Chorleben - S-Chorverband

Oberschwäbischer Chorverband

Sängerstammtisch im Garten der Chorleiterin des Liederkranz Leutkirch

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 16.06.2020, Chorgattung, gemischte Chöre, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare schreiben

Nach acht Wochen Zwangspause wollte Chorleiterin Anne-Regina Sieber ihren Sängerinnen und Sänger vom Sängerkranz die Gelegenheit bieten, sich in kleinen Gruppen zu treffen und zu singen. Ihr Vorschlag per E-Mail war es, die interessierten Personen in drei Gruppen à vier Sänger aufzuteilen und in einer Art Sängerstammtisch in ihrem Garten eine Singprobe von je 1,5 Stunden abzuhalten. So trafen sich am 20. Mai insgesamt 12 Sängerinnen und Sänger (3 x 4 Personen) im Garten der Chorleiterin. Die Begeisterung war so groß, dass der Wunsch aufkam, dies jeden Mittwoch immer in einem anderen Garten eines Chormitglieds anzubieten. Für den zweiten Treff stellte Familie Waldvogel ihren Garten zur Verfügung (Foto). „Da ich meine Sängerinnen und Sänger sehr gut kenne, wusste ich, wer alleine in seinem Register singen kann und wo ich besser zwei Personen pro Register einteile. Stühle, Bänke, Tische und das Keyboard wurden so aufgestellt, dass die Abstandsregel eingehalten werden konnte“, berichtet Anne-Regina Sieber. Es gab Kaffee und Mineralwasser, jeder brachte sein Geschirr mit. „Es war einfach wundervoll, sich überhaupt mal wieder zu sehen und u.a. endlich mal wieder zusammen singen zu können“, sagen die Sängerkranzmitglieder begeistert.

Erst gab es eine Stimmbildungssequenz, dann wurde ein neuer Chorsatz einstudiert, wobei die Chorleiterin die fehlende Stimme selber sang oder den Chorsatz am Keyboard ergänzte. Alle hatten so große Freude am Singen, dass noch ein paar Lieder aus dem Repertoire für gesellige Anlässe angestimmt wurden. Nach den Pfingstferien gibt es weitere Proben, allerdings nur bei schönem Wetter.


Ehrenmitglied und aktiver Sänger August Maier wurde 100

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 4.06.2020, Chorgattung, Männerchöre, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare schreiben

Am 21. Mai 2020 konnte der älteste Sänger der Sängerfreunde Dürnachspatzen seinen 100. Geburtstag feiern. Leider war dies nur im engsten Familienkreis wegen der Corona-Pandemie möglich. Kein Gesangsständchen seiner Spatzen und kein Händedruck zum Glückwunsch war aus gesundheitlichen Gründen erlaubt.

August Maier ist ein Urgestein, Gründungs- und Ehrenmitglied, Helfer und Unterstützer des Männergesangsvereins Sängerfreunde Dürnachspatzen.

Mit einer genialen Tenorstimme gesegnet besucht der Jubilar immer noch die Singstunden und ist bei den öffentlichen Auftritten der Männer aktiv mit auf der Bühne. Das seltene Jubiläum für 70 Jahre aktive Sängertätigkeit konnte er 2018 begehen. Er wurde mit der Anstecknadel und der Urkunde des Deutschen Chorverbandes für diese vorbildliche Leistung ausgezeichnet.

Dass Singen sein Leben ist, zeigt auch seine jahrzehntelange aktive Singtätigkeit beim örtlichen Kirchenchor. Auch hier ist er eine tragende Stütze.

Nicht nur beim Gesang ist er ein Eckpfeiler. Von 1948 bis 1984 war er Kommandant der Feuerwehr in Sulmingen.  12 Jahre gehörte er dem Gemeinderat der damaligen selbstständigen Gemeinde an. Darüber hinaus war er 15 Jahre Kassier beim Sportverein und 6 Jahre Kassier bei seinen Dürnachspatzen.

Beim Singstundenbesuch  ist er auch heute noch bei den Fleißigsten. Auch die Geselligkeit danach ist für ihn wichtig. Diskussionen über das aktuelle Zeitgeschehen sind für ihn immer noch selbstverständlich. Seine Gesangssolos mit Liedern aus vergangenen Zeiten, die er auswendig vorträgt, gehören nach den Proben und bei sonstigen Feierlichkeiten einfach dazu.

August Maier ist mit seiner angenehmen freundlichen Art einzigartig, welches von vielen bestätigt wird die ihn kennen. Der Jubilar ist der beste Beweis, dass Singen gut für die Gesundheit ist und man bis ins hohe Alter auf der Höhe der Zeit sein kann.

Wir wünschen unserem August weiterhin viel Glück, Gesundheit und Zufriedenheit.

Deine Sängerfreunde Dürnachspatzen Sulmingen


Singen gegen den „Corona-Frust

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 15.05.2020, Chorpraxis, gemischte Chöre, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare schreiben

Chor „ConTakt“ macht Musikvideo diese persönliche Erfahrung der Chorleiterin war der Anlass

Eine Gitarre spielt ei­ne eingängige Melodie. Gesichter tauchen auf dem Bildschirm auf, erst wenige, dann immer mehr, bis schließlich der ganze Bildschirm ausgefüllt ist mit rechteckigen Bil­dern von Menschen, die – jeder für sich – in eine Videokamera schauen. Sie fangen an zu singen, doch statt ei­nes Stimmengewirrs hört man einen vierstimmigen Chorgesang. Es sind die Sänger des Chors ConTakt, die ein Musikvideo produziert und auf Youtube veröffentlicht haben, „Ge­gen den Corona-Frust“, wie Roswi­tha Straub, Schriftführerin des Chors, es formuliert.

Mit einem Klick auf das Foto sehen und hören Sie den Beitrag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wir meinten, es kann immer so weitergehn. Immer aufwärts, wie soll’s uns auch anders geschehn. Doch wie schnell sich alles ändern kann, in einer scheinbar heilen Welt – die Frage wurd‘ schon lang nicht mehr gestellt“, heißt es in dem Lied „Auf amol“. In ihm geht es um die Co­rona-Krise und wie das Virus auf ein­mal die ganze Welt veränderte. Kom­poniert hat das Lied Stefan Wilhelm, der Frontmann der Schürzenjäger.

„Das Lied hat mich berührt, der Text hat zur Situation gepasst“, sagt Chor­ leiterin Karin Schoch.

Zum Beitrag>>>>


Voice Affair im Jazzpoint Schwarzer Hasen in Beutelsau

Deutschmann, Sibylle, 17.02.2020, Oberschwäbischer Chorverband, Kommentare schreiben

Der experimentierfreudige Chor Voice Affair aus Ravensburg durfte am Valentinstag dieses Jahres im Jazzpoint Schwarzer Hasen in Beutelsau auftreten. Der Jazzpoint, der seit mehr als 40 Jahren eine feste Institution für das Jazzpublikum im Allgäu und darüber hinaus darstellt, vertritt das Motto, das schon Aristoteles ausgab: „ Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu bereiten.“

Genau das gelang den 20 Sängerinnen und Sängern und deren Combo unter der Leitung von Kristina Stary. Der Wechsel aus anspruchsvoller Chorliteratur und Gute-Laune- Stücken aus den Bereichen Jazz, Pop und selbst arrangierten Stücken der Chorleiterin belohnte das jazzaffine Publikum mit begeistertem Applaus.

Nach der Teilnahme am Chorfest in Leipzig wird Voice Affair wieder am 16. Mai 2020 im Kulturverein BOKU in Bodnegg zu hören sein.


Zahlreiche Ehrungen bei der Chorgemeinschaft „Frohsinn“ Rot

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 10.02.2020, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare schreiben

Zu den zahlreichen Auszeichnungen, die Irmgard Wieland im Laufe ihres langen Sängerlebens schon von Vereinsseite und höherer Ebene bekommen hat, ist beim Herbstkonzert ihres Heimatvereins „Frohsinn“ Rot eine weitere Ehrung vom Deutschen Chorverband hinzugekommen.

weiterlesen »


Adventskonzert der Young voices

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 3.02.2020, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare schreiben

Die Schlosskirche St. Michael in Altshausen war mit ihrer barocken Ausstattung und ihrer guten Akustik wieder einmal mehr der geeignete Ort musikalischer Brillanz. Kaum fassen konnte die Kirche die zahlreichen Besucher, die am vergangenen Sonntagabend, wie bereits am Tag zuvor in der Pfarrkirche in Schmalegg, dem Adventskonzert der Young voices beiwohnen wollten. Sie dürfen auf ein gelungenes Adventskonzert stolz sein – die „Young voices“ mit ihrer Chorleiterin Simone Dangel.

weiterlesen »


Chorschulungswochenende des OCV an der Landesakademie in Ochsenhausen

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 22.01.2020, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare schreiben

© Landesakademie Ochsenhausen

Ein Wochenende mit viel Gesang und viel musikalischer Arbeit haben knapp 60 Kinder und Jugendliche an der Landesakademie in Ochsenhausen erlebt. Der Oberschwäbische Chorverband (OCV) veranstaltete dort sein dreitägiges Chorschulungswochenende für 8 bis 18-Jährige unter der Leitung von Dozentin Barbara Comes. Das Kursprogramm lautete „Singen – ohne Noten und einfach drauf los“.

weiterlesen »


Beim „ConTakt“-Konzert von einer besseren Welt träumen 

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 20.01.2020, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare schreiben

Auch beim diesjährigen Herbstkonzert ist der gemischte Chor des Sängerbundes Unteropfingen seinem Streben nach musikalischer Vielfalt gerecht geworden und hat den begeisterten Zuhörern in der an beiden Abenden übervollen Kirchdorfer Festhalle die gewohnt bunte Mischung aus Klassik, Rock, Pop und Musical geboten.

weiterlesen »


Weihnachtskonzert des Sängerkranzes Leutkirch in der Martinskirche 

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 14.01.2020, Chorgattung, gemischte Chöre, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare schreiben

Werk von Arthur Piechler verzaubert die Zuhörer

Die Besucher hören in der Martinskirche „Die Weihnacht“ von Arthur Piechler.                               

Zarte Stimmen haben das Weihnachtskonzert des Leutkircher Sängerkranzes in der Martinskirche beginnen lasen. Chordirektorin Anne-Regina Sieber hat dafür am Samstag zu ihrem Sängerkranz den Kinderchor Gebrazhofen dazu geholt, ein veritables Orchester zusammengestellt und namhafte Solisten integriert. Zur Romantik der Abendstunde hat die Leutkircher Stubenmusik beigetragen.

Was den Besuchern in der bernsteinfarben beleuchteten, 500 Jahre alt gewordenen Kirche zu Ohren kam, traf deren Geschmack. Gerade wenn in der vom Kommerz beherrschten Vor-Weihnachtszeit das „Jingle Bells“ und der Traum von „White Christmas“ den akustischen Luftraum beherrschen. Das 1966 in München uraufgeführte Oratorium „Die Weihnacht“ ist ein Lebenswerk des Augsburger Organisten und Komponisten Arthur Piechler. Die Leiterin des Leutkircher Sängerkranzes hat dieses vielfältige Werk mit allen Nuancen umgesetzt. Das gut koordinierte und achtsam aufspielende Orchester und die Solisten Sabine Winter (Sopran), Peter Strecker (Bass) und Stefan Pfisterer (Tenor) waren ausdrucksstark. Der von Pastoralreferent Benjamin Sigg gesprochene Text orientierte sich am Lukas-Evangelium. Alles kann sich hören lassen.

„Nein, Nein, Nein!“ müssen die Herberge suchenden Maria und Josef immer wieder hören. Die Männerstimmen machen ganz deutlich, dass für ein dahergelaufenes Paar kein Platz in den bürgerlichen Häusern ist. Erst draußen bei den Hirten klingt alles wieder versöhnlicher, ganz pastoral. Aber die Hirten leben in der Kälte, die Sopranistin kann das mit ihrer Stimme deutlich machen. Es sind die ergriffenen armen Hirten (der Kinderchor Gebrazhofen), die zuerst das „Gloria in excelsis Deo“ der Engel hören und sich fragen: „Hast du das verstanden?“ Die Antwort ist der packend anschwellende Chor „Halleluja, der Herr ist da!“ – und dann das „Zu Bethlehem geboren“, zuerst zart von Kinderstimmen, aber dann, in fortissimo, „sein Eigen mehr und mehr!“

Die Stubenmusik ist sehr gut in das Programm des Oratoriums eingebunden: Mit den alpenländischen Weisen gehört sie einfach zu diesem weihnachtlichen Konzert. Der Heilige Josef bekommt im Programm auch ein Lob, nämlich von den Solisten Peter Strecker (Bass) und Stefan Pfister (Tenor), welche beide vom Cellisten Josef Devenyi einfühlsam begleitet werden. Der Nährvater Jesu verdient ein so einfühlsam gesungenes „Josef, lieber Josef mein“ – und der Josef am Cello auch.

Ganz rätselhaft klingt „Wo ist der neugeborene König?“ von Felix Mendelsohn-Bartoldy, aber dann sagen die drei Weisen aus dem Morgenland dem Herodes ganz bestimmt „Wir haben seinen Stern gesehen!“ Das Orchester klingt auf einmal orientalisch, wie auf einem persischen Markt. Mit Becken, Pauken und im Zeitmaß eines Kamelzugs. So reisen die Könige zurück, entschwinden wie eine Fata Morgana in der Wüste. Ein Abschuss mit Diminuendo und einem Pizzicato.

Arthur Piechler lässt sein Oratorium in einem triumphalen Schluss enden. Mächtig klingt vom Gesamtchor „Der Heiden Heiland, Herr bist du!“, Paukenwirbel und Trompetensignale kommen dazu: „Uns ist ein König begegnet!“. Die Besucher werden in die inzwischen eingebrochene Dunkelheit dieses adventlichen Abends entlassen mit dem wegweisenden „Wie schön leucht´ uns der Morgenstern!“. Bevor der Beifall losbricht, herrscht gespannte Stille, die Glocken läuten.

(Bericht und Foto: Hans Reichert)


Adventskonzert der Young voices

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 8.01.2020, Chorgattung, gemischte Chöre, Oberschwäbischer Chorverband, Regionalchorverbände, Singen und Stimme, Kommentare schreiben

Die Schlosskirche St. Michael in Altshausen war mit seiner barocken Ausstattung und ihrer guten Akustik wieder einmal mehr der geeignete Ort musikalischer Brillanz.  Kaum fassen konnte die Kirche die zahlreichen Besucher, die am vergangenen Sonntagabend, wie bereits am Tag zuvor in der Pfarrkirche In Schmalegg, dem Adventskonzert der „Young voices“ beiwohnen wollten.

Dürfen auf ein gelungenes Adventskonzert stolz sein – Die „Young voices“ mit ihrer Chorleiterin Simone Dangel (im weißen Halstuch)

FOTO (Kienzler)

Um es vorweg zu nehmen, alle die einen Platz fanden, erlebten einen höchst abwechslungsreichen, qualitätsvollen Hörgenuss und eine stimmungsvolle Einführung in die zu Ende gehende Adventszeit und das nahende Weihnachten. Choreografie, stimmliche Qualität und chorische Disziplin, eine, mit Matthias Schmitt, Klavier, Andrea Ludwig, Querflöte, Ernst Rimmel, Trompete, sowie Justin Büg und Dominik Sauter, Percussion bestens besetzten instrumentellen Begleitung und das alles von der engagierten und sicher leitenden Simone Dangel am Dirigentenpult machten die kirchenmusikalische Stunde zu einem Gesamterlebnis. Eine festliche Einführung in der verdunkelten Kirche war die „Advent Fanfare“ ein Hymne mit feierlich melodischen Gesten von der Orgel und der Trompete eröffnet und vom Chor von der Empore aus mit erfüllenden Harmonien und dem charakteristischen „Alleluja“ gekrönt.  weiterlesen »


©2020 - Chorleben - Weblog des Schwäbischen Chorverbandes, Fritz-Walter-Weg 19 70372 Stuttgart, Tel: 07 11 / 46 36 81Die Seite für alle Sänger und Sängerinnen - Chöre, Chorvereine, Chorverbände - Kontakt - Impressum - AGB - Datenschutz Projekt: agentur einfachpersönlich