Chorleben - S-Chorverband

Singen und Stimme

Eugen-Jaekle-Gau: Hallo Heilbronn – wir kommen vierstellig!

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 12.05.2009, Eugen-Jaekle-Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Eugen-Jaekle-Gau in Berlin 2003Noch ist’s nicht ganz exakt, aber es werden wohl so um die 1200 Personen sein, die mit dem Eugen-Jaekle-Gau nach Heilbronn fahren. Den Ostwürttembergern sind solche Veranstaltungen wichtig: Sie stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl, sie pflegen alte Freundschaften und knüpfen neue Bande, auf Chorfesten ist eine außergewöhnliche Fülle von Chormusik in oft neuen Präsentationsformen zu hören (und zu sehen) und jede/jeder kann sich vor Ort sein persönliches Musikprogramm zusammenstellen.  weiterlesen »


Weiterbildung im Karl-Pfaff-Gau von Gerhard Werz – Präsidiumsmitglied und Musikbeirat

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 6.05.2009, Chorverband Karl-Pfaff, Fortbildungen, Regionalchorverbände, Singen und Stimme, Vereinsführung, Kommentare geschlossen

Teilnehmer aus dem Rhetorikseminar im Karl-Pfaff-GauSeminare für Führungskräfte oder solche, die es noch werden wollen

 Wie kann man  in Zukunft die Qualität der Vereine und Chöre sicherstellen oder noch verbessern? Wie kann man erreichen, dass alle Funktionäre und die, die das Potenzial haben es zu werden, die notwendige Handlungskompetenz erhalten?Diese Frage stellte sich im Präsidium des Karl-Pfaff-Gaus Gerhard Werz (seit 30 Jahren in der Chorwelt aktiv – sei es im Deutschen- Schwäbischen Chorverband und heute im Karl-Pfaff-Gau als Dirigent mehrerer Chöre, Musikbeirat und steter Motor in puncto Innovation in der Chorwelt). Das geht nur mit konsequenter Qualifizierung – so war die Erkenntnis aus dem Gremium FIT FÜR DIE ZUKUNFT. Fazit:  Weiterbildung ist wichtig. Und so hat  Gerhard Werz in diesem Frühjahr zwei Seminare angeboten, die gleich ausgebucht waren und deren positives Feedback auf weitere Schulungen hoffen lässt. 

Das eintägige Führungsgrundlagenseminar ermöglichte Wissens- und Erfahrungsaustausch, Erkenntnisse wurden gewonnen, die allen Teilnehmern bei ihrer schwierigen Aufgabe helfen werden. Alle Grundlagen, die jemand bei der Erfüllung von Führungsaufgaben kennen und anwenden muss wurden besprochen, bearbeitet und so weit als möglich, trainiert. Einige Wochen später folgte ein eintägiges Rhetorikseminar. Hier stand das konsequente Training im Vordergrund. Der Teilnehmer lernte alle erforderlichen  „Werkzeuge“ kennen, damit er/sie jederzeit sicher und souverän auftreten, sprechen, Gespräche führen oder Tagungen leiten kann.

Es werden weitere Schulungen angeboten – näheres in Kürze auf der neuen Homepage des Karl-Pfaff-Gau. Auch die Überarbeitung einer Homepage gehört zum Thema Schulungen – dies werden die Pressereferenten im Gau am 26. Juni in Nellingen erfahren können. Aber auch die Chorleiter können Fortbildungen in einer Literaturschau am 26. Juli in Großbettlingen erleben. Joachim Schmid (musikalischer Leiter im Karl-Pfaff-Gau) wird mit einem seiner Chöre moderne, gern gesungene neue Literatur vorstellen, Noten werden ausgelegt. Angesprochen sind Chorleiter der Jungen Chöre und Chorleiter, die neue Literatur kennenlernen wollen – und nicht zuletzt der Vereinsvorsitzende, der den Verein zeitgemäß mitgestalten möchte.


Wettbewerb für Nachwuchsvokalensembles

Johannes Pfeffer, 5.05.2009, Chorverband Heilbronn, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Stuttgart, den 29. April 2009

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Vom 9. bis 12. Juli werden in Heilbronn
10 000 Sängerinnen und Sänger beim großen Klangfestival teilnehmen. Zur Vorbereitung hat der veranstaltende Schwäbische Chorverband (SCV) einen Wettbewerb für Nachwuchs-Vokalensembles ausgeschrieben. Zur Teilnahme eingeladen sind Vokalensembles aller Musikrichtungen, die ihren Sitz in Baden-Württemberg haben, unabhängig davon, in welcher Trägerschaft sie sich befinden. Es konnten sich also auch Gruppen beteiligen, die nicht innerhalb des SCV organisiert sind.

 

Bewerben konnten sich sowohl technisch verstärkte wie auch rein akustisch singende Gruppen in der Größe zwischen drei und zwölf Personen. Voraussetzung ist, dass sie jung sind: Das Durchschnittsalter der Mitglieder darf am Tag des Wettbewerbs 27 Jahre nicht übersteigen.

Das dargebotene Repertoire ist offen, alle Musikstile sind zugelassen. Erwartet wird eine durchgehende Performance (mit Überleitungselementen) von maximal 20 Minuten. Als alleiniges Begleitinstrument ist das Klavier zugelassen. Mindestens zwei Wettbewerbsstücke müssen a cappella vorgetragen werden.

Um 14:00 Uhr beginnt die Präsentation der Ensembles. Der Wettbewerb wird moderiert von Stefanie Kerker, Gewinnerin des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg, die auch einige eigene Stücke präsentiert. Ab 20:30 Uhr werden die Preise verliehen.

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Fortbildungsangebot rund um Singen und Stimme

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 5.05.2009, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

KinderchorMit Musik erreicht man die Menschen direkt – Schwäbischer Chorverband bildet Leiter von Singkreisen in Altenheimen aus

Stuttgart, den 15. April 2009
Der Schwäbische Chorverband (SCV) sieht sich nicht nur als Dienstleister für seine Mitgliedschöre und als ihr Interessenvertreter. Er gibt Rat und Auskunft in musikalischen, organisatorischen, rechtlichen, steuerlichen und finanziellen Fragen. Und er bildet Singeleiter für alle Chorbereiche aus. So auch für das Singen mit Menschen in Alten- und Pflegeheimen. Hier ist der SCV Vorreiter: Das Angebot ist das einzige dieser Art im Land. weiterlesen »


Jubiläumskonzert 150 Jahre Liederkranz Bolstern

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 1.05.2009, Männerchöre, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

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Über alle Generationen hinweg – Die Bolsterner Chöre

„Über alle Zeiten hat Musik die Welt vereint“ war nicht nur die Headline auf dem Programmflyer des Jubiläumskonzertes des Liederkranzes Bolstern, sondern auch der Titel des Eröffnungschores, mit dem die Bolsterner Chöre, der Kinderchor, der „Der Junge Chor Bolstern“ und der Männerchor seine Gäste im festlich geschmückten und bis auf den letzten Platz gefüllten Stadtforum Bad Saulgau begrüßten. Die Zeitreise durch zwei Jahrhunderte Chorgesang starteten dann die Jüngsten des Vereines. In geschickter Steigerung stellten sich die Chöre einzeln vor: Zunächst verzauberten die 36 Kinder um Ulrike Kessler mit ihren hellen Stimmen und ihren wahrhaft tierischen Liedern wie „Nackidei“ und „Mathilda die Schnecke“ den Saal. Natürlich hatten alle bei „Der Gorilla mit der Sonnenbrille“ eine solche auf der Nase. Zusammen mit dem „Der Junge Chor“ fanden sie beim Publikum breite Zustimmung mit der Positivbotschaft „Schön ist es auf der Welt zu sein“. Mit dem goiser’schen „Weit, weit weg“ ließen die Mitglieder des „Der Junge Chor“ aufhorchen. Dynamisch und intonationssicher wussten die Sängerinnen und Sänger, ebenfalls von Ulrike Kessler in gewohnt sicherer Manier geleitet, auch bei den weiteren Chorsätzen wie „Lemon Tree“, „The Rose“ und „Über den Wolken“ zu überzeugen. Die Geschichte um den „Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen“ war dann ein vielbeklatschter Abschluss der 28 Chormitglieder.

„Freunde sagt was wollt ihr singen ?“, diese Frage stellten musikalisch gekonnt die Mannen des Männerchores unter der Leitung von Werner Pankoke. Dazu hatte der langjährige Chorleiter und Pianist des Abends Reinfrid Gantner Lieder aus der 150jährigen Geschichte wie das Freiheitslied der Gründerzeit „Die Gedanken sind frei“, die vielgesungenen Männerchorsätze „Schifferlied“ und „Bajazzo“ aber auch das zeitgenössische „In der Arena zu Saragossa“ aus „Abenteuer des Don Quijote“ zu einer Kantate arrangiert.

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Der Männerchor des OCV

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Verleihung der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg an Reinfrid Gantner

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 1.05.2009, Männerchöre, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, 1 Kommentar

Ehrung für Reinfrid Gantner

Der 1. Beigeordnete Richard Striegel zeichnet des musikalische Urgestein Reinfrid Gantner mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg aus.

Das vielbeachtete und gut besuchte Jubiläumskonzert „150 Jahre Liederkranz Bolstern“ im Stadtforum Bad Saulgau war auch die Plattform für die Ehrung von Reinfrid Gantner, den langjährigen Chorleiter Reinfrid Gantner.

„Er ist ein Mensch von großem Glück, er lebt für seine Chormusik“ dieser Auszug des Gedichtes, das der 1. Beigeordnete Richard Striegel an den Beginn seiner Laudatio stellte, charakterisiert den Chorleiter, Pianisten, Organisten und begnadeten Musiker, der für sein beinahe 40jähriges Engagement in Sachen Chorgesang und Musik innerhalb und außerhalb der Region mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde.

Anfang der 70er-Jahre nach Bolstern gekommen, übernahm Reinfrid Gantner, zu der Zeit stellvertretende Schulleiter des Störck-Gymnasiums, 1976 den Liederkranz Bolstern, den er bis 2006 leitete. Daneben hat er immer dort bei Chören ausgeholfen, wo es „brannte“, so auch unter anderem beinahe fünf Jahre in Marbach. Seit 2006 ist er Chorleiter des Männerchores Binzwangen. Seit der Gründung der Sängerregion Bad Saulgau, die erst vor kurzem mit dem in der Stadthalle stattgefundenen Regionskonzert „Festival der Chöre“ von sich reden machte, ist er deren Regionschorleiter und damit Mitglied im Musikbeirat des Oberschwäbischen Chorverbandes.1988 gründete er die Kammermusik Bad Saulgau, deren Leiter er bis 2002 war.

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Liederkranz Otterswang 1919 e.V. feiert 90jähriges Jubiläum

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 1.05.2009, Männerchöre, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

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Mit unterschiedlichen Programmen feierte der Liederkranz Otterswang sein 90jähriges Jubiläum.
Während der Samstag eher im kleinen Rahmen mit Otterswanger Vereinen bzw. Institutionen und dem Patenverein “Sängerbund Aulendorf” gefeiert wurde, waren am Sonntag alle umliegenden und befreundeten Chöre zum Fest eingeladenen und erschienenen. Sie brachten dem Jubilar und den erschienenen Gästen jeweils mit großem Beifall bekundet, ihre Ständchen dar.
Nach dem Begrüßungslied und der Grußansprache am Samstag durch den ersten Vorsitzenden traten die Kinder des Kindergartens auf und sangen ihre Lieder. Es folgte die Begrüßungsansprache vom Bürgermeister der Stadt Bad Schussenried, Herrn Georg Beetz. Danach trat das Jugendzentrum von Otterswang auf, die in Eigenregie und mit viel Engagement ihren gelungenen Beitrag zu diesem Abend leisteten. Das Publikum war so begeistert, dass eine Zugabe gefordert wurde.
Zwischen dem Liedvortrag des Jugendzentrums und des Kirchenchores von Otterswang sprach Herr Karl König Ortsvorsteher von Otterswang seine Gruß- und Dankesworte an den Liederkranz und die anwesenden Gästen aus. Sowohl der Bürgermeister von Bad Schussenried als auch der Ortsvorsteher von Otterswang betonten in Ihren Reden den großen Einsatz des Liederkranzes der zum Gemeinwohl der Einwohner von Otterswang beitrage und bedankten sich dafür.

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Dünger für die Wurzeln der Kultur

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 28.04.2009, Chorgattung, Fortbildungen, Regionalchorverbände, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

„Laienchöre als Scharnier zwischen Hochkultur und Publikum“. 

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Referat zur Beiratssitzung des Schwäbischen Chorverbands
Ludwigsburg, 25. April 2009
Von Susanne Benda, Musikredakteurin der „Stuttgarter Nachrichten“

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich danke herzlich, dass Sie mir Gelegenheit geben, hier vor und zu Ihnen zu sprechen. Lange habe ich nach einem Thema für mein Referat gesucht. Lange meinte ich es bei den Produzenten der vielleicht schönsten Klänge gefunden zu haben. Von Männerchören wollte ich vor Ihnen schwärmen. Doch dann merkte ich: Die Diskussion über die Nachwuchssorgen von Männerchören, die in den 80er und 90er Jahren allerorten – auch auf den Kulturseiten von Zeitungen – mit hohem Erregungsrad geführt wurden, sind heute kein zentrales Thema mehr, mit viel Kreativität und Offenheit sind hier bereits lange neue Wege beschritten worden.

 

Deshalb möchte ich die Zeit hier mit Ihnen nutzen, um Ihnen aus meiner Sicht als Musikredakteurin (der Stuttgarter Nachrichten) und aus meiner ganz persönlichen Perspektive als langjährige passionierte Chor-Sopranistin für Ihre Arbeit eine Hilfestellung zu geben, die ich gerne auch als Aufforderung verstanden wüsste. weiterlesen »


Auf Flügeln des Gesanges

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 27.04.2009, Chorverband Johannes Kepler, Regionalchorverbände, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Unter diesem Motto veranstaltete der Chor Korntal sein Konzert. Mit romantisch, lyrisch besetzen Liebesliederwalzern von Johannes Brahms, sowie dem Spanischen Liederspiel und der Kreisleriana von Robert Schumann, bewegte sich der Chor auf musikalisch hohem Niveau. Sicher keine leichte Musik, an die sich Chorleiter Carl Burger heranwagte. Aber gerade dieses reizte ihn, und so erlebte das Publikum in der Stadthalle Korntal ein musikalisch, hoch angesiedeltes Konzert. Als Auftakt mit Auszügen aus dem Spanischen Liederspiel von Robert Schumann begeisterte Chor und Solisten seine Zuhörer. Mit den kurzweiligen, romantischen Liebesliederwalzern von J. Brahms, und der Mix von Chor und Solisten konnten die Sängerinnen und Sänger ihr Können von anspruchsvoller Chorliteratur weiter unter Beweis stellen. Durch die leidenschaftlichen Stimmen der beiden weiblichen Solisten Susanne Vogelmann (Sopran) und Alexandra Paulmichl(Alt) entstanden schöne Höhepunkte, die dem Publikum sehr gefielen. Besonders die Kreisleriana, überzeugend von Pianist Thomas Habermaier gespielt zeichnete die große Bandbreite des Musikabends aus. Hervorragend, inszenierte Schauspiel-Intermezzi, zwischen den einzelnen Musikblöcken, die das Leben im Hause Brahms / Schumann lebendig wieder spiegelten, standen für große Abwechslung des Konzertes. So gelang es dem Chor Korntal, sein Publikum zu beflügeln.


Ein Lied auf den Lippen und rauf auf die Strasse

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 27.04.2009, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Aus der „Motorrad“ vom 9.4.2009, Ratschläge für die erste Ausfahrt nach dem Winter:

Ein Lied auf den Lippen! Klingt vielleicht komisch, aber es hilft. Der etwas unsichere Fahrer neigt zu körperlicher Anstrengung, die sich zu Verkrampfungen ausweiten kann – kontrolliertes Fahren ist dann schwierig. Wer indes unterm Helm lässig vor sich hin trällert und seinen Unterkiefer locker hält, fährt insgesamt sicherer.

Grund: Die Anspannung wird, wenngleich nur punktuell, unterbrochen, und da alle Muskelgruppen miteinander verbunden sind, entkrampft das gesamte System (körperllich und psychisch). Der Fahrer kann sich wieder ganz auf die Straße vor sich konzentrieren. Also, keine falsche Scham und frank und frei alle Frühlingsgefühle unterm Helm klangvoll zum Ausdruck bringen.


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