Der Verein muss bereit sein, neue Wege zu gehen, Ideen für die Zukunftsgestaltung zu finden, interessante Vorschläge zum Beispiel aus dem Bereich der Musik- und Sportvereine zu überdenken, an Lösungen zu arbeiten — denn die Jugend will singen“!
  • Jürgen Schure, Schriftführer. In Anlehnung an den Geschäftsbericht 2010 kommentierte er in seiner Kurzfassung: „Da es in der heutigen Zeit kaum noch zur Gründung eines Chores im Erwachsenenbereich kommt, sind die Mitgliedsvereine aufgerufen, das Augenmerk mehr auf den Kinder- und Jugendbereich zu lenken. Das Fortbestehen unserer Vereine hängt in Zukunft von der heutigen Jugendarbeit ab“. weiterlesen »

34. Chorpraxis des Chorverbandes Ulm

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 24.11.2010, Chorverband Ulm, 2 Kommentare

Das Interesse an der Chorpraxis war – wie in den 33 Jahren zuvor – unvermindert groß. Ein Zeichen dafür, dass sich diese Weiterbildung des Chorverbandes Ulm nach so langer Zeit nicht „totgelaufen“ hat. Die Zahlen sprechen für sich: insgsamt 250 Anmeldungen, davon etwa 150 Teilnehmer für zwei gemischte Chöre und einen Männerchor, ca. 70 Interessierte für einen jungen Chor (sehr erfreulich!) und etwa 30 Chorleiter. Der Schwerpunkt des Seminars lag auf der Aussprache deutscher Chorliteratur. Dies machte sich Walter Gropper, einer der fünf Dozenten, zu eigen. Die wichtigsten Ausspracheregeln demonstrierte er nicht nur am Text des „Erlkönigs“. Er hielt auch eine schriftliche Zusammenfassung für die Teilnehmer zum Mitnehmen bereit. Die Dozenten Wiltrud Reusch-Weinmann, im Schwäbischen Chorverband durch ihre intensive Arbeit bestens bekannt, und Chorleiter der „Ulmer Spatzen“, Hans de Gilde, setzten mit der Literatur „Wach auf, meins Herzens Schöne“, „Heilige Nacht“ oder mit „Es blühen die Maien“ und „Il est né, le divin Enfant“ (in deutscher Sprache) ihre Akzente auf den vorgegebenen Seminarinhalt. Joachim Brenn und Wilfried Maier als weitere Dozenten widmeten sich der neuzeitlichen Literatur, dem Rhythmus, der Bewegung und der Choreographie. Einige Titel „Half a minute“ oder „Take me to the water“.
Freude und Begeisterung waren unverkennbar, als sich die Teilnehmer am Ende des Seminars mit den Ergebnissen der 34. Chorpraxis im Foyer des Albert-Einstein-Gymnasiums Wiblingen verabschiedeten.

Gruppenbild mit Dame: die fünf Dozenten Joachim Brenn, Walter Gropper, Wilfried Maier, Wiltrud Reusch-Weinmann und Hans de Gilde


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