Chorleben - S-Chorverband

KonzertRevue 2022 „unterwegs…“ mit dem Männerchor Eglofs

Der Männerchor Eglofs ist gut „unterwegs…“

Am ersten November-Wochenende nach zwei Jahren Revue-Pause gab der Männerchor Eglofs  im Dorfstadel wieder eine KonzertRevue, welche musikalisch wie auch darstellerisch vom Allerfeinsten war. Das Publikum war zurecht begeistert und forderte eine Zugabe nach der anderen bei zwei Mal ausverkauftem Saal.

Eingebettet in das Thema „unterwegs…“ reichte das Spektrum der Darbietungen von mittelalterlichen Gesängen über die Klassik und den Jazz bis hin zur Pop- und Rock-Musik, ohne die Filmmusik und Beispiele von bekannten Liedermachern und Vokalensembles zu vernachlässigen. Mal festlich und getragen, mal heiter und frech, dann wieder nachdenklich stimmend und Erinnerungen wachrufend – hier passte die viel zitierte Aussage: „Für jeden war etwas dabei.“ Nicht zuletzt wurde zu vielen Texten die entsprechende Szenerie gezeigt.

Nachdem das Ziel des Unterwegsseins mit „Far Far Away“ bestimmt worden war, ging es bei Richard Karg sehr viel genauer. Er wollte mit seinem Fahrrad nach Berlin. Bis dieses jedoch gelang, mussten viele Umwege gemacht und interessanten Männern der Zeitgeschichte wie beispielsweise Nero und Beethoven begegnet werden. Im Laufe des Abends gesellten sich Urlauber und Hippies wie auch ein Steinzeitmensch und nicht zuletzt zwei Mönche hinzu.

„Viva La Vida“ war die Aufforderung, das Leben zu leben, und mit „Die Himmel rühmen“ dem Ewigen die Ehre zu erweisen. Mit „Baby, gleich sind wir da!“ war nicht Berlin gemeint, sondern das Baden in der Adria. Nicht ganz klar wurde es, ob nun Sie oder Er „keine Sterne in Athen“ oder lieber den „Schnaps in Sankt Kathrein“ den Vorzug geben wollte.  Der lateinische Hymnus „Ut queant laxis“ beruhigte auf jeden Fall die Gemüter.

Was nach der Pause Dirigent, Saxofonist und Gitarrist Sebastian Kaufmann und Sänger Hansjörg Jocham ermöglichten, das war „Zukunft kann keiner sehen“. Erst recht nicht, „Wenn es dunkel und kalt wird in Berlin“.

Berlin wartete schlussendlich mit der Erinnerung an die großartigen Comedian Harmonists auf. Noch einmal begab man sich in Gedanken in die „Bar zum Krokodil“, war sich erneut sicher, dass „Ein Freund“ das Beste ist, was es überhaupt gibt und abschließend mit „Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines bisschen Glück – und ich träum davon in jedem Augenblick.“

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