Chorleben - S-Chorverband

August 2015

Sommerferienausgabe von Vocals On Air

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 20.08.2015, gemischte Chöre, Jugendchöre, Nachwuchsarbeit, Regionalchorverbände, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

VoA_65Auch in den großen Sommerferien gibt es im Radiomagazin Vokals On Air aus der Welt der Vokalszene vieles zu berichten. So präsentiert Moderator Holger Frank Heimsch das Konzertprojekt „Jerusalem: Stätte zweier Frieden“ des Klangforums Heidelberg vor. Außerdem gibt es einen Ausflugstipp und einen kleinen Reisebericht über die Vor-Ort-Berichte von Vocals On Air. Zum Kinostart von „Der Chor – Stimmen des Herzen“ gibt es ein Gewinnspiel in der Sendung.?

Konzertprojekt „Jerusalem: Stätte zweier Frieden“: ein Gespräch mit Dominique Mayr (Klangforum Heidelberg)

Für das Programm „Jerusalem – Stätte zweier Frieden“ wurden drei Kompositionsaufträge vergeben. Dabei soll das historische, aktuelle und zukünftige Jerusalem vertont werden. Musik dient dabei als Brücke zwischen Religionen und Kulturen. Dominique Mayr, Geschäftsführer vom Klangforum Heidelberg, spricht in der Sendung über aktuelle Projekte.

Ausflugstipp und Reisen von Vocals On Air

Wer seinen Urlaub zu Hause verbringt und einen schönen und lehrreichen Ausflug erleben möchte, sollte das Silcher-Museum in Schnait besuchen. Die Jahresausstellung zur Arbeiterchorbewegung lohnt sich. Gelohnt haben sich auch die Vor-Ort-Termine von Vocals On Air in der ersten Jahreshälfte. Moderator Holger Frank Heimsch blickt auf Highlights zurück. weiterlesen »


Vocals On Air widmet sich der aktiven Jugend

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 6.08.2015, Chorgattung, Chorpraxis, gemischte Chöre, Jugendchöre, Kinderchöre, Nachwuchsarbeit, Regionalchorverbände, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

VoA_64Zu Gast im Studio: Prof. Dr. Martin Weingardt (Erziehungswissenschaftler, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg)

Jugendliche engagieren sich für andere Jugendliche oder Kinder. In erster Linie geht es darum, Spaß zu haben. Aber auch die Möglichkeit, zusätzliche Kompetenzen durch das ehrenamtliche Engagement zu erlangen, wird von den Jugendlichen erkannt und ist ein Motivator. Moderator Holger Frank Heimsch begrüße zusammen mit Johannes Pfeffer Prof. Dr. Martin Weingardt von der  Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg im Studio. Er verfasste zur kürzlich veröffentlichten Jugendstudie 2015 der Jugendstiftung Baden-Württemberg den wissenschaftlichen Kommentar. Zudem wird die aktive Arbeit der Hessischen Chorjugend vorgestellt und das Jugendtreffen „Eurotreff 2015“ vom Arbeitskreis Musik in der Jugend in Wolfenbüttel vorgestellt.?

Jugendstudie Baden-Württemberg 2015: Experteninterview mit Prof. Dr. Martin Weingardt

Bereits zum dritten Mal hat die Jugendstiftung Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Landeschülerbeirat die Jugendstudie Baden-Württemberg erstellt. Als repräsentative Studie gibt sie Auskunft über die Lebenswelt von Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren in Baden-Württemberg. „Eine Entwicklung sticht hervor: eine unglaubliche Stabilität“, sagt Prof. Dr. Martin Weingardt.
Weingardt hat einen wissenschaftlichen Kommentar verfasst und spricht bei „Vocals On Air“ über die Studie, ihre Bedeutung für die Jugendkulturarbeit und welche Ansätze die Chorvereine für Ihre Arbeit nutzen können.

3-Säulen-Modell: die Hessische Chorjugend im Gespräch mit Dr. Kai Habermehl

1997 hat sich die Hessische Chorjugend selbstständig gemacht. „Die zentrale Aufgabe ist die Sicherung der Chorzukunft, welches bei uns auf den Sängerinnen und Sängern, das Vereinsmanagment und neue Chorleiter für die Zukunft vorzubereiten“, so Dr. Kai Habermehl, Vorsitzender der Hessischen Chorjugend.
In der Sendung spricht er über das umfangreiche Seminar- und Veranstaltungsangebot.

Interkulturelle Begegnung: Eurotreff 2015 des Arbeitskeis Musik in der Jugend

„Es kommen Kinder und Jugend aus ganz Europa, die in 5 Tagen ein gemeinsames Repertoire erarbeiten und über die Brücke Musik mit- und voneinander lernen.“, so Festivalleiterin Marleen Mützlaff. Zum Thema „Klänge der Stadt“ wird unter der Leitung renommierter ChorleiterInnen aus dem In- und Ausland beim Eurotreff vielfältige Chorliteratur erarbeitet. In der Sendung wird das Ziel des Festivals und das Programm vorgestellt.

 


Interview mit Dr. Karl Ermert bei Vocals on Air

Johannes Pfeffer, 30.07.2015, Chorpraxis, Eltern-Kind-Musik, Frauenchöre, gemischte Chöre, Jugendchöre, Kinderchöre, Männerchöre, Nachwuchsarbeit, Kommentare geschlossen

„Also zunächst einmal müssen sie die Wirklichkeit sehen.“

VoA_62Der Arbeitskreis Musik in der Jugend (AMJ) führt derzeit eine umfangreiche Online-Studie unter dem Titel „Chormusikkultur und Migrationsgesellschaft“ durch. Im Rahmen der Themensendung „Chormusik international“ am 10.7 sprach Vocals on Air, das Radiomagazin des Schwäbischen Chorverbandes, mit dem Bundesvorsitzenden des AMJ. Einen Auszug daraus geben wir hier wieder:

Vocals on Air (VoA): Viele Einzelbeobachtungen sprechen dafür, dass in der traditionell organisierte Chorszene Menschen mit Migrationshintergrund, jedenfalls aus außereuropäischen Kulturen, unterrepräsentiert sind, trifft das zu und woran liegt das?

Dr. Karl Ermert: Ja diese Beobachtungen waren der Auslöser für dieses Projekt, was wir mal „Chormusikultur und Migrationsgesellschaft“genannt haben. Und wir wollen da in verschiedenen Schritten, vom Literaturstudium, wie man sowas macht wie man wissenschaftlich rangeht, über Experteninterviews und schließlich diese Umfrage, die im Augenblick noch läuft, herausfinden, was ist das denn: Also ist es wirklich ein Problem, oder ist es eine Chance, wie gehen die Leute, die faktisch damit zu tun haben damit, wie sollten sie damit umgehen. Es gibt ja da viele verschiedene Erfahrungen. Und bevor man da jetzt immer aus dem Bauch weiterredet, wollten wir das ein bisschen genauer ergründen. Da sind wir im Augenblick noch dabei.

Ist es denn eine Herausforderung? Ja, das kann man sagen. Insbesondere im Kinder- und Jugendchorbereich, dahin zielen wir mit unserer Untersuchung, und zwar deshalb, weil natürlich Kinder- und Jugendchöre sind natürlich ständig auf der Rolle, um Nachwuchs zu finden, ja wo finden Sie den – da hat sich die Welt ein bisschen verändert, nicht nur durch die allseits bekannten Umstände von digitaler Konkurrenz, sondern auch weil der demografische Wandel dafür sorgt, dass ein immer größerer Anteil von Kindern und Jugendlichen, vorallen Dingen in Ballungsgebieten und West- und Süddeutschland und vorallen Dingen auch zum Beispiel Baden-Württemberg, der Anteil von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund steigt. Der nähert sich in diesen Gebieten 30-40 % im Durchschnitt an. Und unsere Erkenntnisse aus den ersten Schritten zeigen, dass das Thema sehr differenziert ist, das ist ja immer so ein Problem, je näher man an die Wirklichkeit kommt, desto differenzierter wird das. Es gibt ja unterschiedliche Hintergründe. Kinder und Jugendliche aus Osteuropa haben ein anderes Verhältnis zur Chormusik als aus dem arabischen Raum. Und aus Westeuropa und aus dem Baltikum nochmals anders. Je weiter wir räumlich aus Europa wegkommen, desto größer ist auch die Distanz zur mitteleuropäischen Musiktradition.

VoA: Welche Aufgaben müssen denn die Chöre jetzt in diesem Bereich leisten?

Ermert: Also zunächst einmal müssen sie die Wirklichkeit sehen. Das ist nicht selbstverständlich, das haben wir bei unseren Recherchen gemerkt. Und interessanterweise, soviel kann man aus der Umfrage schon sagen, aus den Rückläufen bisher, kann man sagen, dass ungefähr 40 % unserer Antwortenden bislang überhaupt keine Kinder mit Migrationshintergrund in ihren Chören haben. Da ist die Frage: Woher kommt das?

Das vollständige Interview gibt es bei Vocals on Air zum Nachhören hier auf der Seite


Projektförderung „Aktiv für Europa – Mit jungen Menschen die Zukunft Europas gestalten“

Johannes Pfeffer, 12.07.2015, Jugendchöre, Kinderchöre, Kommentare geschlossen

Das Staatsministerium Baden-Württemberg schreibt in diesem Jahr erstmalig die Förderung von europabezogenen Projekten für und mit jungen Menschen aus.

An der Ausschreibung können auch gemeinnützige Vereine teilnehmen, die ein Projekt planen, das beispielsweise den europäischen Bürgersinn junger Menschen zu unterstützt, Solidarität ,Toleranz und das gegenseitige Verständnis unter jungen Menschen aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten und die europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich fördert.

Der Zuschuss ist grundsätzlich auf 1000 € pro Projekt begrenzt.

Mehr auf der Internetseite des Landesbildungsserver Baden-Württemberg.


Online-Voting für Jugend kulturell Förderpreis „A Cappella“ der HypoVereinsbank geschaltet

Johannes Pfeffer, 10.07.2015, Jugendchöre, Nachwuchsarbeit, Kommentare geschlossen

Online-Voting_Jugend kulturell Förderpreis 2015 A Cappella_rgb_1800Ab heute ist das Online-Voting für den Jugend kulturell Förderpreis „A Cappella“ der HypoVereinsbank geschaltet. Durch eine Expertenjury wurden bereits vierzehn Vokalensembles für die Teilnahme an den vier öffentlichen Vorentscheidungen nominiert.

Mit dabei sind auch DeltaQ, One World Project und die HörBand, die alle drei dieses Jahr bei Scala Vokal in Ludwigsburg angetreten sind. Ausgewählt wurde auch Unduzo, Gewinner des Nachwuchsvokalensemblewettbewerbs des SCV 2009.

Bei den Live-Auftritten in Düsseldorf (16.9.), Stuttgart (24.9.), Berlin (28.9.) und Weimar (1.10.) treten die ausgewählten Vokalensembles gegeneinander an. Die Gewinner der Vorentscheidungsrunden zeigen ihre Stimmgewalt dann erneut beim großen A-cappella-Finale am 2. November 2015 in Hamburg. Zwei weitere Ensembles haben nun die Möglichkeit über ein Online-Voting in die Vorentscheidungen einzuziehen.

Im Online-Voting stehen:

  • add one aus Essen/Dortmund
  • Klangheimlich aus Köln/Leipzig
  • MA‘cappella aus Heidenheim an der Brenz (bei Stuttgart)
  • malebox aus Berlin
  • mamaclasta aus Hamburg
  • mundial aus Hamburg
  • Room One aus Köln
  • [SY’ZAN] aus Mannheim
  • VoiceBreak aus München
  • voxenstopp aus München

Das Online-Voting findet vom 10. – 20. Juli auf der Website www.jugend-kulturell.de statt.


Vocals On Air präsentiert Folge 2 zum Thema Chor international

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 9.07.2015, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

VoA_62Chormusik ist ein verbindendes Elemente aller Menschen. Doch was können Chöre und Verbände in der Begegnung mit anderen Kulturen leisten. Moderator Holger Frank Heimsch widmet sich in der neuesten Ausgabe diesem Thema. Zudem gibt es einen Rückblick auf das Festival für Junge Chöre, Open Sound, und die Metzinger Musiknacht.

Chormusikkultur und Migrationsgesellschaft: AMJ stellt bundesweite Umfrage vor
„Viele Einzelbeobachtungen sprechen dafür, dass in der herkömmlich organisierten Chorszene Menschen mit Migrationshintergrund unterrepräsentiert sind.“, so Dr. Karl Ermert, Bundesvorsitzender im Arbeitskreis Musik in der Jugend. „Die Chöre müssen die kommenden Entwicklungen wahrnehmen, keine Angst davor haben und die Chance darin sehen.“ Die bundesweite Onlineumfrage unter Kinder- und Jugendchören ist kulturpolitisch und gesellschaftspolitisch von besonderem Interesse.
Moderator Holger Frank Heimsch spricht mit dem Bundesvorsitzenden Dr. Karl Ermert über aktuelle Entwicklungen der Umfrage, weitere nachwirkende Projekte und die Bedeutung von vokaler Vernetzung.

Der musikalisch-europäische Gedanke: Euroepean Voices Association e.V.
Seit 2009 gibt es einen sehr aktive, digitalen Verein, der sich um den musikalischen Austauschen von Akteuren in Europa kümmert. „Education, Networking und eine gemeinsame Kommunikationsplattform im Internet sind unsere Aufgaben.“ so Peter Martin Jacob von Euroepean Voices Association. „Wir alle können nur voneinander lernen, wenn wir auch voneinander wissen.“
Im Gespräch stellt Peter Martin Jacob aktuelle Projekte und den Blog des Vereins vor, der jeden dazu einlädt, sich aktiv mit Rat und Wissen einzubringen.

So war … das Festival OPEN SOUND & die METZINGER MUSIKNACHT 2015
Am Samstag, 27. Juni 2015 präsentierte sich große Bandbreite der Jungen Chöre aus dem Schwäbischen Chorverband auf der Bühne des Festivals „Open Sound“ in Metzingen. Dabei konnten sich die Besucher der dortigen Chortage des Chorverbandes Ludwig Uhland ein bild vom aktuellen Leistungsstand der auftreten Chöre informieren und wurden dabei bestens unterhalten. Am Abend konnten die Besucher von Metzingen die erste Metzinger Musiknacht besuchen. An 10 unterschiedlichen Schauplätzen gab es 10 Ensembles mit unterhaltsamen, nachdenklichen und hochmusikalischen Darbietungen.

Vocals On Air war den ganzen Tag live vor Ort dabei und präsentiert in seiner aktuellen Sendung einen Querschnitt aus dem Programm.


Vocals on Air am 25. Juni zum Thema „Gospel im Chor“

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 24.06.2015, Chorverband Karl-Pfaff, gemischte Chöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

VoA_61Gospelmusik ist für viele Chöre ein rhythmische wie musikalische Herausforderung. Im Rahmen einer neuen Ausgabe zum Thema Gospel, macht Vocals on Air den Hörern Lust auf Gospelmusik.

Botschaft vermitteln: The Living Gospel Choir Göttingen

„Gospel in Deutschland hat den Ruf etwas bieder zu sein.“, so Chorleiter Jochen Pietsch vom The Living Gospel Choir Göttingen. „Mein Anliegen zusammen mit dem Chor ist es, dass Gospel genauso attraktiv sein kann wie Popmusik.“ Spannende Konzertprojekte und CD-Produktionen bereichern die Probenarbeit, die im Schwerpunkt Eigenkompositionen umfasst. Moderator Holger Frank Heimsch lässt sich von Chorleiter Jochen Pietsch über kommende Projekte informieren und die Bedeutung von Gospel im Chor und in Deutschland.

Von einstimmig zu mehrstimmig: Medientipps aus dem Helbling-Verlag

Traditionelle, neu arrangierte und neu komponierte Spirituals finden sich in den neuen Publikationen aus dem Helbling-Verlag. „Deep River“ und „Ride on King Jesus“ sind für Chöre, die sich gerne in ihrer Leistung steigern möchten. Thorsten Weber (Redaktion Chor) stellt die Publikationen mit Hörbeispielen vor. weiterlesen »


10. landesweiter SchülerRadioTag am 9. Oktober 2015

Johannes Pfeffer, 20.06.2015, Jugendchöre, Kinderchöre, Kommentare geschlossen

Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) veranstaltet ihren 10. Schüler RadioTag mit Vorträgen und kostenlosen Praxisworkshops an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart-Vaihingen.

Begrüßt werden die Schüler an diesem Tag von Dr. Jörg Schmid, Ministerialdirektor Kultusministerium, Thomas Langheinrich, Präsident der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) und Prof. Dr. Alexander Roos, Hochschuldirektor (HdM).

Der SchülerRadioTag ist das Meeting für medienaktive und medieninteressierte Schüler, die von Schulen aus ganz Baden-Württemberg zusammenkommen, um in Workshops alles rund um das Medium Radio zu lernen und um selbst aktiv zu werden. Sie machen Umfragen, führen Interviews oder produzieren Jingles und Hörspiele. Gleichzeitig erhalten sie Informationen zu Medienberufen und können sich mit professionellen Radiomachern und mit anderen Schülern austauschen.

Begleitende Lehrkräfte erfahren in einem Workshop, wie sie Audioarbeit in ihrer Schule und im Unterricht umsetzen können und welche Chancen und Möglichkeiten Medien(Radio)-AGs bieten und wie Audioproduktionen zum Beispiel den Deutschunterricht bereichern.

Die Workshopleiter sind Profis von der Hochschule der Medien, von Jugendradiosendern sowie Medienpädagogen, die kompakt Know-how rund ums Radiomachen vermitteln. Das Angebot richtet sich sowohl an Neulinge, die eine Radio-AG an ihrer Schule etablieren wollen, als auch an Schüler, die ihr Know-how mit Hilfe von Profi-Tipps erweitern wollen.

Der SchülerRadioTag wird bereits zum zehnten Mal von der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) mit Unterstützung der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) Baden-Württemberg durchgeführt. Kooperationspartner sind die Hochschule der Medien Stuttgart, der Radiosender bigFM und das Hochschulradio Horads.

Die Teilnahme am SchülerRadioTag ist kostenlos! Anmeldeschluss ist der 28. September 2015. Weitere Informationen zum SchülerRadioTag und zur Anmeldung gibt unter www.lkjbw.de. Beispiele zum Nachhören vom letzten SchülerRadioTag gibt es im Blog Radio im Klassenzimmer www.lkjbw.de/schoolsnet.


Singen ist Qualität

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 8.06.2015, Chorpraxis, Kommentare geschlossen

Über Qualität wird viel gesprochen. Sie wird eingefordert, oft pauschal und unreflektiert, als ob es eine absolute Qualität gäbe. In der Musikpraxis wird sie gerne gleichgesetzt mit Perfektion. Doch auch die ist relativ und definiert sich in jeder Epoche neu. Deswegen: Lassen Sie uns über Qualität sprechen. Was meint das Leitbild des Schwäbischen Chorverbands zum Begriff Qualität? Es erwähnt ihn interessanterweise erst gar nicht, wohl wissend, dass man ihm andernfalls eine lange Fußnote folgen lassen müsste. Denn um welche Qualität soll es gehen? Unsere Chorvereine bieten drei Formen von Qualität:

  • künstlerische Qualität
  • pädagogische Qualität
  • soziale Qualität

Die letztgenannte ist mit Sicherheit die wichtigste, egal ob Traditionschor, Junger Chor oder Kinder- und Jugendchor. Gemeinsame Ziele schweißen zusammen, schaffen eigene Identität und menschliche Netzwerke. Überwiegt eine der drei genannten Formen der Qualität, geht das meist zu Lasten einer oder der beiden anderen. Das muss kein Beinbruch sein. Es ist einfach eine Feststellung

Singen ist Qualität

Auch in der Satzung des Schwäbischen Chorverbands ist die Forderung nach „Qualität“ übrigens nicht zu finden. Doch zurück zum Leitbild des SCV. Die Präambel formuliert es so: „Singen ist ein Grundbedürfnis aller Alters- und Bevölkerungsgruppen. Es verbindet gesellschaftlich und kulturell.“ Die gesellschaftliche und kulturelle Aktivität stehen im Mittelpunkt, keine für sich allein, sondern beide zusammen. Die eigentliche Qualität des Singens ist es, dass sie „ein Grundbedürfnis aller Alters- und Bevölkerungsgruppen“ darstellt. Das SINGEN also ist die QUALITÄT, ein Stück Lebensqualität. weiterlesen »


1 000 MusikerInnen und SängerInnen beim Landes-Musik-Festival 2015 in Weingarten

Johannes Pfeffer, 19.05.2015, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Am 19. Juli musizieren 36 Orchester, Chöre und Ensembles in der oberschwäbischen Barockstadt

Fahne-LMFZum diesjährigen Landes-Musik-Festival am Sonntag, 19. Juli in Weingarten (Kreis Ravensburg) haben sich 36 Orchester, Chöre und Ensembles mit rund 1 000 MusikerInnen und SängerInnen angemeldet. Auf sechs Freiluftbühnen, in Sälen und Kirchen werden sie die Stadt mit Musik erfüllen. Zu den Höhepunkten des Tages zählt die Verleihung der Conradin-Kreutzer-Tafel an Vereine, die 150 Jahre und älter sind. Ausgerichtet wird das Festival in diesem Jahr vom Deutschen Handharmonika-Verband, Landesverband Baden-Württemberg.
Es ist das 18. Landes-Musik-Festival, zu dem der Landesmusikverband Baden-Württemberg (LMV) gemeinsam mit den zehn Amateurmusikverbänden des Landes einlädt. Gleichzeitig ist es ein musikalischer Gruß an Weingarten zum 150-jährigen Stadtjubiläum. Die Besucher werden eine Entdeckungsreise durch die Musik der verschiedenen Epochen und die Geschichte einer wunderschönen Stadt erleben. „Ich kann mir keine bessere und eindrucksvollere Demonstration der Freude am Musizieren vorstellen als dieses jährliche Festival“, meint LMV-Präsident Christoph Palm. „Und ich bin sicher, dass der Funke auf das Publikum überspringen wird.“
Weingarten liegt im Herzen der oberschwäbischen Kulturlandschaft mit den Alpen und dem Bodensee in Sichtweite. Deutschlands größte Barockbasilika und die Heilig-Blut-Reliquie gelten als besondere Schätze der Welfenstadt. Naherholungsgebiete rund um die Stadt laden zu Wanderungen und Ausflügen ein.


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