Chorleben - S-Chorverband

Ehrungsmatinee beim Gesangverein Eningen

„Wo Musik erklingt, wird Dunkelheit erhellt“ – passender hätte man die diesjährige Ehrungsmatinee des Gesangvereis nicht eröffnen können, war es doch der erste Auftritt nach gut zweieinhalb Jahren.

Und so wusste auch Gretel Lapp, Moderatorin der Veranstaltung, zu berichten, dass in diesem Jahr besonders viele Ehrungen auf dem Programm stehen, da auch die Jubilare aus den Jahren 2020 und 2021 heute ihre Urkunden erhalten sollen. Doch gibt es heuer nicht nur Einzeljubilare, auch der Frauenchor feiert dieses Jahr seinen 50sten. Mit „Que sera, sera“, bekannt von Doris Day, konnte der Frauenchor auch direkt sein Können beweisen.

Einen Mix verschiedener Stilrichtungen präsentierte anschließend music and more; flott ging es zu beim „Hello my Baby“, gefolgt von einem schwelgerischen „What a wonderful world“. Mit dem „Siyahamba“ ging es bis nach Afrika und mit dem „Halleluya“ stand sogar der Israelische Grand-Prix d’Eurovision von 1979 auf dem Programm.

Nun hieß es für alle anwesenden Geehrten: Bitte auf die Bühne kommen; und es war eine beachtliche Menge, die sich da eingefunden hat. Nun folgte der erste Ehrungs-Block mit den Jubilaren 5 bis 40 Jahre.

Für 5 Jahre Mitgliedschaft in der Chorjugend wurden geehrt: Juliana Eger, Selina Kehle, Hanne Morgenstern, Lene Morgenstern, Charlotte Trauschweizer. Bereits 10 Jahre Mitglied im Gesangverein sind Alissa Sautter, Carolin Zipper, Fabian Zipper.

Weiter ging es mit der Ehrung der Erwachsenen, hier geht es bei 20 Jahren Mitgliedschaft los: Für 20 Jahre aktive Mitgliedschaft wurde Simone Folberth mit einem Notenanstecker in Gold geehrt. Ebenfalls seit 20 Jahren Mitglied sind Anja Fähnrich, Birgit Heinrich, Rebecca Hummel. Hier erfolgte die Ehrung für förderne Mitgliedschaft; entsprechend der Statuten des Schwäbischen Chorverbandes gibt es eine Ehrung für aktives Singen dann, wenn über die gesamte Zeit, für die geehrt wird, aktiv im Chor gesungen wurde.

Für 30 Jahre aktives Singen erhielten Hanne Armbruster, Gisela Astfalk, Julia Landgraf, Matthias Maier, Hans Braun und Eberhard Geiger die Vereinsnadel in Silber. Ebenfalls seit 30 Jahren Mitglied, zeitweise auch aktiv im Chor, sind die fördernden Mitglieder Agnes Liegat, Joachim Fleischer, Julia Geiger, Albert Hässler, Nicole Kusche, Sabine Maier-Schulze, Tanja Schnizler, Christian Späth, Kurt Wollwinder.

Für 40 Jahre aktives Singen konnten mit der goldenen Vereinsnadel Elfriede Koch, Manfred Sautter und Silke Sautter geehrt werden. Unterstützt wird der Verein seit 40 Jahren auch von Bettina Rall, Helmut Rädlein und Eberhard Fischer.

Nun war der gemischte Chor an der Reihe. Mit „Der Freundschaft Band“ wurde der Wert und die positive Wirkung zwischenmenschlicher Beziehungen besungen. Wem die Melodie bekannt vorkam: Das Lied orientiert sich an „Land of Hope and Glory“ von Edward Elgar. Es folgte ein deutsch-deuschter Schlager-Klassiker:Über 7 Brücken musst du gehn“, bekannt sowohl von der DDR-Band Karat, als auch von Peter Maffay.

Der zweite Ehrungsblock begann mit der größten Gruppe des Tages, was nicht weiter verwundert. Bei der Gründung des Frauenchors vor 50 Jahren, gab es natürlich auch entsprechend viele Eintritte; alle Damen, die bei der Matinee für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden, sind tatsächlich Gründungsmitglieder des Frauenchores. Für 50 Jahre aktives Singen wurden geehrt: Elisabeth Bajorath, Gislinde Braun, Jutta Dollinger, Claus Flieger, Elli Flieger, Marianne Kromer, Waltraud Pokorny. Ebenfalls seit 50 Jahren im Verein, heute fördernd, sind Anneliese Fohrer, Ingeborg König, Ursula Bock, Robert Fink, Else Friedrichson, Helga Hummel, Doris Löffler, Lore Schmutz, Friedrich Schütz, Sabine Wick, Ulrike Widmaier. Alle 50jährigen wurden zudem zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt.

Für 60 Jahre aktive Mitgliedschaft wurde Klaus Kern geehrt. Ebenfalls seit 60 Jahren Mitglied und lange Zeit aktiv singend und den Verein unterstützend sind Carl-Friedrich Bock, Wilhelm-August Bock, Hans Friedrichson und Otto Sautter.

Für unglaubliche 65 Jahre Mitgliedschaft im Verein wurden geehrt: Karl Armbruster, Roland Fink, Karl Koch, Heinz Löffler, Karl Mühleisen, Albert Rall, Hermann Stechenfinger. Und bereits ein ganzes Menschenleben lang – 75 Jahre – ist Erich Hespeler Mitglied im Gesangverein.

Mit dem „Abendfrieden“ und „Wir sind die Könige der Welt“ standen noch zwei klassische Männerchöre auf dem Programm. Und wie heißt es im „Abendfrieden“ doch: „weil Streiten ím Leben nicht lohnt“.

Zum Abschluss konnte sich Moderatorin Gretel Lapp noch einmal bei allen Beteiligten bedanken, allen voran natürlich Chorleiterin Brigitte Neumann und Pianistin Katja Smyka. Ebenfalls gingen Dankesworte an das Hausmeister-Ehepaar Möck und an alle, die etwas zum anschließenden Empfang beigetragen haben.

Den Abschluss des offiziellen Teiles bildete ein Lied, das nicht besser in die heutige Zeit passen könnte: „Tebje pajom“. Ein Friedenslied gesungen in russischer und deutscher Sprache. Komponiert wurde das Stück von Dimitri Bortnianski, geboren in Hluchiw, im Gebiet der heutigen Ukraine. Musikalisch ausgebildet wurde er in Sankt Petersburg und Italien und war schon um das Jahr 1800 ein echter Europäischer Bürger der fließend Urkainisch, Russisch, Italienisch, Französisch und Deutsch sprach. Und auch heute noch ist seine Musik überall auf dem europäischen Kontinent bekannt, sei es sein „Cherubim-Hymnus Nr. 7“, der noch heute regelmäßig in der russisch-orthodoxen Kirche gesungen wird oder das „Ich bete an die Macht der Liebe“, das sogar Einzug in den deutschen Zapfenstreich gefunden hat.

Im Anschluss an den offiziellen Teil gab es noch ein gemütliches Beisammensein und man merkte, wie gut es tat, endlich wieder einmal in der Vereinsfamilie – aktive und fördernde Mitglieder sowie Freunde des Vereins – zusammenzusein.

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Matthias Maier, 23. Mai 2022, Chorverband Ludwig Uhland, Kommentare per Feed RSS 2.0,Kommentar schreiben,

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