Chorleben - S-Chorverband

Männerchöre

Von Musik der Romantik bis Popmusik

Isabelle Arnold, 10.05.2010, Chorverband Zollernalb, gemischte Chöre, Männerchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Der MGV Harmonie Obernheim e.V. hatte am 08. Mai 2010 zu einem Frühlingskonzert der besonderen Art eingeladen. Jürgen Dreher, der 1. Vorsitzende begrüßte die vielen Gäste so wie die eingeladenen Chöre und Musikanten. Zu Gast waren das Hornquartett, Sebastian Friedrich, Markus Schad, Manuel Moser uns Markus Welte, der Gemischte Chor des Sängerbund Rangendingen und der  Junge Chor „Voice Mr’s“ des SB Rangendingen.
Der gastgebende Chor eröffnete den Sangesreigen mit der Musik der Romantik.
„Die Nacht“ von Franz Schubert meisterten sie gekonnt. Zu dem „Nachtgesang im Walde“, ebenfalls von Franz Schubert, gesellte sich das Hornquartett hinzu. Nur 2 gemeinsame Proben mußten genügen, um die folgenden Stücke miteinander zu präsentieren.
Für die 4 Bläser war es auch das erste Mal, in dieser Besetzung zu spielen.
Gemeinsam brachten der Chor und das Quartett „Lützow’s wilde Jagd“ von C.M. von Weber, der berühmte „Jägerchor“ von C.M. von Weber sowie „Der Jäger Abschie“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Zwischendurch zeigten die Hornbläser mit dem „Pilgerchor“ nach der Oper Tannhäuser von Richard Wagner und „Fidele Grünröcke“ nach Alfred Diewitz, was sie konnten.
Hans Moser führte gekonnte durch den ersten Teil des Konzertabend.
Der MGV Obernheim hatte sich unter der Leitung von Helmut Mauthe hervorragend auf dieses Konzert vorbereitet. Auch das Quartett stellten dem nichts nach. Das Publikum dankte dies mit viel Applaus und forderte eine Zugabe.
Nochmals mit dem „Jägerchor“ verabschiedeten sich die Sänger und die Hornbläser von den Zuhörern.
Nach einer Pause ging es weiter im Programm mit den Gästen aus Rangendingen.
Der Vorsitzender des SB Rangendingen, Walter Heilig, begrüßte auch die Zuhörer und war sichtlich erfreut dieses Konzert beim MGV Obernheim mitgestalten zu dürfen. Er stellte kurz seinen Verein vor, der mit 110 Aktiven ein sehr breites Spektrum an Musik bieten kann.
Mit einem Bambinichor, einem Jugend- und Kinderchor, einem Jungen Chor und dem Gemischten Chor sind sie sehr gut in der Chormusik vertreten.
Der Gemischte Chor unter der Leitung von Michael Binder, setzte das Programm fort mit Schlager aus vergangenen Zeiten. So hieß es z.B. „Musik ist Trumpf“ (von Eckart Hehrer), „Sing mit mir“ (Otto Groll) und „Cabaret“ (Reimund Heß). „Aber Dich gibt’s nur einmal für mich“ von Lorenz Maierhofer, „Frauen sind anders“ von Hans Unterweger, „Hello Mary Lou (nach Matthias E. Becker) und das weltbekannte Stück von Trude Herr gesungen „Ich will keine Schokolade“ (von Carsten Gerlitz) ließen das Publikum in alte Schlagerzeiten zurückversetzen. Dieser Auftritt blieb nicht ohne Folgen. Der Gemischte Chor mußte noch einmal ran.Mit „Have a nice day“ erfüllten sie den Wunsch der Zuhörer und gaben die Zugabe. weiterlesen »


Singen im Chor – Ehrungssoiree in Tübingen

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 6.05.2010, Chorverband Ludwig Uhland, Frauenchöre, gemischte Chöre, Männerchöre, Kommentare geschlossen

Singen im Chor – bedeutender Anteil unserer Kulturlandschaft. Der Bezirk Tübingen im Chorverband Ludwig Uhland ehrte seine Jubilare. Sängerinnen und Sänger, die mehrere Jahrzehnte und mehrfach auch fast ein ganzes Leben ihr Engagement in den Dienst des Chorgesanges stellten, konnten in einer festlichen Soiree in der Aula der Mensa in der Uhlandstraße in Tübingen Lob und Dank für ihre langjährige Treue entgegen nehmen.

In Anwesenheit von Familie, Freunden und dem Präsidium des Chorverbandes sowie wichtigen Persönlichkeiten aus dem Landkreis Tübingen konnten die Jubilare Urkunden und Ehrenzeichen entgegen nehmen und standen für einige Stunden im Mittelpunkt einer ausgezeichnet organisierten Veranstaltung, umrahmt von hervorragendem Chorgesang des Männerchores Liederkranz Breitenholz unter Leitung von Volker Brückel.

Auf den Dichter Ludwig Uhland, Namensgeber für den Chorverband, gingen alle Redner in ihrer Laudatio ein: Klaus-Peter Hanser als Bezirksvorsitzender, Hans-Erich Messner als Vertreter des Landkreises Tübingen und Frau Vogel in Vertretung der Fachbereichsleiterin Kultur Daniela Rathe erinnerten an die Zeit des Dichters Ludwig Uhland, der seine Ziele nicht nur als Dichter, sondern auch als Politiker verfolgte. Die politischen Dimensionen des Singens in den 20er Jahren hätten dann zur Aufbruchstimmung in der Chorszene geführt. Das gemeinsame Singen in den Chören sei auch heute noch die beste Art der Kommunikation und biete damals wie heute große Chancen für eine integrative Geselligkeit zwischen den Generationen.

Auch die Präsidentin des Chorverbandes, Irmgard Naumann, sprach von der Freude der Menschen am Singen, die bereits in frühester Kindheit beginne. Mit großer Freude zeichne sie die heutigen Jubilae für 30, 40, 50 und sogar 60 Jahre Treue zum Chorgesang aus. In festlicher Atmosphäre wurden die Geehrten von allen Anwesenden beglückwünscht und gefeiert.

Die Ehrungen für 60 Jahre aktives Singen gingen an: Günter Kehrer vom Liederkranz Lustnau, Hans Kümmerle vom GV Pfäffingen, Albert Baur von LK Poltringen und Walter Brüssel vom Weingärtner LK Tübingen.

Für 50 Jahre wurden geehrt: Reinhold Breitmayer und Otto Schmollinger vom LK Breitenholz, Richard Kittel und Gerhard Walz vom LK Poltringen, Hannelore Günzer vom Sängerkranz-Harmonie Tübingen und Bruno Barth vom Weingärtner LK Tübingen sowie Brigitte Steinhauser vom LK Hirschau.

6 Jubilare wurden für 40 Jahre geehrt und vier Sängerinnen für 30 Jahre aktiven Singens.

Ehrung für 60 Jahre aktives Singen


Frühlingsweisen beim Freundschaftskonzert

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 30.04.2010, Chorverband Ludwig Uhland, Männerchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Da sich der Frühling mit ersten warmen Tagen erst ganz zaghaft zeigte, wollte der Männerchor Schlaitdorf etwas nachhelfen mit einem Frühlings-Konzert, das der Freundschaft zwischen den Männerchören Diessbach/Schweiz und Schlaitdorf gewidmet war.
Schon zum Auftakt bei einem Begrüßungsschluck erklang immer wieder ein freudiges „Grüetzi“ oder „Grüß Gott“. Und dann erklangen auch schon die ersten Lieder. Die Begrüßungsworte des Vorsitzenden Gunter Thiele und Bürgermeister D. Edelmann erinnerten an die nun über 50jährige Freundschaft zwischen den beiden Chören.
Unter Leitung der neuen Chorleiterin Sylvia Götz zeigte der Liederkranz Schlaitdorf mit seinen Vorträgen eine gute Leistung; es blieb nicht verborgen, dass bei Sylvia Götz die Männerschar in guten Händen war. Der Erfolg ihrer Arbeit war zu hören – und zu sehen!
Nun zeigte auch der Männerchor aus der Schweiz sein Können, unter Leitung von Braha Ziv erfreute er die Zuhörer mit schönen Liedern. Die dann von beiden Chören gemeinsam gesungenen Lieder wurden zu einem Ohrenschmaus! Die Zuhörer sparten nicht mit Beifall.
Einen besonderen musikalischen Leckerbissen bot das Albbüffel-Trio. Der lustige Name steht für ein Musiker-Trio, das „von dr Alb ra kommt“ und das schwierige Musizieren mit den Albhörnern beherrscht.
Mit dem Lied „Die Nacht ist von den Bergen gestiegen“ klang das offizielle Programm aus. Danach konnte man noch in froher Runde die Begegnung feiern. Den Schlaitdorfer Männern wird dieser gelungene Abend Ansporn sein für stetige Weiterentwicklung und Steigerung für künftige Auftritte und Konzerte. Natürlich sind neue Sänger herzlich willkommen.


Komm mit ins Land der Träume

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 30.03.2010, Chorverband Filder, gemischte Chöre, Männerchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Komm mit ins Land der TräumeKOMM MIT INS LAND DER TRÄUME

Träumen konnte das Publikum beim Frühjahrskonzert des Liederkranzes Plattenhardt im wahrsten Sinne des Wortes. Das Motto „We have a dream“ liess ein „traumhaft“ schönes Programm zu, in dem alle Register in Richtung „Träume“ gezogen wurden. „Mancher träumt, dass er Wunder vollbringt“ aus dem Musical Joseph war der gelungene Auftakt, und die ausdrucksstarke gesangliche Qualität der Solistin Heike Weis zeigte gleich, welche Ansprüche die Chöre an diesem Abend an sich selbst stellten. Danach konnte die neue Vorsitzende Ingeborg Weiland die Gäste in der Weilerhauhalle zum Träumen einladen.

Teilweise begleitet von der Edgar-Holl-Combo gelang es Chorleiterin Gudrun Fahr mit den drei Chören des Liederkranzes ein rundum gelungenes Abendprogramm zu gestalten. Umgeben von hübsch dekorierten Lieder-Wolken im ganzen Saal gab bereits der Stamm-Chor (gemischt) in sehr engagierter Weise einen überaus positiven Eindruck seiner Chorarbeit. Besonders die Träume von Liebe, Urlaub, Sonne und Italien überzeugten in harmonischer Klangqualität. Der Männerchor träumte von den Bergen und zeigte dies mit entsprechenden Liedern. Viel Beifall belohnte diese sympathische Darbietung.

Vor der Pause wurden langjährige Mitglieder mit Urkunden, Ehrennadeln und Präsenten geehrt. Besondere Anerkennung und Dank fand Otto Wolfer für seine 60jährige aktive Mitgliedschaft.

Der Swing-Chor übernahm im zweiten Teil die Regie und das mit Power. Alle Chorbeiträge waren von präziser gesanglicher Qualität und bis ins kleinste Detail choreografisch aufbereitet. Das Publikum war begeistert. Und mit wie viel Freude die Sängerinnen und Sänger dieses Chores bei der Sache sind, wurde in jedem Takt, in jeder Zeile deutlich sichtbar. Ausdrucksstark und charmant gingen die Chormitglieder zur Sache. Nach dem Auftakt mit „We have a dream“ ging die Reise ins Traumland los mit „Chattanooga Choo Choo“, mit viel Spaß gestaltet. „Sing mit mir“, „Weit, weit, weg“, „I have a dream“, „California dreamin'“ sorgten nicht nur für tolle Stimmung auf der Bühne, sondern rissen auch das Publikum mit.

Stolz waren die Plattenhardter auf ihre beiden Solistinnen. Susi Saipa beeindruckte mit souliger Stimme mit „Wovon träumst Du nachts“ und Heike Weis war noch einmal zu hören mit „Ich hab geträumt vor langer Zeit“ aus Les Misérables. „African Alleluja“ war ein krönender Abschluss für den Swing-Chor mit beachtenswerter Choreografie und begeistert mitwirkenden Kindern. Natürlich durfte der gemeinsame Abschluss aller Chöre nicht fehlen, was mit einem Udo-Jürgens-Lied und „Ein bisschen Frieden “ mit Solistin Sabine Samland unter Mitwirkung des Publikums treffend gelang.

Die beiden Vorsitzenden Ingeborg Weiland und Rose Kienzle übernahmen am Ende mit Freude die Aufgabe, den Akteuren zu danken, vor allem den Solisten, der Band und natürlich Chorleiterin Gudrun Fahr für die Gesamtleitung. Ihre Idee, das Konzert als interessante Show zu gestalten, moderiert von zwei Sängerinnen mit kurzen Spielszenen, hat sich wieder einmal als erfolgreich erwiesen.


Geistliches Chorkonzert in der Heilig-Geist-Kirche Balingen

Isabelle Arnold, 21.03.2010, Chorverband Zollernalb, Männerchöre, Regionalchorverbände, Kommentare geschlossen

Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums des Zollernalb-Sängergau luden der Sängerbund Balingen und der Sängerbund Tieringen am 21. März 2010  zu einem Geistlichen Chorkonzert in die Heilig-Geist-Kirche nach Balingen ein.
In der sehr gut besuchten Kirche begrüßte Konrad Fischer die Zuhörer sowie die Sänger aus den beiden Vereinen.
Der Sängerbund Balingen eröffnete den Reigen mit den Liedern „Lobet den Herrn der Welt“ von Purcell/Trapp, „Dank sei dir, Herr“ von Gerhard Wind, „Der 23. Psalm“ von Franz Schubert und „Nun danket alle Gott“ von Franz Liszt.
Gerhard Bitzer hatte nach intensiver Probenarbeit seine Männer sehr gut auf diesen Auftritt vorbereitet und konnte entsprechend mit Klavierbegleitung von Angela Schmoller sowie eine Flötenbegleitung den ersten Auftritt gekonnt meistern.
Ilona Tahir, Mitglied der Heilig-Geist-Gemeinde Balingen brachte ein paar Grußworte.
Der Sängerbund Tieringen unter der Leitung von Elke Kaufmann konnte mit „Herr der Welten“ von Dimitrij Bortnjansky, „Credo“ von Wilhelms Heinrichs, „Ave, verum corpus“ von Mozart sowie „Sanctus“ von Friedrich Silcher seinen ersten Auftritt als sehr gelungen bezeichnen.
Danach folgte eine Lesung durch Ilona Tahir.
Zum 2. Auftritt nahmen die eigentlichen Gastgeber, der SB Balingen, wieder Aufstellung. Wiederum mit Klavierbegleitung meisterten sie diese Vorträge. „Führ‘ mich, Herr, in Deiner Gerechtigkeit“ von Wesley/Rabe, „Herr, segne mich“ von Manfred Bühler (mit Flötenbegleitung), „Jauchzet dem Herrn“ von Friedrich Silcher und „Herr, bleib bei mir“ von Wolfgang Lüderitz waren die Lieder der Balinger in deren 2. Runde.
Es folgte wiederum eine Lesung durch Ilona Tahir.
Ebenfalls zum 2. Mal nahm der SB Tieringen Aufstellung. Ein flottes „Halleluja“, das lateinische „Dona nobis pacem“ und das „Vater unser“ alle drei Lieder nach Sätzen von Karl-Heinz Jäger sowie „Herr hab Dank“ von Beethoven bildeten den 2. Block der Tieringer Sänger. Angela Schmoller begleitete das letzte Lied am Klavier.
Die Besucher belohnten die 4 Auftritte mit viel Applaus und waren begeistert.
Nach dem die Besucher „Großer Gott, wir loben Dich“ gesungen hatten und Ilona Tahir den Segen gab, gesellte sich der SB Balingen zu den Tieringer auf die Bühne. Gemeinsam sangen sie das Lied „Herr, deine Güte“ von A.E. Grell. Es war ein krönender Abschluß.
Mit Blumengeschenken wurden die Verantwortlichen Elke Kaufmann, Angela Schmoller und Gerhard Bitzer sowie Ilona Tahir bedacht.
Es war alles in allem ein mehr als gelungenes geistliches Chorkonzert.
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20 Jahre Chor der Polizeidirektion Esslingen

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 20.03.2010, Chorverband Karl-Pfaff, Männerchöre, Kommentare geschlossen

Udo Goldmann gratuliert dem Polizeichor EsslingenPolizechor Esslingen - 20-jähriges JubiläumZu einem Festakt aus Anlass des 20jährigen Gründungsjubiläums des Polizeichors lud der Chor Freunde aus Politik und Kultur, aber auch alle aktive und fördernde Mitglieder in die „Alte Aula“ nach Esslingen ein.Mit dem „Sängergruß der Polizei“ wurden die Gäste auf die Feier eingestimmt. Eugen Franz, erster Vorsitzender des Chors begrüßte die Ehrengäste, voran den Schirmherrn des Jubiläumsjahres, Herrn Leitender Polizeidirektor Hans-Dieter Wagner von der Polizeidirektion Esslingen. Auch Christa Vossschulte, Markus Grübel und Vertreter des Gemeinderats aus der Politik, Frau Claudia Rohde, 2. Vorsitzende des Sängerbundes der Deutschen Polizei, Mitglieder des Chorverbandes Karl-Pfaff mit Udo Goldmann an der Spitze und Vertreter befreundeter Chorvereinigungen wurden begrüßt. Nach dem Grußwort des Schirmherrn, der den Chor als Bindeglied zwischen Polizei zur Bürgerschaft hervorhob und auf die vielen sozialen Veranstaltungen hinwies, sang der Chor a cappella zwei geistliche Werke. „Hymnus“ von Friedrich Silcher und „Psalm 150“ von Josef Cleuver. Hier kam der charakteristische Männerchorklang zur Geltung. Im Grußwort der Stadt Esslingen hob Gerhard Gorzellik in Vertretung des Oberbürgermeisters die herausragende Stellung des Polizeichors im kulturellen Geschehen der Stadt hervor. Udo Goldmann als Präsident des Chorverbandes Karl-Pfaff sagte in seiner launigen Rede, dass 20 Jahre zu würdigen viel schwerer ist, als üblicherweise Chorfeiern zum 120jährigen Bestehen. Da könne man aus der Geschichte viel erzählen, die letzten 20 Jahre sind jedoch jedem bekannt. Er wies auf das traditionelle Muttertagskonzert und den anschließenden Ausklang hin, das er auch in Zukunft nicht missen möchte. Er wünschte dem Chor, einem Klangkörper mit großem Volumen viel Glück für die Zukunft. Mit dem Vortrag „Weihe des Gesangs“ aus der Zauberflöte und dem „Jägerchor“ aus der Oper Freischütz, jeweils begleitet von Klaus Straube am Flügel, erfolgte ein Vorgriff auf das Muttertagskonzert am 8. Mai des Jahres im ev. Gemeindehaus am Blarerplatz in Esslingen.

8 Sänger und der Chorleiter konnten anschließend für 20 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt werden. Es waren dies: Eugen Franz, 1. Vorsitzender, Roland Oesterle, 2. Vorsitzender, Hans Joachim Högerle als ehemaliger Initiator für die Chorgründung und langjähriger 1. Vorsitzender, Ulrich Schmid, der seit 20 Jahren als Schatzmeister tätig ist, Josef Härle, Reiner Grunert, Rudolf Maletzki und Sängervorstand Erwin Wörner. Hartmut Volz, der unermüdlich seit 20 Jahren am „Klang des Chores“ arbeitet, wurde ebenfalls geehrt.

Zum offiziellen Abschluss des Festaktes sangen der Chor und die Altistin Stefanie Volz, begleitet am Flügel von Hartmut Volz „Die Rose“ von Amanda Mc. Broom. Ein würdevoller Abschluss der Feierlichkeit, bevor die zahlreich erschienen Gäste zu einem kleinen Imbiss eingeladen wurden.

Siegfried Buck


Gelungenes Benefizkonzert zu Gunsten der Erdbebenopfer auf Haiti.

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 18.02.2010, Chorverband Karl-Pfaff, Männerchöre, Kommentare geschlossen

Männerchöre der Polizei und von Daimler singen für HaitiDer Chor der Polizeidirektion Esslingen und der Daimler Chor Stuttgart veranstalteten in Stuttgart Bad Cannstatt ein Benefizkonzert zu Gunsten der Erdbebenopfer auf Haiti. Das Konzert wurde zum musikalischen Leckerbissen und der Erlös von über 2600 Euro für die Erdbebenopfer übertraf die Erwartungen.
Der Polizeichor stimmte die Gäste in der fast vollen Stadtkirche in Bad Cannstatt mit dem „Hymnus“ von F. Silcher auf einen an Höhepunkten reichen Konzertabend ein. Das folgende, aus voller Männerkehle gesungene Halleluja, Lobet den Herrn „Psalm 150“ stand im musikalischen Gegensatz zu dem eher stillen „Herr schicke was du willt, von Mörike/ Heinrichs und dem aufwühlenden „Credo“. Diese gegensätzliche Welt der Chormusik zeugt von der Flexibilität der Männerstimmen, die dem Dirigat ihres Chorleiters Hartmut Volz bedingungslos folgten. Der Daimler Chor aus Stuttgart folgte mit vier Chorsätzen. Hier ist besonders die Vertonung und der Vortrag des Psalms 23, „Der Herr ist mein Hirte“, hervorzuheben.
Von der Empore schallte nun hervorragend intoniert von dem Bläserensemble Dauth und Frau Ramirez-Lopez an der Orgel das Trumpet tune von J. Stanley.
Dem folgte der Polizeichor, diesmal mit Orgelbegleitung, mit „Lobe den Herrn“ von G.Rabe und aus der Messe No. 5 in C-Dur von Ch. Gounod mit den Sätzen Kyrie, Benedictus und Agnus Dei, die sehr dynamisch und verständlich vorgetragen wurden.
Zu Recht als Höhepunkt angekündigt, sang sich nun der Daimler Chor mit Chören aus Oratorien von G. F. Händel in die Herzen der Besucher. Mit Orgel und Bläserunterstützung zuerst zwei Chöre aus „Solomon“ und ein Chor aus „Saul“. Aus dem Oratorium „Der Messias“, das in der Schaffensperiode zwischen Saul und Solomon entstanden ist, wurde das „Halleluja“ musiziert.  Hier ist zu berichten, dass die Interpretation alle Erwartungen erfüllte und keinen Vergleich zu scheuen braucht. Das Halleluja ist unter den Oratorien der „Hit“, den jeder Klassikliebhaber kennt und dadurch die Erwartungshaltung sehr hoch ist. Bei dieser Aufführung wurde kein Zuhörer enttäuscht. Teilnehmende Worte von Pfarrer Florian Link rundeten das Konzert ab bevor die Organistin des Abends, Frau Ramirez- Lopez von J. S. Bach „Kommst du nun Herr Jesu vom Himmel herunter“ intonierte. Ein festlicher Konzertabend, zusammengestellt, einstudiert und dirigiert von Hartmut Volz, fand seinen krönenden Abschluss.
Die Spende für Haiti wurde direkt und ohne Abzüge an die Diakonie, Katastrophenhilfe für Haiti, weitergeben.
Autor: Siegfried BucK


Roland Weber – 50 Jahre Chorleiter

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 18.02.2010, Chorverband Karl-Pfaff, Männerchöre, Kommentare geschlossen

Roland Weber wird für 50 Jahre Chorleitertätigkeit geehrt von Udo Goldmann Präsident im Chorverband Karl PfaffDas Weihnachtskonzert des Männergesangverein Liederkranz Schanbach 1898 e.V. bildete den feierlichen Rahmen einer außergewöhnlichen Ehrung. Der Chorleiter des Liederkranz Schanbach Roland Weber kann auf 50 Jahre Chorleitertätigkeit zurückblicken. Sein langjähriger Weggefährte Klaus Wolf zeichnete einige Stationen seiner Tätigkeit auf. Nach seiner kirchenmusikalischen Ausbildung in Rottenburg und seiner Berufung als Kantor und Organist übernahm Roland Weber im Jahr 1959 den Katholischen Kirchenchor St.Johann in Denkendorf. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte er den Chor zu einem großen und guten Klangkörper. Seine berufliche Veränderung brachte es mit sich, das Roland Weber nach Esslingen zog und den Kirchenchor aufgeben musste. An seiner neuen Wirkungsstätte übernahm er dann den Männergesangverein Eintracht Serach Hohenkreuz, den er bis 2004 leitete. Ab dem Jahr 1997 leitete er zusätzlich den Männergesangverein Liederkranz Schanbach bis heute. Für seine Leistungen für den Chorgesang überreichte ihm der Präsident des Chorverband Karl-Pfaff, Udo Goldmann die Urkunde des Deutschen Chorverbands sowie die goldene Ehrennadel. Goldmann bedankte sich bei seinen Grußworten auch für die Tätigkeit im Musikbeirat des Karl-Pfaff-Gau. Der erste Vorsitzende des Männergesangverein Liederkranz Schanbach, Bernd Wiedmann würdigte ebenfalls die Chorleitertätigkeit Roland Webers und überreichte ihm symbolisch eine goldene Stimmgabel. Mit dem Weihnachtskonzert verabschiedet sich Roland Weber in den Ruhestand. Im Namen des Liederkranz Schanbach bedankte sich Bernd Wiedmann bei Roland Weber und ernannte ihn als Dank und Anerkennung zum Ehrenchorleiter. Ein Bildband über den Chor wurde ihm zur Erinnerung überreicht.


Starke Töne für Jedermann

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 12.02.2010, Chorgattung, Männerchöre, Nachwuchsarbeit, Regionalchorverbände, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Kommentare geschlossen

 Der Männerchor des TGV Winzerhausen startet ein neues Projekt.
Noch hat der Männerchor des TGV Winzerhausen 32 Sänger. Doch Chorleiterin Christel Pechmann und Rainer Claus, der beim TGV mitsingt und für die Pressearbeit im Chor zuständig ist, hoffen, dass die Gruppe bald Zuwachs bekommt. Zumindest für die nächsten Monate. Denn im Februar, jeweils Donnerstags  startet das neue Chorprojekt mit dem Titel „Starke Töne – was Männer gerne singen“.und endet am 11. Juli 2010.
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70er-Jahre… in Mössingen

Archivnutzer_SingenundStimme_Blog, 11.02.2010, Chorverband Ludwig Uhland, gemischte Chöre, Jugendchöre, Kinderchöre, Männerchöre, Kommentare geschlossen

70er-Jahre… in Mössingen

Schon beim Eintreten in die Quenstedt-Aula freuten sich die Gäste über die stilvolle Dekoration in schwarz/weiß zum Thema „Piano-Bar“. Hinter der Theke stand die entsprechend gekleidete Bar-Crew bereit, den Ansturm der vielen Gäste zu meistern.

Ein gut gelauntes Publikum begrüßte den Gemischten Chor, der mit einem Udo-Jürgens-Medley startete. Die bekannten Melodien „Mit 66 Jahren“, „Ein ehrenwertes Haus“ oder „Du lebst nur einmal“ konnten die meisten mitsummen, und bei dem Ohrwurm „Ich war noch niemals in New York“ konnte der Chor nicht mehr still stehen und schunkelte mit dem Publikum.

Nun wurden die Steinlachkids angekündigt. 30 Kinder im Alter von 4 – 10 Jahren sangen lustige Lieder wie „Dunkel war’s“ und „Das Huhn“. Chorleiter Martin Koller schaffte es in kurzer Zeit, mit dem Publikum gemeinsam einen vierstimmigen Kanon zu singen: „Dumme Sachen“.

Die Chorgemeinschaft sang nun einige anspruchsvolle Lieder, die nicht wirklich aus den 70er-Jahren stammten: von Billy Joel „And so it goes“ und den kurzen aber schmissigen Song „Somebody loves me“. Zwei Titel von den Wise Guys verlangten höchste Konzentration, denn sie sind synkopisch im Off-Beat zu singen: „Wie kann es sein“ und „Ständchen“. Schließlich begeisterte Rafael Winniger als „Wise Guy“ mit dem Titel „Es ist nicht immer leicht, ich zu sein“ mit flexiblem Bariton, begleitet von seiner Schwester Sofia und Vater Peter mit der Gitarre.

Und schon wieder gab es Abwechslung: Hexen und Zauberer eroberten die Bühne. Die Steinlachkids sangen in klarer Akzentuierung und in tollen Kostümen von der „Moorhexe“ und vom „Hexen-Einmaleins“.

Nach der Pause traten die MEN IN BLACK auf – ein Projekt-Männerchor. Nach nur vier gemeinsamen Chorproben begeisterten sie mit „Under the Boardwalk“ oder „The longest time“ und „Piano Man“.

Nun hatte der Popchor (siebzehn Mädchen und Jungen zwischen 10 und 15 Jahren) seinen Auftritt unter der neuen Leitung der Geschwister Winniger: „Unfaithful“, „Lucky“, „Bad Day“ und „Apologize“ waren die Titel.

Zum Abschluß gab es noch ein „Simon & Garfunkel-Medley“ vom Gemischten Chor und als Zugabe „Aber bitte mit Sahne“. Alle Beteiligten vereinigten sich nun zum „Gute Nacht Freunde“ auf der Bühne und zogen gemeinsam mit „Ich war noch niemals in New York“ singend und winkend durch den Saal.


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