Chorleben - S-Chorverband

Oratorio de Noel und weitere französische Weihnachtskompositionen

Ein bewegtes Jahr mit dem dritten Großprojekt binnen 13 Monaten liegt hinter der Chorgemeinschaft Langenalb im Enzkreis. Nach dem deutschen Requiem von Brahms im November 2023 (nur mit eigenem Projektchor) und der Neunten Sinfonie von Beethoven (als Teil eines 120-köpfigen Projektchors) im Mai 2024 gab man sich mit dem Oratorio den Noel von Camille Saint-Saens einen würdigen Ausklang eines intensiven Jahres.

In Kooperation mit dem Gesangsverein Edelweiß „Flutlichtchor“ Dennach, beide unter der Leitung von Miriam Kurrle, trat man zweimal unter Orchesterbegleitung vor den Weihnachtstagen auf, in Langenalb und Birkenfeld.

Nach den höchst anstrengenden Werken von Brahms und Beethoven hatten beide Chöre kaum Mühe, das vorwiegend deutsch-französische Programm mit dem Oratorio als Hauptwerk einzustudieren. Sodass selbst die Pforzheimer Zeitung hinterher den Projektchor über andere Gesangsvereine erhob und Kurrle attestierte, diesen auf den „musikalischen Olymp“ geführt zu haben.

Doch nicht nur die Chöre wussten mit ihrem kräftigen „Tollite Hostias“ und der gewohnten Stimmgewalt zu überzeugen. Flankiert wurde dies durch Solisten einer Qualität, die bei weitem nicht jeder Gesangsverein bei einem Weihnachtskonzert auffahren kann.

Antonia Bourvé (Sopran, Basel), Heide Maichel (Mezzo, Straubenhardt), Judith Ritter (Alt, Karlsruhe), Gianluca Bollinger (Tenor, Straubenhardt) und Makitaro Arima (Bass, Karlsruhe) harmonierten derart geschmeidig, dass beide Konzerte zu einem Genuss für Klassikfreunde wurden.

Bollinger übernahm zudem das Dirigat beim „Ave Maria“ von Emile Pessard. Der Student der Karlsruher Musikhochschule zeigte dabei sein tiefes musikalisches Verständnis. Instrumental bewiesen Daniel Kaiser (Orgel) und das kleine Orchester der Camerata Pforzheim inklusive Harfe ihr Können.

Weitere Höhepunkte waren das „Ave Maria“ von Bach/Gounod, das „Agnus Dei“ von Bizet und rein instrumental „der Schwan“ aus dem Karneval der Tiere von Saint-Saens.

Nun folgen nur kurze Momente der Entspannung. Das Programm für 2025 möchte gestaltet werden, schließlich herrscht einhellig die Meinung vor, dieses hohe Niveau nun behaupten zu wollen.

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